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		<title>um-bruch - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=610</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
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				<updated>2013-02-12T14:44:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lastgang.svg|800px]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, würden die Materialien extrem hohen Belastungen durch Temperaturschwankungen unterliegen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Bauteilen zu verhindern. Mit einer geringen, gesteuerten Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt die Schubkraft für den Vorwärtstrieb eines Flugzeuges zu nutzen, treibt hier eine Welle mit Schaufelrädern einen Stromgenerator an.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg|miniatur|300px| Graphisches Beispiel von 3 Kraftwerken mit seinen Quervernetzungen]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sternförmige Leitungsnetze mit Anbindung zu den benachbarten Kraftwerken'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
( http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html zeigt die Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland mit den bereits vorhandenen Querverbindungen aus 380 und 220 kV (KiloVolt) -Hochspannungsleitungen)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb. http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
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				<updated>2013-02-12T14:27:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lastgang.svg|800px]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, unterliegen die Zuleitungen einer extrem hohen Belastung durch Temperaturschwankungen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Rohrleitungen zu verhindern. Mit einer geringen Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt der Schaufelräder für den Vorwärtstrieb hängt hier allerdings an der Ausgangswelle ein dicker Dynamo zur Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg|miniatur|300px| Graphisches Beispiel von 3 Kraftwerken mit seinen Quervernetzungen]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sternförmige Leitungsnetze mit Anbindung zu den benachbarten Kraftwerken'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
( http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html zeigt die Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland mit den bereits vorhandenen Querverbindungen aus 380 und 220 kV (KiloVolt) -Hochspannungsleitungen)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb. http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lastgang.svg|800px]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, unterliegen die Zuleitungen einer extrem hohen Belastung durch Temperaturschwankungen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Rohrleitungen zu verhindern. Mit einer geringen Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt der Schaufelräder für den Vorwärtstrieb hängt hier allerdings an der Ausgangswelle ein dicker Dynamo zur Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg|miniatur|300px| Graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sternförmige Leitungsnetze mit Anbindung zu den benachbarten Kraftwerken'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
( http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html zeigt die Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland mit den bereits vorhandenen Querverbindungen aus 380 und 220 kV (KiloVolt) -Hochspannungsleitungen)&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb. http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=607</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=607"/>
				<updated>2013-02-11T21:26:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lastgang.svg|800px]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, unterliegen die Zuleitungen einer extrem hohen Belastung durch Temperaturschwankungen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Rohrleitungen zu verhindern. Mit einer geringen Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt der Schaufelräder für den Vorwärtstrieb hängt hier allerdings an der Ausgangswelle ein dicker Dynamo zur Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg|miniatur|300px| Graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sternförmige Leitungsnetze mit Anbindung zu den benachbarten Kraftwerken'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt (Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html ). So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb. http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=605</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
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				<updated>2013-02-05T18:30:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Lastgang.svg|800px]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, unterliegen die Zuleitungen einer extrem hohen Belastung durch Temperaturschwankungen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Rohrleitungen zu verhindern. Mit einer geringen Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt der Schaufelräder für den Vorwärtstrieb hängt hier allerdings an der Ausgangswelle ein dicker Dynamo zur Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg|miniatur|453px| Graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt (Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html ). So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb. http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg&amp;diff=604</id>
		<title>Datei:Kraftwerkvernetzung.jpg</title>
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				<updated>2013-02-05T18:11:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: Graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=602</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
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				<updated>2013-02-04T19:32:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Tageslastgang&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, unterliegen die Zuleitungen einer extrem hohen Belastung durch Temperaturschwankungen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Rohrleitungen zu verhindern. Mit einer geringen Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt der Schaufelräder für den Vorwärtstrieb hängt hier allerdings an der Ausgangswelle ein dicker Dynamo zur Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt (Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html ). So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb. http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=601</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
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				<updated>2013-02-04T18:11:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Was versteht man unter Energiewende? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gestaltung der Stromversorgung vor der Energiewende==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Diagramm aus Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Mittellast zeigt in verständlicher Form den täglichen Strombedarf mit seinen Lastspitzen und die bedarfsgerechte Produktion.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: Tageslastgang&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie man hier sehr schön sieht, wird der tägliche Strombedarf nach Grund-, Mittel- und Spitzenlast durch unterschiedliche Kraftwerkstypen abgedeckt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Grundlastversorgung werden träge thermische Kraftwerke (Kohle- und Kernkraft) eingesetzt. Da deren Turbinen mit 500 – 550°C heißem Wasserdampf betrieben werden, unterliegen die Zuleitungen einer extrem hohen Belastung durch Temperaturschwankungen. Das Problem liegt also nicht darin, einfach ein Druckventil zu öffnen oder wieder zu schließen, sondern Spannungsrisse in den Rohrleitungen zu verhindern. Mit einer geringen Leistungsschwankung von etwa 10% decken sie den täglichen Grundbedarf (ca. 45 Gigawatt) über 24Stunden/365Tage ab.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die blaue Linie für Laufwasserkraftwerke bildet hier allerdings eine Ausnahme. Sie sind einerseits sehr schnell regelbar, nutzen andererseits aber einen kostenlosen und permanent vorhandenen Energieträger. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Bereich Mittel- und Spitzenlast sind schnell regelbare Gaskraftwerke für etwa 15-17 Stunden täglich erforderlich. Wobei diese ca. 6 Stunden (Lastspitzen) durch Pumpspeicherkraftwerke unterstützt werden. Diese haben den Vorteil, daß deren Speicherseen in den Nacht- bis frühen Morgenstunden durch Überschüsse aus der Grundlast gefüllt werden und am selben Tag die gespeicherte Energie wieder abgeben.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was macht Gasturbinenkraftwerke so schnell regelbar? Einfach ausgedrückt arbeiten sie wie überdimensionale Flugzeugdüsen. Statt der Schaufelräder für den Vorwärtstrieb hängt hier allerdings an der Ausgangswelle ein dicker Dynamo zur Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kraftwerke wurden möglichst nahe an den Verbrauchszentren gebaut und zusätzlich mit den benachbarten Anlagen vernetzt (Verteilung der Großkraftwerke &amp;gt; 100MW in Deutschland http://www.spiegel.de/flash/flash-26080.html ). So konnten kurze und verlustarme Leitungsnetze mit hoher Ausfallsicherheit zu den Verbrauchern realisiert werden. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 573 konventionelle Kraftwerke der Leistungsklasse &amp;gt;= 20MW in Betrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/111014.htm &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Kraftwerke waren mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% (= 7.000 Betriebstunden/a) in der Lage, den gesamten deutschen Strombedarf zu decken. Die durchschnittliche Auslastung ergibt sich aus den Grundlastkraftwerken (ca. 95%), die nur in Revisions- bzw. Reparaturfällen abgeschaltet werden, und den Mittel- und Spitzenlastkraftwerken (ca. 55%), die nur nach Bedarf ihre Leistung erbringen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: graphisches Beispiel von 3 Energiezentren mit seinen Quervernetzungen&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten (incl. Energieträger) der Grundlastkraftwerke werden nach heutigem Stand (2012) mit 3,5 - 4 Cent / kWh angegeben. Zu diesem Preis kaufen auch die Pumpspeicherbetreiber den überschüssigen Nachtstrom ein, um ihre oberen Speicherbecken zu füllen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Betriebskosten der Mittel- und Spitzenlastkraftwerke liegen etwa bei 6 Cent /kWh. Dieser Preisunterschied ergibt sich zum einen aus einem höheren Gaspreis pro SKE (Steinkohleeinheit zum Brennwert), als auch den festen Anlagenkosten die auf eine kürzere und unregelmäßige tägliche Laufzeit verteilt werden müssen.&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Angaben meines Stromversorgers und der Strompreiszusammensetzung 2012 nach &lt;br /&gt;
http://www.uez.de ergibt sich für den Endverbraucher (Normalhaushalt) ein Strompreis von 7,54 Cent je kWh für Erzeugung und Vertrieb.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls sich jetzt jemand fragt, was denn nun den großen „Rest“ des Strompreises ausmacht:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
70,66% des tatsächlichen Strompreises für den Endverbraucher bestanden 2012 aus Netznutzungsgebühren, Umlagen des EEG (ErneuerbareEnergieGesetz), Konzessionsabgabe und Steuern.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=600</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=600"/>
				<updated>2013-01-08T13:57:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenario geeinigt: Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, überkommen einen Zweifel ob denn tatsächlich der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint ist. Ich werde also im ersten Schritt nur die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a abarbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des Warum ignorieren und uns voll auf das Wie konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=599</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=599"/>
				<updated>2013-01-01T20:38:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 13,5 kWh unter dem Wert von McKay. Die Erklärung hierfür basiert allerdings nicht nur auf der Tatsache daß es in England etwas kälter ist als in Deutschland, sondern daß McKay auch den Heizbedarf am Arbeitsplatz in der Firma mit eingerechnet hat. In meiner Berechnung wird dieser Teil in der Energieberechnung für die Wirtschaft (Industrie, Handel und Gewerbe) berücksichtigt. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das statistische Landesamt Baden-Württemberg,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– ,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI),&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft (Industrie, Handel, Gewerbe)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das statistische Landesamt in Stuttgart gibt für Industrie, Handel und Gewerbebetriebe einen Wert von 38% am Gesamtenergieverbrauch an. Setze ich diesen Wert von Baden Württemberg als Durchschnitt für Gesamtdeutschland ein, so komme ich auf folgende Zahlen&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Energieverbrauch Deutschland 2010&amp;lt;ref name = &amp;quot;bmwi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energiedaten.html BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||3.900 TWh (Terawattstunden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| davon 38% für Wirtschaftsunternehmen&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Landesamt Baden Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1.482 TWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Daraus ergibt sich bei 81 Millionen Einwohnern ein Verbrauchswert von 18.296 kWh/a/P oder '''50,13 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transportwesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Bundeswirtschaftministerium wurden im Jahr 2009 für Gütertransport 2.363 PJ (Petajoule) für Treibstoffe (Benzin, Diesel, Gas und Strom) verbraucht. Nach der Umrechnungstabelle von „Volker Quaschning“&amp;lt;ref name = &amp;quot;volker-quaschning&amp;quot;&amp;gt;[http://www.volker-quaschning.de/datserv/faktoren/index.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht das einem Wert von 658 TWh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|81 Millionen Einwohnern sind also mit jeweils 8.123 kWh/a/P oder '''22,26 kWh/d/P''' beteiligt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Graphische Darstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir jetzt meine 2 Farbbalken [[Datei:Energiediagramm D GB.png|rechts]]so betrachte frage ich mich: Sind wir in Deutschland so viel sparsamer als die Briten? Oder hat McKay mit seinen Verbrauchswerten stark übertrieben? &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wohl eher keins von beidem!''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die klimatischen Bedingungen auf der britischen Insel im Vergleich zum europäischen Festland dürften den Energiebedarf an Heizung und Strom schon einmal stark nach oben treiben. Zudem hat McKay den Gesamtverbrauch mit seinen persönlichen Lebensgewohnheiten abgeglichen (siehe PKW und Reisen), während ich rigoros alles auf die Einwohnerzahl verteilt habe. Desweiteren fehlen in meiner Aufstellung mit einem rückgerechneten Gesamtverbrauch von 3.627 TWh/a zum tatsächlichen Wert von rund 3.900 TWh/a (AGEB 2010) etwa 8,8 kWh/d/P. Also müßte dort statt der 122,7 kWh eigentlich '''131,5 kWh/d/P''' stehen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie erkläre ich die restlichen 25% Differenz? &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie bereits angemerkt, die klimatischen Bedingungen und zusätzlich preisbedingte Änderung der Verbrauchsgewohnheiten sowie Effizienzsteigerung der benutzten Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Immerhin sind McKay's Daten wenigstens 5 Jahre älter als meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=598</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=598"/>
				<updated>2013-01-01T20:37:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenarium geeinigt: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, kann nicht der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint sein, sondern lediglich die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des Warum ignorieren und uns voll auf das Wie konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=522</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=522"/>
				<updated>2012-10-12T20:04:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Was versteht man unter Energiewende? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ein kleines Vorwort an dieser Stelle sollte nicht schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Wortschöpfungen entwickeln in der Phantasie ja oftmals ein absonderliches Eigenleben. Mit Sicherheit ist nicht eine Kehrtwendung zurück in die Steinzeit oder zumindest in das Mittelalter gemeint. Auch wenn manche Aktivitäten den Schluß nahe legen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff „Energiewende“ ist gewissermaßen abstrakt (vom Dinglichen gelöst), und steht nach meiner Deutung lediglich als allgemeiner Begriff für eine Richtungsänderung zur Gewinnung von Nutzenergie und hierzu insbesondere der Stromerzeugung.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Was versteht man unter erneuerbare Energie?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier haben sich unsere „öffentlichen Sprachrohre“ eine eigentümliche Bezeichnung einfallen lassen. Für die Physik ist Energie eine der zentralen Begriffe! Sie ist in unterschiedlicher Form '''vorhanden''', aber '''nicht erneuerbar'''. Die Energieformen sind zumindest zum Teil ineinander überführbar: Aus chemischer Energie wird im Verbrennungsmotor Bewegungsenergie, aus Sonnenlicht wird in der Photovoltaikanlage elektrischer Strom. Energie kann von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden, sie kann gespeichert und transportiert werden. Und dennoch ist sie kein Stoff. Als Wärme ist die Energie die ungeordnete Bewegung molekularer Teilchen, als elektrischer Strom die gerichtete Bewegung geladener Teilchen, als Strahlung elektromagnetische Wellen. Man kann Energie weder erzeugen noch verbrauchen, nur eine Energieform in eine andere überführen. In der Summe bleibt die Energiemenge gleich.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde den Begriff „erneuerbare Energie“ in meinen weiteren Ausführungen meiden (soweit es nicht zur Verfälschung offizieller Meldungen führt), da er in seiner Aussagekraft nur zu Verwirrungen dienlich ist. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung (Umwandlung in Nutzenergie) werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Es ist also eine Rohenergie gemeint, die uns durch die natürlichen Abläufe mehr oder weniger immer zur Verfügung stehen. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zielsetzung?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Alle reden/schreiben darüber, aber jede Gruppierung hat so seine eigene Vorstellung über den Weg, den zeitlichen Rahmen und das Ziel unserer zukünftigen Energieversorgung. Immerhin hat man sich mit einigen Bauchschmerzen auf folgendes Szenarium geeinigt: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2020 sollen 30%, und bis 2050 80% unseres Energiebedarfes aus „erneuerbarer Energie“ gedeckt werden. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert man sich allerdings auf die Kernaussagen, kann nicht der Gesamtenergiebedarf von rund 3.900 TWh/a (2010) gemeint sein, sondern lediglich die Stromproduktion in Höhe von rund 628 TWh/a.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des Warum ignorieren und uns voll auf das Wie konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich im ersten Teil meiner Ausführungen also auf die bekannten Techniken der Stromproduktion und Speicherung beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=509</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=509"/>
				<updated>2012-09-18T19:38:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Was versteht man unter Energiewende? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Ressourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem jede Gruppierung offensichtlich im Detail eine eigene Vorstellung vertritt, scheint es mir sinnvoll sich nur auf die Änderung der bisherigen Energieträger zu konzentrieren.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und was ist nachhaltige Energieproduktion?'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung nachhaltiger Ressourcen zur Energiegewinnung werden uns heute Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und nachwachsende Stoffe (Biomasse) dargeboten. Allein der Aspekt der gebotenen Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit verfügbaren Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht auf allen Ebenen standhalten können.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich in meinen Ausführungen also auf die bekannten Techniken beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=508</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=508"/>
				<updated>2012-09-18T17:33:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 13,5 kWh unter dem Wert von McKay. Die Erklärung hierfür basiert allerdings nicht nur auf der Tatsache daß es in England etwas kälter ist als in Deutschland, sondern daß McKay auch den Heizbedarf am Arbeitsplatz in der Firma mit eingerechnet hat. In meiner Berechnung wird dieser Teil in der Energieberechnung für die Wirtschaft (Industrie, Handel und Gewerbe) berücksichtigt. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das statistische Landesamt Baden-Württemberg,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– ,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI),&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft (Industrie, Handel, Gewerbe)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das statistische Landesamt in Stuttgart gibt für Industrie, Handel und Gewerbebetriebe einen Wert von 38% am Gesamtenergieverbrauch an. Setze ich diesen Wert von Baden Württemberg als Durchschnitt für Gesamtdeutschland ein, so komme ich auf folgende Zahlen&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Energieverbrauch Deutschland 2010&amp;lt;ref name = &amp;quot;bmwi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energiedaten.html BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||3.900 TWh (Terawattstunden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| davon 38% für Wirtschaftsunternehmen&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Landesamt Baden Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1.482 TWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Daraus ergibt sich bei 81 Millionen Einwohnern ein Verbrauchswert von 18.296 kWh/a/P oder '''50,13 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transportwesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Bundeswirtschaftministerium wurden im Jahr 2009 für Gütertransport 2.363 PJ (Petajoule) für Treibstoffe (Benzin, Diesel, Gas und Strom) verbraucht. Nach der Umrechnungstabelle von „Volker Quaschning“&amp;lt;ref name = &amp;quot;volker-quaschning&amp;quot;&amp;gt;[http://www.volker-quaschning.de/datserv/faktoren/index.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht das einem Wert von 658 TWh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|81 Millionen Einwohnern sind also mit jeweils 8.123 kWh/a/P oder '''22,26 kWh/d/P''' beteiligt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Graphische Darstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir jetzt meine 2 Farbbalken [[Datei:Energiediagramm D GB.png|rechts]]so betrachte frage ich mich: Sind wir in Deutschland so viel sparsamer als die Briten? Oder hat McKay mit seinen Verbrauchswerten stark übertrieben? &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wohl eher keins von beidem!''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die klimatischen Bedingungen auf der britischen Insel im Vergleich zum europäischen Festland dürften den Energiebedarf an Heizung und Strom schon einmal stark nach oben treiben. Zudem hat McKay den Gesamtverbrauch mit seinen persönlichen Lebensgewohnheiten abgeglichen (siehe PKW und Reisen), während ich rigoros alles auf die Einwohnerzahl verteilt habe. Desweiteren fehlen in meiner Aufstellung mit einem rückgerechneten Gesamtverbrauch von 3.627 TWh/a zum tatsächlichen Wert von rund 3.900 TWh/a (AGEB 2010) etwa 8,8 kWh/d/P. Also müßte dort statt der 122,7 kWh eigentlich '''131,5 kWh/d/P''' stehen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie erkläre ich die restlichen 25% Differenz? &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie bereits angemerkt, die klimatischen Bedingungen und zusätzlich preisbedingte Änderung der Verbrauchsgewohnheiten sowie Effizienzsteigerung der benutzten Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Immerhin sind McKay's Daten wenigstens 5 Jahre älter als meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=507</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=507"/>
				<updated>2012-09-18T17:22:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was versteht man unter Energiewende?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politischen und medialen Aussagen ergeben kein klares Bild der Bedeutung und Zielsetzung zur Energiewende. Üblicherweise wird ein Sammelsurium von Umwelt-, Natur- und Klimaschutz neben zu Ende gehender Recourcen und Importabhängigkeit von Energieträgern in den Vordergrund gestellt. Die daraus abgeleiteten Vorschriften und Aktivitäten widersprechen den vorgegebenen Zielen jedoch allzu häufig in einer offenkundigen Weise, so daß sich für den unvoreingenommenen Beobachter die Frage der Ernsthaftigkeit stellt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem jede Gruppierung offensichtlich im Detail eine eigene Vorstellung vertritt, scheint es mir sinnvoll sich nur auf die Änderung der bisherigen Energieträger zu konzentrieren. Selbst der Aspekt der Nachhaltigkeit sollte nicht zu wörtlich genommen werden, da die derzeit angebotenen Techniken bei genauerer Beleuchtung den Kriterien nicht standhalten können.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Warum''' oder '''Wie'''?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Machen wir es uns also etwas einfacher, indem wir die Frage des '''Warum''' ignorieren und uns voll auf das '''Wie''' konzentrieren. Das dürfte schon schwierig genug sein. Wir wissen nicht, welche technischen Innovationen bereits in den Schubladen schlummern und welche Möglichkeiten uns die Zukunft noch eröffnen wird. Der menschliche Erfindungsgeist hat die zeitgenössische Vorstellungskraft schon oft genug weit übertroffen. Diese Tatsache dürfen wir aber nicht als selbstverständlich in unseren Wunschvorstellungen voraussetzen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich werde mich in meinen Ausführungen also auf die bekannten Techniken beschränken und deren Möglichkeiten bis an ihre Grenzen ausloten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=504</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=504"/>
				<updated>2012-09-17T11:17:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 13,5 kWh unter dem Wert von McKay. Die Erklärung hierfür basiert allerdings nicht nur auf der Tatsache daß es in England etwas kälter ist als in Deutschland, sondern daß McKay auch den Heizbedarf am Arbeitsplatz in der Firma mit eingerechnet hat. In meiner Berechnung wird dieser Teil in der Energieberechnung für die Wirtschaft (Industrie, Handel und Gewerbe) berücksichtigt. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das statistische Landesamt Baden-Württemberg,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– ,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI),&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft (Industrie, Handel, Gewerbe)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das statistische Landesamt in Stuttgart gibt für Industrie, Handel und Gewerbebetriebe einen Wert von 38% am Gesamtenergieverbrauch an. Setze ich diesen Wert von Baden Württemberg als Durchschnitt für Gesamtdeutschland ein, so komme ich auf folgende Zahlen&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Energieverbrauch Deutschland 2010&amp;lt;ref name = &amp;quot;bmwi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energiedaten.html BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||3.900 TWh (Terawattstunden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| davon 38% für Wirtschaftsunternehmen&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Landesamt Baden Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1.482 TWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Daraus ergibt sich bei 81 Millionen Einwohnern ein Verbrauchswert von 18.296 kWh/a/P oder '''50,13 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transportwesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Bundeswirtschaftministerium wurden im Jahr 2009 für Gütertransport 2.363 PJ (Petajoule) für Treibstoffe (Benzin, Diesel, Gas und Strom) verbraucht. Nach der Umrechnungstabelle von „Volker Quaschning“&amp;lt;ref name = &amp;quot;volker-quaschning&amp;quot;&amp;gt;[http://www.volker-quaschning.de/datserv/faktoren/index.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht das einem Wert von 658 TWh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|81 Millionen Einwohnern sind also mit jeweils 8.123 kWh/a/P oder '''22,26 kWh/d/P''' beteiligt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Graphische Darstellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir jetzt meine 2 Farbbalken so betrachte frage ich mich: Sind wir in Deutschland so viel sparsamer als die Briten? Oder hat McKay mit seinen Verbrauchswerten stark übertrieben? &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Wohl eher keins von beidem!''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die klimatischen Bedingungen auf der britischen Insel im Vergleich zum europäischen Festland dürften den Energiebedarf an Heizung und Strom schon einmal stark nach oben treiben. Zudem hat McKay den Gesamtverbrauch mit seinen persönlichen Lebensgewohnheiten abgeglichen (siehe PKW und Reisen), während ich rigoros alles auf die Einwohnerzahl verteilt habe. Desweiteren fehlen in meiner Aufstellung mit einem rückgerechneten Gesamtverbrauch von 3.627 TWh/a zum tatsächlichen Wert von rund 3.900 TWh/a (AGEB 2010) etwa 8,8 kWh/d/P. Also müßte dort statt der 122,7 kWh eigentlich '''131,5 kWh/d/P''' stehen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wie erkläre ich die restlichen 25% Differenz? &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie bereits angemerkt, die klimatischen Bedingungen und zusätzlich preisbedingte Änderung der Verbrauchsgewohnheiten sowie Effizienzsteigerung der benutzten Maschinen, Geräte und Fahrzeuge. Immerhin sind McKay's Daten wenigstens 5 Jahre älter als meine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=482</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=482"/>
				<updated>2012-08-28T21:44:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 13,5 kWh unter dem Wert von McKay. Die Erklärung hierfür basiert allerdings nicht nur auf der Tatsache daß es in England etwas kälter ist als in Deutschland, sondern daß McKay auch den Heizbedarf am Arbeitsplatz in der Firma mit eingerechnet hat. In meiner Berechnung wird dieser Teil in der Energieberechnung für die Wirtschaft (Industrie, Handel und Gewerbe) berücksichtigt. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das statistische Landesamt Baden-Württemberg,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– ,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI),&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft (Industrie, Handel, Gewerbe)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das statistische Landesamt in Stuttgart gibt für Industrie, Handel und Gewerbebetriebe einen Wert von 38% am Gesamtenergieverbrauch an. Setze ich diesen Wert von Baden Württemberg als Durchschnitt für Gesamtdeutschland ein, so komme ich auf folgende Zahlen&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Energieverbrauch Deutschland 2010&amp;lt;ref name = &amp;quot;bmwi&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/energiedaten.html BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||3.900 TWh (Terawattstunden)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| davon 38% für Wirtschaftsunternehmen&amp;lt;ref&amp;gt;Statistische Landesamt Baden Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1.482 TWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Daraus ergibt sich bei 81 Millionen Einwohnern ein Verbrauchswert von 18.296 kWh/a/P oder '''50,13 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transportwesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Bundeswirtschaftministerium wurden im Jahr 2009 für Gütertransport 2.363 PJ (Petajoule) für Treibstoffe (Benzin, Diesel, Gas und Strom) verbraucht. Nach der Umrechnungstabelle von „Volker Quaschning“&amp;lt;ref name = &amp;quot;volker-quaschning&amp;quot;&amp;gt;[http://www.volker-quaschning.de/datserv/faktoren/index.php]&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht das einem Wert von 658 TWh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|81 Millionen Einwohnern sind also mit jeweils 8.123 kWh/a/P oder '''22,26 kWh/d/P''' beteiligt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=475</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Nachhaltige_Energieproduktion&amp;diff=475"/>
				<updated>2012-06-30T14:36:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;noinclude&amp;gt; {{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück |seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis |zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberech…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie:  unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=474</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=474"/>
				<updated>2012-06-30T14:35:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das statistische Landesamt Baden-Württemberg,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– ,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI),&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Inhaltsverzeichnis&amp;diff=473</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Inhaltsverzeichnis&amp;diff=473"/>
				<updated>2012-06-30T14:11:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Einleitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[[Nachhaltige Energie: Einleitung| Vorwort]]&lt;br /&gt;
:*[[Nachhaltige Energie: Buch, Teil 1| Buchbeschreibung]]&lt;br /&gt;
:*[[Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen| Vergleichsberechnungen]]&lt;br /&gt;
:*[[Nachhaltige Energie: Nachhaltige Energieproduktion| Nachhaltige Energieproduktion]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- die Zeilen in dieser klammer werden nicht angezeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<title>Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis</title>
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				<updated>2012-06-30T14:04:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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:*[[Nachhaltige Energie: Einleitung| Vorwort]]&lt;br /&gt;
:*[[Nachhaltige Energie: Buch, Teil 1| Buchbeschreibung]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- die Zeilen in dieser klammer werden nicht angezeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=440</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=440"/>
				<updated>2012-06-02T15:36:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Öffentlicher Energieverbrauch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das statistische Landesamt Baden-Württemberg,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– ,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI),&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
- sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=439</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=439"/>
				<updated>2012-06-02T15:27:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Öffentlicher Energieverbrauch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatliche und kommunale Einrichtungen sind mit ihren Verbrauchsdaten bei der Veröffentlichung im Internet sehr zurückhaltend. Was meines Erachtens kein Kritikpunkt sein soll, solange unsere Beamten wichtigere Aufgaben sorgfältig erledigen und es bisher kein öffentliches Interesse dafür gab, sowie der Bedarf an Energieeinsparung eher der Kostenseite als dem Klimaschutz zuzuschreiben ist. Aus diesem Grund sind meine ermittelten Werte aus vielen Bruchstücken zusammengewürfelt, teilweise aus Nebenbemerkungen  errechnet oder geschätzt und deshalb alles andere als vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr hilfreich waren mir eine Studie der Fachhochschule Rottenburg „Energie-Agenda-Allensbach“ aus dem Jahr 2004, das statistische Landesamt Baden-Württemberg, die energiewirtschaftliche Beratungsstelle der Oberfinanzdirektion Frankfurt, eine Anfrage der Partei „Die Grünen“ –Deutscher Bundestag Drucksache 16/10042 vom 22.07.2008– , Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Strompreisanalyse 2010, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI), sowie zahlreiche Medienberichte und Forenbeiträge im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel aus der Bundestag-Drucksache 16/10042 Seite 1&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Zitat: ''„Der durchschnittliche prozentuale Anteil der Bundeswehr am Energieverbrauch aller Bundesbehörden und Einrichtungen beträgt bezogen auf den Wärmeenergie- und den Stromverbrauch ca. 60 Prozent.“&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auf Seite 2 werden dann die Ist-Ausgaben des BMVg für das Haushaltsjahr 2007 mit 206 Mio. Euro für Wärmeversorgung und 154 Mio. Euro für Elektrizität angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben, den Durchschnittspreisen für Haushaltsenergie 2007 und Sonderkonditionen für kommunale Großabnehmer (ca. 30% Rabatt) konnte ich einen annehmbaren Schätzwert der Verbrauchsmengen aller Bundesbehörden und –einrichtungen errechnen. Über den bundeseigenen Fuhrpark und die Reiseaktivitäten unserer Ministerien konnte ich keine verwertbaren Zahlen ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommen wir nun zu den Zahlen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Bundeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strom und Wärmeenergie für Bundeswehr BMVg (60%) und alle anderen Bundesministerien, -behörden und -einrichtungen (40%)&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Wärmeenergie || Bundesministerium für Verteidigung || 206 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 137 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 343 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Heizölpreis von 42 Ct/L (Haushaltspreis im Jahr 2007 60 Cent) einen Verbrauch von 817 Mio. Liter oder 7.761 Mio kWh/a = 95,8 kWh/a/P oder '''0,26 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Kosten für Elektrizität || Bundesministerium für Verteidigung || 154 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Alle anderen Ministerien || 103 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || Summe || 257 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt bei einem mittleren Strompreis für Großkunden von 11,41 Ct/kWh (Haushaltspreis im Jahr 2007 17,92 Cent) einen Verbrauch von 2.252 Mio kWh/a = 27,8 kWh/a/P oder '''0,08 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftstoffverbrauch der Bundeswehr:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Luftfahrzeuge || 353 Mio. Liter (Kerosin 12,08 kWh/L) || = 4.264 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wasserfahrzeuge || 108 Mio. Liter (Schiffsdiesel 9,42 kWh/L || = 1.017 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Landfahrzeuge || 72 Mio. Liter (Diesel 12,61 kWh/L) || =    908 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ergibt einen Kraftstoffverbrauch von 6.189 Mio kWh/a = 76,4 kWh/a/P oder '''0,21 kWh/d/P'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Auf Bundesebene werden also '''0,55 kWh/d/P''' verbraucht.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Landeshaushalt'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Sonderprogramm sollen ab 2012, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, mehr Mittel für die energetische  Sanierung der Landesgebäude eingesetzt werden. Die derzeitigen Energiekosten  für Landesgebäude von über 230 Millionen Euro pro Jahr unterstreichen auch die  große finanzielle Bedeutung der Einsparungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe davon aus, daß die Kostenverteilung für Elektrizität und Wärmeenergie mit rund 45 zu 55% verteilt ist und somit etwa dem Durchschnitt entspricht.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Kosten- und Verbrauchszahlen (Vergleich mit Bundeshaushalt) würde das bedeuten: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot;|Stromkosten 103,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 907 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wärmeenergie 126,5 Mio. Euro, || = Verbrauch 301 Mio Liter Heizöl &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|   || = 2.859 Mio kWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Energieverbrauch der Landesregierung Baden-Württemberg in Höhe von 3.766 Mio kWh/a wird auf 10,75 Mio Einwohner verteilt. Ergibt 350,33 kWh/a/P bzw. '''0,96 kWh/d/P'''.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;''' Städte und Gemeinden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Studie der Fachhochschule Rottenburg habe ich mir erlaubt, den Endenergieverbrauch öffentlicher Einrichtungen für Heizung/Warmwasser (2.445 MWh/a), Strom für öffentl. Gebäude (242 MWh/a) und Straßenbeleuchtung (297 MWh/a), Wasserversorgung und Abwasser (237 MWh/a), sowie Sonstige (79 MWh/a) als representativ für den Bundesdurchschnitt anzunehmen. Bei einer Einwohnerzahl von 7.072 (Gemeinde Allensbach) und einem Energieverbrauch von 3.300 MWh/a ergibt das einen Wert von '''1,28 KWh/d/P'''. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|An den öffentlichen Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden ist also jeder Bundesbürger mit '''2,79 kWh/d/P''' beteiligt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=414</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=414"/>
				<updated>2012-03-31T23:54:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Reisen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“&amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html Berlin business-on]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“&amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/ Bundesverband Deutscher Busunternehmer]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie&amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf ifeu RDA-Umweltstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=413</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=413"/>
				<updated>2012-03-31T23:31:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Reisen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“ &amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke von deutschen Flughäfen.&amp;lt;br/&amp;gt;Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“ &amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie &amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh oder '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=412</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=412"/>
				<updated>2012-03-31T23:19:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reisen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bezug auf das statistische Bundesamt (DESTATIS) gibt „business-on Berlin“ &amp;lt;ref name = &amp;quot;business-on&amp;quot;&amp;gt;[http://berlin.business-on.de/durchschnittliche-flugreise-war-2008-fast-2000-kilometer-lang_id13684.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; die durchschnittlichen Entfernungskilometer für Flug-, Bahn- und Busreisen bekannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass| Im Jahr 2008 starteten rund 96 Millionen Reisen mit durchschnittlich 1.966 Kilometer Flugstrecke&amp;lt;br/&amp;gt; von deutschen Flughäfen. Für Bahn- und Busreisen werden im gleichen Jahr durchschnittlich&amp;lt;br/&amp;gt; 1.979 Entfernungskilometer je Bundesbürger angegeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.“ &amp;lt;ref name = &amp;quot;bdo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.bdo-online.de/zahlen-fakten/umwelt/]&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt auf seiner Web-Seite ein Schaubild über Treibstoffverbrauchswerte für PKW, Flugzeug, Bahn und Bus umgerechnet in Benzinäquivalent (Vergleichswert zum Energiegehalt). Diese Werte erscheinen mir sehr realistisch, da sie einer ifeu-Studie &amp;lt;ref name = &amp;quot;RDA-Umweltstudie&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rda.de/fileadmin/content/rda/Dateiordner/umwelt/Umweltstudie-Reisebus-lang-0809-fin.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag des Bundesumweltamtes entstammen. Das besondere an diesen Verbrauchswerten ist, sie berücksichtigen neben der durchschnittlichen Auslastung der Transportmittel auch den Energieverbrauch zur Herstellung des Treibstoffes, sowie den Erhalt der erforderlichen Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Schienen, Bahnhöfe usw.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da jede Reise üblicherweise auch eine Rückreise beinhaltet, sind die Entfernungskilometer natürlich auch doppelt zu berechnen. Leider finde ich keine genauere Aufteilung der Bahn- und Busreisen. Deshalb nehme ich für meine Berechnung jeweils die vollen Entfernungskilometer (1.979 km) als Reisetransportmittel für Hin- und Rückfahrt an. PKW-Reisen entfallen hier komplett, da sie bereits in der durchschnittlichen Laufleistung für private PKWs enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flugreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
96 Mill. Reisen á 1.966 km (x 2 wegen Rückflug) ./. 81 Mill. Einwohner = 4.660 km pro Jahr / Person&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,056 L/km * 4.660 km = 260,97 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 2.244,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,025 L/km * 1.979 km = 49,47 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 425,4 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Busreisen'''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.979 km je Einwohner und Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Treibstoffverbrauch umgerechnet in Liter Benzin = 0,014 L/km * 1.979 km = 27,71 Liter&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energieverbrauch bei einem Brennwert von 8,6 kWh/L für Benzin = 238,3 kWh / Jahr&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jahresenergiebedarf für Reisen pro Einwohner ergibt in der Summe 2.908 kWh&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass| Das entspricht '''8 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für interessierte Fahrgäste bietet die Bahn in ihrer Reiseauskunft ein von der ifeu Heidelberg GmbH erstelltes Tool unter dem Namen „UmweltMobilCheck“. Hier werden alle für die Reise erforderliche Verkehrsmittel einschließlich der Zubringer (Bahnhof, Flugplatz, Zielort), Reisedauer und der entsprechende Energieverbrauch (umgerechnet in Liter Benzin) im Vergleich Bahn, Flugzeug und PKW angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start und Ziel (jeweils nächstgelegene Bahn- oder Bushaltestelle) eingeben. Danach auf „Suchen“ zeigt die Abfahrt- und Ankunftzeit. Danach auf das „Blumensymbol“ UmweltMobilCheck zeigt Energieverbrauch und Umweltbelastung pro Person für Bahn/ÖPNV, PKW und Flugzeug/ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=411</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=411"/>
				<updated>2012-03-27T21:21:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Privat-PKW */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
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| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
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| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
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Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
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Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechnung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
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!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  ./.  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,7 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,3 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Anmerkungen_Politik&amp;diff=410</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik</title>
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				<updated>2012-03-27T21:08:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Was denn nun? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Buch, Teil 2&lt;br /&gt;
|nach_oben=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
==Kleiner politischer Anhang==&lt;br /&gt;
In politischen Gesprächen wird uns viel über Klimaschutz, Umweltschutz und Energiewende erzählt. Leider wird dabei alles etwas durcheinander geschwurbelt und der Zuhörer / Zuschauer kann sich aussuchen was gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Beispiele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Kauch im Herbst 2010 vor dem deutschen Bundestag:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Bis 2050 muß 80-95% des Energiebedarfes regenerativ erzeugt werden“.''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Trittin meinte dazu:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Sie reißen das Klimaschutzziel! Wer 2050 80% des Stroms erneuerbar erzeugt, der wird das 2-Grad-Ziel nicht erreichen“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eine redet von Energiebedarf, der Andere von Strom (vermutlich meinten beide das Gleiche). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel im Sommer 2011:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„2020 sollen mindestens 35% unseres Stroms aus Wind, Sonne, Wasser und anderen regenerativen Energiequellen erzeugt werden“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hierzu: ''Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Energiewende vom 6. Juni 2011''.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bmu.de/energiewende/beschluesse_und_massnahmen/doc/47465.php Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Energiewende vom 6. Juni 2011.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auszug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''&amp;quot;7.) Ein ambitionierter Klimaschutz bleibt ein entscheidender Treiber für den Umbau unserer Energieversorgung; er setzt wichtige Investitionssignale für Innovationen und technologischen Fortschritt. Deshalb unterstreichen wir die Bedeutung der im Energiekonzept vereinbarten Klimaschutzziele: Insbesondere wollen wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 %, bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 % bis 95 % jeweils gegenüber 1990 reduzieren.&amp;quot;'' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurde aber der Ersatz von Kernkraftwerken (KKW) durch Kohle- und Gaskraftwerke als „Meilenstein für den schnellstmöglichen Atomausstieg“ über alle Fraktionsgrenzen hinweg gefeiert und beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zusammengefaßt:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kernkraft - '''Nein Danke''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kohle und Gas - '''Ja Bitte''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aber &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
CO2-Emission - '''Nein Danke''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was denn nun? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Klima zu schützen, sollen wir das bei jeder Verbrennung entstehende „Treibhausgas“ Kohlenstoffdioxid (CO2) vermeiden. Die CO2-freie Kernenergie ist wegen des radioaktiven Abfalles nicht erwünscht und Solar- sowie Windenergie können unseren Energiebedarf in keiner Weise decken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schalten also die Kernkraftwerke ab und bauen dafür Kohle- und Gaskraftwerke damit wir auch bei zu wenig Wind und fehlendem Sonnenschein genügend Strom haben. Das widerspricht aber unserem Klimaschutzziel. Kohle- und Gaskraftwerke sind nun mal wahre Kohlenstoffdioxid (CO2)-Schleudern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Qui bono – wem nützt das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Recht CO2 in die Luft zu pusten, wurde im Jahr 2005 das European Union Emission Trading System (EU ETS) als marktwirtschaftliches Instrument der EU-Klimapolitik eingeführt. Die Stromerzeuger und energieintensive Industrien werden damit gezwungen, an der Börse oder über Makler jedes Jahr (30. April) ihre „Verschmutzungsrechte“ zu kaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Kohle- und Gaskraftwerke bedeutet also auch einen höheren Bedarf an CO2-Zertifikaten. Der Handel mit heißer Luft ist schon in vollem Gange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nebenbei: Wer von CO2-'''Verschmutzung''' oder gar '''Giftgas''' redet, hat wohl noch nichts davon gehört, daß Pflanzen dieses Spurengas zum Wachsen benötigen. In einem Gärtnertreibhaus wird für bessere Erträge der CO2-Gehalt künstlich auf die 3-fache natürliche Menge angehoben. An der Mund-zu-Mund-Beatmung ist bisher auch noch niemand gestorben, obwohl der Mensch die zehnfache CO2-Konzentration ausatmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Buch, Teil 2&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=398</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Vergleichsberechnungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Vergleichsberechnungen&amp;diff=398"/>
				<updated>2012-03-21T23:51:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Nachhaltige Energie: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Nachhaltige Energie: unbekannt&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heizenergie Privathaushalte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2010/10/PD10_372_85.html DESTATIS Statistisches Bundesamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fläche pro Wohneinheit&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Wohneigentümer 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; || 80 m2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Heizenergieverbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;Techem 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; || 145 kWh/a pro m2 Wohnfläche&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Energiebedarf = 145 kWh * (80 m2 * 40 Mio Wohnungen) = 464.000 GWh/a &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 5.728 kWh pro Person/Jahr, oder '''23,5 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
:Damit liegt meine Schätzung 0,5 kWh unter dem Wert von McKay &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser errechnete Wert ist annähernd deckungsgleich mit dem Verbrauchswert aus Öl, Gas, Strom, Kohle, Holz und Fernwärme (DESTATIS 2009) in Höhe von 468.000 GWh/a für Wohnraumheizung. Die Einsparung an Heizenergie 2000-2009 gegenüber den 90er Jahren in Höhe von etwa 15% ist in erster Linie den milden Wintern und Altbausanierungen zuzuschreiben (Anmerkung DESTATIS). Weiteres Sparpotential bei gleichbleibenden Wintertemperaturen und Sanierung der noch verbleibenden Heizungsanlagen ca. 5%. Damit ist das Potential bei Bestandswohnraum mit rund 20% Einsparung weitgehend ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Haushaltsstrom==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stromverbrauch aller Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 138 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erwärmung des Brauchwassers (Bad, Küche) werden 82 GWh/a aus verschiedenen Heizsystemen (Zentralheizung, Durchlauferhitzer, Wärmepumpen usw.) genutzt. Wie aus der DESTATIS-Tabelle errechnet, beinhaltet der Haushaltsstrom einen Anteil (32 GWh/a) für Brauchwassererwärmung. Die anderen 106 GWh/a setzen sich folgendermassen zusammen:&lt;br /&gt;
 {|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Kochen, Trocknen, Bügeln ||35 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Haushaltsgeräte incl. Kommunikation || 60 GWh/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beleuchtung || 11 GWh/a&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Stromverbrauch wird zwar für 40 Millionen Haushalte angegeben, betrifft aber alle Bewohner zusammen. Deshalb mache ich mir die Berechnung einfach und teile den Gesamtverbrauch durch 81 Millionen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berechung:&lt;br /&gt;
:Haushaltsstrom = 138 GWh/a ./. 81 Mio Einwohner &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Das ergibt 1.703 kWh pro Person/Jahr, oder '''4,7 kWh/d/P'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt sagt, '''ich esse im Restaurant und gebe meine Wäsche in die Wäscherei''' , spart nicht wirklich. Er verlagert nur die Strombilanz an einen anderen Ort. Und ob er seine „Sparaktion“ immer zu Fuß betreibt, ist auch stark anzuzweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Privat-PKW==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basiswerte zur Berechnung &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 250px&amp;quot; |Einwohner Deutschlands&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; ||81 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der Haushalte&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; || 40 Millionen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl der PKW&amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; || 37 Millionen Stück&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Fahrleistung &amp;lt;ref name = &amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;|| 12.900 km/a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Durchschn. Verbrauch &amp;lt;ref&amp;gt;Info EA-NRW&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 7,6 Liter/100km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Treibstoff &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro kg&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftstoff  Kraftstoff, Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Dichte&amp;lt;ref name = Brennstoff&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:25%;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Brennwert pro Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Benzin&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,5 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,75 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|8,6kWh/L&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Diesel&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|11,8 kWh/kg&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|0,83 kg/L&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|9,8 kWh/L&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für meine Berechnung nehme ich eine mittlere Energiedichte von 9,2 kWh/L &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Energiebedarf pro PKW = 35 km/d  /  13 km/L * 9,2 kWh/L = '''24,5 kWh/d'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach wären die deutschen PKW’s bei gleicher Fahrleistung im Durchschnitt um 13% sparsamer gefahren als McKay’s alte(?) Kiste.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Da für durchschnittlich 2,19 Personen ein privater PKW zur Verfügung steht, muß man den Energiebedarf mit '''11,2 kWh/d/P''' angeben.}}&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Kilometerleistung/a wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 um 4,5% gesenkt. Gleichzeitig reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch/100km um 8,5%. In der Summe wurden 14,5% weniger Kraftstoffe verbrannt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, daß etwa 2/3 der jährlichen Fahrleistung mit privaten PKW’s dem „täglichen Broterwerb“ für die Familie dient, und nicht jede Privatfahrt purer Luxus ist, besteht nennenswertes weiteres Einsparpotential nur bei fahrzeugtechnischen Verbesserungen. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Anmerkungen_Politik&amp;diff=389</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Anmerkungen_Politik&amp;diff=389"/>
				<updated>2012-03-17T22:05:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Was denn nun? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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|zurueck=Nachhaltige Energie: Buch, Teil 2&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Baustelle}}&lt;br /&gt;
==Kleiner politischer Anhang==&lt;br /&gt;
In politischen Gesprächen wird uns viel über Klimaschutz, Umweltschutz und Energiewende erzählt. Leider wird dabei alles etwas durcheinander geschwurbelt und der Zuhörer / Zuschauer kann sich aussuchen was gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Beispiele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Kauch im Herbst 2010 vor dem deutschen Bundestag:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Bis 2050 muß 80-95% des Energiebedarfes regenerativ erzeugt werden“.''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Trittin meinte dazu:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Sie reißen das Klimaschutzziel! Wer 2050 80% des Stroms erneuerbar erzeugt, der wird das 2-Grad-Ziel nicht erreichen“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eine redet von Energiebedarf, der Andere von Strom (vermutlich meinten beide das Gleiche). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel im Sommer 2011:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„2020 sollen mindestens 35% unseres Stroms aus Wind, Sonne, Wasser und anderen regenerativen Energiequellen erzeugt werden“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hierzu: Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Energiewende vom 6. Juni 2011. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.bmu.de/energiewende/beschluesse_und_massnahmen/doc/47465.php] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
7) Ein ambitionierter Klimaschutz bleibt ein entscheidender Treiber für den Umbau unserer Energieversorgung; er setzt wichtige Investitionssignale für Innovationen und technologischen Fortschritt. Deshalb unterstreichen wir die Bedeutung der im Energiekonzept vereinbarten Klimaschutzziele: Insbesondere wollen wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 %, bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 % bis 95 % jeweils gegenüber 1990 reduzieren. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurde aber der Ersatz von Kernkraftwerken (KKW) durch Kohle- und Gaskraftwerke als „Meilenstein für den schnellstmöglichen Atomausstieg“ über alle Fraktionsgrenzen hinweg gefeiert und beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zusammengefaßt:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kernkraft - '''Nein Danke''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kohle und Gas - '''Ja Bitte''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aber &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
CO2-Emission - '''Nein Danke''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was denn nun? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohle- und Gaskraftwerke sind nun mal wahre Kohlenstoffdioxid (CO2)-Schleudern. Mal davon abgesehen daß Pflanzenwachstum ohne dieses Spurengas nicht möglich währe, kann jeder in einem Gärtnertreibhaus testen ob er mit der 3-fachen Menge = 1.000 ppm (parts per million) Probleme hätte. Der Mief in so einem Treibhaus hat übrigens nichts mit CO2 zu tun. Derzeit haben wir 380 ppm CO2 in der Luft. Das entspricht 1 (ein) CO2-Molekül in 2.631 Luftmolekülen. So nebenbei ist auch noch niemand an der Mund-zu-Mund-Beatmung gestorben, obwohl der Mensch die zehnfache CO2-Konzentration ausatmet.&lt;br /&gt;
Auch noch erwähnenswert währe vielleicht, wenn unsere fossilen Energieträger (Öl, Gas, Kohle) tatsächlich nur noch für etwa 40 Jahre reichen, dürfte die berechnete Klimakatastrophe bei CO2-Verdoppelung bis zum Jahr 2100 ausfallen. Der Brennstoff dazu währe schon weit vorher alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link 1: Vergleichsrechnungen für Deutschland &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link 2: Umsetzung nach theoretischen und realistischen Maßstäben &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link 3: Sparpotentiale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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|zurueck=Nachhaltige Energie: Buch, Teil 2&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Nachhaltige_Energie:_Anmerkungen_Politik&amp;diff=388</id>
		<title>Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik</title>
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				<updated>2012-03-17T21:54:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: /* Kleiner politischer Anhang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Kleiner politischer Anhang==&lt;br /&gt;
In politischen Gesprächen wird uns viel über Klimaschutz, Umweltschutz und Energiewende erzählt. Leider wird dabei alles etwas durcheinander geschwurbelt und der Zuhörer / Zuschauer kann sich aussuchen was gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Beispiele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Kauch im Herbst 2010 vor dem deutschen Bundestag:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Bis 2050 muß 80-95% des Energiebedarfes regenerativ erzeugt werden“.''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Trittin meinte dazu:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Sie reißen das Klimaschutzziel! Wer 2050 80% des Stroms erneuerbar erzeugt, der wird das 2-Grad-Ziel nicht erreichen“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eine redet von Energiebedarf, der Andere von Strom (vermutlich meinten beide das Gleiche). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel im Sommer 2011:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„2020 sollen mindestens 35% unseres Stroms aus Wind, Sonne, Wasser und anderen regenerativen Energiequellen erzeugt werden“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hierzu: Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Energiewende vom 6. Juni 2011. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.bmu.de/energiewende/beschluesse_und_massnahmen/doc/47465.php] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
7) Ein ambitionierter Klimaschutz bleibt ein entscheidender Treiber für den Umbau unserer Energieversorgung; er setzt wichtige Investitionssignale für Innovationen und technologischen Fortschritt. Deshalb unterstreichen wir die Bedeutung der im Energiekonzept vereinbarten Klimaschutzziele: Insbesondere wollen wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 %, bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 % bis 95 % jeweils gegenüber 1990 reduzieren. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurde aber der Ersatz von Kernkraftwerken (KKW) durch Kohle- und Gaskraftwerke als „Meilenstein für den schnellstmöglichen Atomausstieg“ über alle Fraktionsgrenzen hinweg gefeiert und beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zusammengefaßt:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kernkraft - '''Nein Danke''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kohle und Gas - '''Ja Bitte''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aber &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
CO2-Emission - '''Nein Danke''' &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was denn nun? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohle- und Gaskraftwerke sind nun mal wahre Kohlenstoffdioxid (CO2)-Schleudern. Mal davon abgesehen daß Pflanzenwachstum ohne dieses Spurengas nicht möglich währe, kann jeder in einem Gärtnertreibhaus testen ob er mit der 3-fachen Menge = 1.000 ppm (parts per million) Probleme hätte. Der Mief in so einem Treibhaus hat übrigens nichts mit CO2 zu tun. Derzeit haben wir 380 ppm CO2 in der Luft. Das entspricht 1 (ein) CO2-Molekül in 2.631 Luftmolekülen. So nebenbei ist auch noch niemand an der Mund-zu-Mund-Beatmung gestorben, obwohl der Mensch die hundertfache CO2-Konzentration ausatmet.&lt;br /&gt;
Auch noch erwähnenswert währe vielleicht, wenn unsere fossilen Energieträger (Öl, Gas, Kohle) tatsächlich nur noch für etwa 40 Jahre reichen, dürfte die berechnete Klimakatastrophe bei CO2-Verdoppelung bis zum Jahr 2100 ausfallen. Der Brennstoff dazu währe schon weit vorher alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link 1: Vergleichsrechnungen für Deutschland &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link 2: Umsetzung nach theoretischen und realistischen Maßstäben &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link 3: Sparpotentiale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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		<title>Nachhaltige Energie: Anmerkungen Politik</title>
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==Kleiner politischer Anhang==&lt;br /&gt;
In politischen Gesprächen wird uns viel über Klimaschutz, Umweltschutz und Energiewende erzählt. Leider wird dabei alles etwas durcheinander geschwurbelt und der Zuhörer / Zuschauer kann sich aussuchen, was gemeint ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Beispiele &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Kauch im Herbst 2010 vor dem deutschen Bundestag:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Bis 2050 muß 80-95% des Energiebedarfes regenerativ erzeugt werden“.''&lt;br /&gt;
Jürgen Trittin meinte dazu:&amp;lt;br/&amp;gt; ''„Sie reißen das Klimaschutzziel! Wer 2050 80% des Stroms erneuerbar erzeugt, der wird das 2-Grad-Ziel nicht erreichen“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eine redet von Energiebedarf, der Andere von Strom (vermutlich meinten beide das Gleiche). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel im Sommer 2011:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„2020 sollen mindestens 35% unseres Stroms aus Wind, Sonne, Wasser und anderen regenerativen Energiequellen erzeugt werden“.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe hierzu: Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Energiewende vom 6. Juni 2011. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.bmu.de/energiewende/beschluesse_und_massnahmen/doc/47465.php] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
7) Ein ambitionierter Klimaschutz bleibt ein entscheidender Treiber für den Umbau unserer Energieversorgung; er setzt wichtige Investitionssignale für Innovationen und technologischen Fortschritt. Deshalb unterstreichen wir die Bedeutung der im Energiekonzept vereinbarten Klimaschutzziele: Insbesondere wollen wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 40 %, bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 % bis 95 % jeweils gegenüber 1990 reduzieren. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurde aber der Ersatz von Kernkraftwerken (KKW) durch Kohle- und Gaskraftwerke als „Meilenstein für den schnellstmöglichen Atomausstieg“ über alle Fraktionsgrenzen hinweg gefeiert und beschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zusammengefaßt:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kernkraft == Nein Danke == &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kohle und Gas == Ja Bitte == &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
aber &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
CO2-Emission == Nein Danke == &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was denn nun? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohle- und Gaskraftwerke sind nun mal wahre Kohlenstoffdioxid (CO2)-Schleudern. Mal davon abgesehen daß Pflanzenwachstum ohne dieses Spurengas nicht möglich währe, kann jeder in einem Gärtnertreibhaus testen ob er mit der 3-fachen Menge = 1.000 ppm (parts per million) Probleme hätte. Der Mief in so einem Treibhaus hat übrigens nichts mit CO2 zu tun. Derzeit haben wir 380 ppm CO2 in der Luft. Das entspricht 1 (ein) CO2-Molekül in 2.631 Luftmolekülen. So nebenbei ist auch noch niemand an der Mund-zu-Mund-Beatmung gestorben, obwohl der Mensch die hundertfache CO2-Konzentration ausatmet.&lt;br /&gt;
Auch noch erwähnenswert währe vielleicht, wenn unsere fossilen Energieträger (Öl, Gas, Kohle) tatsächlich nur noch für etwa 40 Jahre reichen, dürfte die berechnete Klimakatastrophe bei CO2-Verdoppelung bis zum Jahr 2100 ausfallen. Der Brennstoff dazu währe schon weit vorher alle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link 1: Vergleichsrechnungen für Deutschland &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Link 2: Umsetzung nach theoretischen und realistischen Maßstäben &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Depositen-_und_Girobanken&amp;diff=365</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Depositen- und Girobanken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Depositen-_und_Girobanken&amp;diff=365"/>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;HannsGschaft: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|zurueck=Das Geldrätsel: Geschichte: Italienische Banken&lt;br /&gt;
|nach_oben=Das Geldrätsel: Geschichte: Italienische Banken&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Das Geldrätsel: Geschichte: Eigengeschäfte der Banken&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
==Depositenbanken==&lt;br /&gt;
Die ersten in Italien gegründeten Banken kann man zu den Depositen- und Girobanken zählen. Eine Depositenbank ist eine Hinterlegebank. Sie dient der Aufbewahrung von Wertgegenständen. Wie kann man sich das vorstellen?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kaufmann Becker hat einen Posten Waren verkauft und 1000 Gulden eingenommen. Diese Menge Münzen möchte er nun nicht in seinem Hause aufbewahren. Die Gefahr, dass ihm das Geld gestohlen werden könnte, erscheint ihm zu groß. Er bringt die 1000 Gulden deshalb zu einer vertrauenswürdigen Person.  Diese verwahrt  das Geld in ihrem abgesicherten Gebäude, der Depositenbank &amp;quot;Moneta&amp;quot;. Nachdem er das Geld übergeben hat erhält er eine Quittung über die 1000 Gulden. Für die Aufbewahrung muss er der Monetabank jedoch auch eine Gebühr, etwa 10 Gulden, zahlen.  Dafür ist er jetzt die Sorge um einen möglichen Diebstahl in seinem Hause los. Bei Vorlage der Quittung muss ihm die Monetabank wieder die 1000 Gulden in Münzen aushändigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Girobanken==&lt;br /&gt;
Bei der gleichen Monetabank  haben nun auch mehrere seiner Handelspartner ebenfalls Geld deponiert. Muss Becker nun an Schmidt 100 Gulden zahlen, so nimmt er die 1000 Gulden wieder von seiner Monetabank entgegen, zweigt die 100 Gulden für die Begleichung der Rechnung von Schmitt ab und hinterlegt wiederum die 900 Gulden gegen Quittung bei der Bank. Schmitt fügt seinen bereits bei der Monetabank hinterlegten 500 Gulden die 100 Gulden hinzu und erhält auch hierzu eine Quittung. Dass dieses Verfahren nicht sehr effektiv ist, leuchtet auf den ersten Blick ein.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also geht man hin und trägt die Menge an Geld,[[File:Monetabank1.png|miniatur|220px| Konten nach der Zahlung von 100 Gulden]] die jeder deponiert hat, also das Guthaben, in ein Kontenbuch ein. Für jeden Kunden wird ein separates Blatt angelegt, in welchem jede Ein- und Auszahlung vermerkt wird. Vor der Zahlung der 100 Gulden besaß Becker ein Guthaben von 1000 Gulden und Schmitt ein Guthaben von 500 Gulden. Anstelle dass Becker zur Bank geht um 100 Gulden zu entnehmen, diese dann an Schmitt weitergibt, und dieser wieder 100 Gulden zurück zur Bank bringt, veranlasst  Becker eine Umschreibung (heute Überweisung). Dies geschieht per mündlichem oder schriftlichem Auftrag. Auf seinem Kontenblatt wird ein Betrag von 100 Gulden in Abzug gebracht und auf dem Kontenblatt von Schmitt hinzu addiert. Becker besitzt nun einen Kontenstand von 900 Gulden und Schmitt einen Kontenstand von 600 Gulden. Dieser Zahlungsvorgang war ohne jegliche Bewegung von Münzen, alleine durch Umschreibung im Kontenbuch, vorgenommen worden.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umschreibungen im Kontenbuch waren auf den Kreis (ital. giro) der Bankkunden beschränkt. Hieraus entstand dann für diese &amp;quot;Umschreibebanken&amp;quot; die Bezeichnung &amp;quot;Girobanken&amp;quot;.&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile der Depositen- und Girobanken==&lt;br /&gt;
Vom Standpunkt der Sicherheit betrachtet erscheinen die Depositen- und Girobanken als optimal angelegte Dienstleistungsbetriebe. Das Risiko, dass der Kaufmann Müller sein Geld bei einem Einbruch in sein nicht besonders abgesichertes Haus verliert, ist nun ausgeschlossen. Die Monetabank muss ihm zu jedem Zeitpunkt die eingelagerten Gulden zurückgeben, wenn er dies verlangt. Ein wichtiger, bisher nicht erwähnter Punkt ist die Vereinbarung, dass die Bank das eingelagerte Geld nicht antasten darf. Dies mag zwar für jedermann offensichtlich und selbstverständlich erscheinen, ist aber ein wichtiger Faktor, der später stillschweigend unter den Tisch gefallen ist..&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat nun eine solche Bank für die Wirtschaft?&lt;br /&gt;
*Es wurde mit der Vereinbarung, dass die Kontenbücher in &amp;quot;Bankgulden&amp;quot; geführt werden, eine Verrechnungseinheit geschaffen, welche unabhängig von Münzmanipulationen war.&lt;br /&gt;
*Die von der Bank entgegengenommenen Münzen mussten von dieser kontrolliert werden, bevor sie als Guthaben in das Kontenblatt eingetragen wurden. &lt;br /&gt;
*Konnte man sich bei der reinen Depositenbank noch darauf verlassen, dass man genau &amp;quot;seine eigenen Münzen&amp;quot; zurückerhielt, war dies bei der Girobank nicht mehr möglich. Die Münzen mussten daher einem einheitlichen Qualitätsstandard entsprechen. &lt;br /&gt;
*Nachdem jedoch die Münzen in Verrechnungsgeld (Giralgeld) der Bank umgerechnet worden war, entfiel bei den Handelsgeschäften mit Giralgeld jegliche Prüfung von Münzen auf deren Gewicht und Qualität. &lt;br /&gt;
*Das Zählen der Münzen bei der Abwicklung eines Kaufes oder Verkaufes  entfiel.&lt;br /&gt;
*Jeglicher Transport von Münzen bei Geschäften mit Giralgeld wurde überflüssig &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Vorteile waren für die Belebung des Handels von erheblicher Bedeutung, da auf die vorgenannten, ineffektiven Tätigkeiten im Zusammenhang mit Bargeldzahlungen verzichtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachteile der Depositen- und Girobanken==&lt;br /&gt;
Wurden die eingelagerten Münzen wie vorgesehen unangetastet in den Gewölben des sicheren Bankgebäudes belassen, so waren keine direkten Nachteile erkennbar. Lediglich die Verfügbarkeit über sein Geld war für den Kaufmann Becker eingeschränkt. Er konnte nur an den Öffnungszeiten der Bank Geld entnehmen oder hinzufügen. Der Bank musste zwar eine Gebühr für die Verwahrung des Geldes bezahlt werden, jedoch waren die Kosten hierfür bei weitem geringer als bei eigener Verwahrung und Bargeldzahlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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|zurueck=Das Geldrätsel: Geschichte: Italienische Banken&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HannsGschaft</name></author>	</entry>

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