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		<title>um-bruch - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-15T10:38:49Z</updated>
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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Helmut_Creutz:_Versteckte_Geldsch%C3%B6pfung&amp;diff=844</id>
		<title>Helmut Creutz: Versteckte Geldschöpfung</title>
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				<updated>2013-11-29T03:23:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Helmut Creutz: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Helmut Creutz: Orthodoxe Kredittheorie&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Helmut Creutz: Multiple Geldschöpfung&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
====Versteckte Buchgeldschöpfung====&lt;br /&gt;
Zahlt ein Kunde Bargeld auf sein Konto ein, so wandert dieses Bargeld in den Tresor der Bank. Im Gegenzug erhält der Kunde den eingezahlten Betrag auf seinem Girokonto gutgeschrieben. Im Tresor der Bank würde sich mit der Zeit eine große Menge Bargeld ansammeln, welches zum Teil nie bewegt würde. &lt;br /&gt;
Wie bereits in der Frühzeit der Bankgeschichte geschehen, konnte noch keine Bank der Versuchung widerstehen, das eingelagerte Geld der Kunden [[Das Geldrätsel: Funktion: Eigengeschäfte der Banken| für eigene Geschäfte]] zu verwenden. Damals handelte es sich um Goldmünzen, für die Zettel (Banknoten) ausgegeben oder Bankeinlagen gutgeschrieben wurden. Dies geschah jedoch nicht im Verhältnis 1:1 sondern es wurden mehr Berechtigungen (Zettel, Banknoten, Sichteinlagen) ausgestellt als Barvermögen vorhanden war. Die Bank von England startete 1694 mit einem Verhältnis von etwa 1:2. Noch im 19. Jahrhundert galt die Dritteldeckung, das heißt ein Verhältnis von 1:3,  als äußerst seriös und wurde auch 1875 gesetzlich verankert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Die Obergrenze der Notenausgabe wurde durch die Vorschrift der Dritteldeckung der Noten durch Gold und Reichkassenscheine festgelegt. ''[http://de.wikisource.org/wiki/Bankgesetz#.C2.A7._44. Bankgesetz] vom 14. März 1875, § 44, Abs. 3'' auf Wikisource&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Das diese Nutzung einen Missbrauch darstellte, erkannte man noch Anfang des 20.Jahrhunderts eindeutig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=121686 ''Brockhaus' Konversationslexikon'', Band 2, Banken, Seite 372]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|''&amp;quot;Aus der ursprünglich von B. zum Teil nur mißbräuchlich geschehenen Verwertung der hinterlegten Beträge entwickelte sich ..........&amp;quot;''}}Dieses zweifelhafte Verhalten der Banken ist  heute ganz aus dem Blickfeld verschwunden. Auch wenn sich die Deckung damals auf das Verhältnis zwischen hinterlegten Goldmünzen und Banknoten bzw. Sichtguthaben bezog, ist das heutige Verhältnis von Bargeld zu Sichtguthaben von der Sache her vergleichbar. Das Verhältnis beträgt heute jedoch etwa 1:90, dass heißt, bei der Bank bilden 1 € Barreserve die Deckung für 90 € Sichtguthaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Konsolidierte Gesamtbilanz für alle deutschen Banken, Februar 2012 aus Schülerbuch &amp;quot;Geld und Geldpolitik&amp;quot;, Ausgabe 2012. Täglich fällige Sichtguthaben 1.293,3 Mrd. €, Barreserve 65,2 Mrd. €, wobei in der Barreseve auch noch Zentralbank-Buchgeld enthalten ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Statistische_Beihefte_1/2013/2013_02_bankenstatistik.pdf?__blob=publicationFile Bankenstatistik Februar 2013, Statistisches Beiheft 1 zum Monatsbericht] I. Banken (MFIs) in Deutschland, Seite 6 ff. Für Februar 2012, Kassenbestand 14.429 Mrd. €, Guthaben bei Zentralnotenbank 50.794 Mrd. €. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was erscheint jetzt so verwerflich an dieser Praxis, die offensichtlich problemlos funktioniert?&amp;lt;br/&amp;gt;Ein Beispiel mit ähnlichem Sachverhalt aus der heutigen Wirtschaftswelt kann diese missbräuchliche Verwendung erklären. Ein Unternehmer möchte eine neue Produktionsmaschine kaufen und benötigt dazu noch Geld, welches er sich bei seiner Bank leiht. Als Pfand überträgt er ihr schriftlich das Eigentum an der neuen Maschine. Da die Kreditsumme jedoch immer noch nicht zum Kauf der Maschine reicht, geht er zu einer zweiten Bank und bittet um einen Kredit. Auch dieser Bank sichert er schriftlich das Eigentum an der neuen Maschine zu. Gleichermaßen verfährt er mit einer dritten Bank. Auch ohne genaue Kenntnis der Rechtslage würde man dieses Vorgehen als Betrug bezeichnen. Solange er jedoch seine Zins- und Tilgungszahlungen regelmäßig leistet, wird niemand auf diesen Betrug aufmerksam. Sind alle Schulden getilgt ist auch dieser Missbrauch der Eigentumsrechte nicht mehr sichtbar. Erst wenn er zahlungsunfähig wird, fällt der Schwindel auf. Ähnlich gehen die Banken bei der Geldschöpfung vor. Das Eigentumsrecht an dem vorhandenen Bargeld wird mehrfach verkauft. Eine gesetzliche Regelung, dass dies als Betrug zu ahnden sei, existiert jedoch offensichtlich nicht. Im Gegensatz zu dem Unternehmer erhält die Bank jedoch bei jedem Verkauf von Berechtigungen ein Anrecht auf Zinszahlungen des Käufers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodensatz ====&lt;br /&gt;
Die zuvor beschriebene mehrfache Verwendung des eingelagerten Bargeldes führte schließlich zur sogenannten Bodensatztheorie. Die Sichteinlagen der Bankkunden sind grundsätzlich jederzeit auf Anforderung an den Kunden auszuzahlen, daher stammt ja auch die &amp;quot;Einlage auf Sicht&amp;quot;. Hierzu müsste die Bank somit jederzeit den vollen Betrag der Sichteinlagen im Tresor als Bargeld vorhalten. Wie zuvor erläutert verbleibt indes ein Großteil dieser Einlagen auf den Sichtkonten, sodass im Durchschnitt von einer erheblichen Summe nicht in Anspruch genommener Sichtguthaben ausgegangen werden kann. Diesen Anteil bezeichnet man als Bodensatz. Bei einem Bodensatz in Höhe von 2/3 der Sichteinlagen werden von 900.000 € Sichteinlagen maximal 300.0000 € für den Zahlungsverkehr verwendet. Da 600.000 € nicht benötigt werden, kann der Bargeldbestand entsprechend verringert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schöpfung von Sichteinlagen====&lt;br /&gt;
Durch den sich bildenden Bodensatz wird nicht alles eingelagerte Bargeld für den Geschäftsbetrieb benötigt. Das Beispiel [[Das_Geldrätsel:_Funktion:_Eigengeschäfte_der_Banken#Geldschöpfung der Girobanken| Geldschöpfung der Girobanken]] zeigt die Möglichkeiten der Geldvermehrung. 100.000 Bankgulden (Giralgeld) sind durch 100.000 Münzgulden aus Gold im Tresor der Bank gedeckt. Werden nun 50.000 Münzgulden aus dem Tresor der Bank entfernt, besteht keine volle Deckung mehr. Jetzt müssten auch die Bankgulden um 50.000 verringert werden. Geschieht dies nicht, sind 50.000 Bankgulden ohne Deckung entstanden. Sie wurden &amp;quot;geschöpft&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Creutz beschreibt genau diesen Vorgang auf Seite 61 unter &amp;quot;Welche Folgen hat eine Zunahme der Guthabenübertragungen für die Banken?&amp;quot; Er sieht mehrere Vorteile bei steigendem bargeldlosem Zahlungsverkehr. &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|''&amp;quot;Einmal können sie mit dem überflüssig werdenden Bargeld ihre zinspflichtigen Schulden bei der Notenbank und damit ihre Kosten reduzieren.&amp;quot;''}}&lt;br /&gt;
Da das Bargeld bei den Geschäftsbanken reduziert wird bei gleichbleibendem Guthabenstand, entsteht ungedecktes Sichtguthaben. Creutz weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|''&amp;quot;Und zum vierten erhöhen sich mit den vergrößerten Sichtguthabenbeständen die Kreditgewährungsmöglichkeiten der Banken und damit ihre Einnahmen aus dem Zinsgeschäft.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;''&amp;quot;Obwohl sich durch die Benutzung von Sichtguthaben für den Einkommensbezieher keine Kaufkraftveränderung ergibt, ergibt sich also in der Gesamtwirtschaft ein zusätzliches Nachfragepotenzial über Kredite. Denn während die gehaltenen Geldscheine zwischen Erhalt und Weitergabe von keinem anderen genutzt werden können, kann die Bank die gehaltenen Sichtguthabenbestände zwischenzeitlich ausleihen. Das heißt, Sichtguthabenbestände werden effektiver genutzt als das Geld. Eine vergleichbare Nutzung beim Geld ergäbe sich, wenn jeder Halter eines Geldscheines diesen zwischen Einnahme und Ausgabe verleihen würde.&amp;quot;''}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenhänge werden in der Tabelle nochmals verdeutlicht.&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:3em;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Fall&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20em;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Vorgang&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:10em;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Bargeld&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:10em;background-color:#ECF1FF;&amp;quot;| Sichteinlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | A&lt;br /&gt;
|Einzahlung Bargeld, 900.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|900.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|900.000 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rückzahlung an Zentralbank, 600.000 € &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-weight: bold; background: #F5ECCE;&amp;quot;|300.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-weight: bold; background: #F5ECCE;&amp;quot;|900.000 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | B&lt;br /&gt;
|Einzahlung Bargeld, 300.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|300.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|300.000 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|zusätzliche Kreditgewährung, 600.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-weight: bold; background: #F5ECCE;&amp;quot;|300.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-weight: bold; background: #F5ECCE;&amp;quot;|900.000 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;font-weight: bold&amp;quot;|Endstand der Bilanz jeweils:&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-weight: bold; background: #F5DA81&amp;quot;|300.000 €&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;font-weight: bold; background: #F5DA81&amp;quot;|900.000 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall &amp;quot;A&amp;quot; zahlt die Bank &amp;quot;überflüssiges Bargeld&amp;quot; an die Zentralbank zurück und mindert damit ihre Zinskosten. Zusätzliche Kredite gewährt die Bank im Fall &amp;quot;B&amp;quot; und erhöht zugleich ihre Zinseinnahmen.&lt;br /&gt;
Wesentlich bleibt, dass das ursprüngliche Verhältnis von Bargeld zu Sichteinlagen von 1:1 aufgegeben wurde zugunsten eines als ausreichend erachteten Verhältnisses von 1:3. Fakt bleibt jedoch, dass in beiden Fällen zwei Drittel  der Sichteinlagen keine Deckung mehr besitzen, sie wurden geschöpft.&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Die Entstehung von ungedecktem Sichtguthaben wird allgemein als &amp;quot;Giralgeldschöpfung&amp;quot; bezeichnet.}} &lt;br /&gt;
[[File:Information_icon4.svg|16px]] [http://um-bruch.net/pdf/Bilanz11.pdf Weitere Details mit Bilanzausschnitten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kritik==== &lt;br /&gt;
Eine Schöpfung von zusätzlichen, kaufkraftwirksamen Zahlungsmitteln wird von Creutz beschrieben, jedoch nicht als Geldschöpfung erkannt. Er bezeichnet sie stattdessen als &amp;quot;Rückzahlung von überflüssigem Bargeld an die Zentralbank&amp;quot; oder aber als &amp;quot;Erhöhung der Kreditgewährungsmöglichkeiten der Banken&amp;quot; und damit eine &amp;quot;Effektivitätssteigerung in der Geldnutzung&amp;quot; (Seite 62). &lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Helmut Creutz: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Helmut Creutz: Orthodoxe Kredittheorie&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Helmut Creutz: Multiple Geldschöpfung&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Helmut_Creutz:_Orthodoxe_Kredittheorie&amp;diff=842</id>
		<title>Helmut Creutz: Orthodoxe Kredittheorie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|zurueck=Helmut Creutz: Inhalt&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Helmut Creutz: Versteckte Geldschöpfung&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
Helmut Creutz und die orthodoxe Kredittheorie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Creutz vertritt in seinen Auffassungen zu unserem Geldsystem einige befremdlich anmutende Standpunkte. Giralgeld ist für ihn kein Geld. Eine Geldschöpfung der Geschäftsbanken existiert nicht.&lt;br /&gt;
Über zusammengefasste Bilanzen der Bundesbank glaubt Creutz nachweisen zu können, dass seine Theorie zutreffend sei. Zum Thema Bilanzen existieren nun Widerlegungsversuche&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Dorfner, Was uns Bankbilanzen lehren&amp;lt;/ref&amp;gt;  welche indes, aufgrund der komplexen Materie, recht schwierig nachzuvollziehen sind. Deshalb nachfolgend ein Versuch, die Creutzsche Geldtheorie in ihren Grundzügen, anhand seiner Publikationen, aufzuzeigen. Dabei werden seine Bilanznachweise und  Schlussfolgerungen aus Aussagen Dritter bewusst ausgeblendet. Sein Werk orientiert sich an der &amp;quot;orthodoxen Kredittheorie&amp;quot; ''&amp;quot;Eine Bank kann nicht mehr Kredit geben, als sie selbst erhalten&lt;br /&gt;
hat.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bargeld==&lt;br /&gt;
Helmut Creutz vertritt in seinem Buch „Das Geldsyndrom“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Helmut Creutz&lt;br /&gt;
 | Titel=Das Geldsyndrom&lt;br /&gt;
 | Auflage=5&lt;br /&gt;
 | Verlag=Econ&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=2003&lt;br /&gt;
 | ISBN=3 928493 46 9&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Auffassung, dass nur Bargeld als Geld bezeichnet werden sollte, da nur Bargeld als &amp;quot;gesetzliches Zahlungsmittel&amp;quot; definiert ist. {{Vorlage:Anmerkungen|„''Selbst bei den für Zahlungszwecke genutzten Sichtguthaben ist die heute übliche Bezeichnung &amp;gt;Giralgeld&amp;lt; so lange fragwürdig, wie diese Guthabenbestände nicht dem Bargeld rechtlich und funktional gleichgestellt sind.''“ (Seite 35)}}&lt;br /&gt;
Eine nachvollziehbare Sichtweise, welche jedoch der allgemein üblichen Auffassung von Geld widerspricht. Giralgeld der Geschäftsbanken wird wie Bargeld in der Wirtschaft verwendet. Es ist „kein“ gesetzliches Zahlungsmittel sondern nur ein Versprechen der Geschäftsbank, dieses in Bargeld umzutauschen. Da der Staat aber dieses Buchgeld zur Zahlung von Steuern akzeptiert, ja sogar eine direkte Barzahlung mittlerweile ablehnt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__224.html Abgabenverordnung, § 224 Leistungsort, Tag der Zahlung, Zahlungen an Finanzbehörden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fa-baden-wuerttemberg.de/pb/,Lde/Startseite/FAQ/Frage+Nr_41002 Frage: Kann ich im Finanzamt meine Steuern bar bezahlen?]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist auch das Buchgeld der Geschäftsbanken dem Bargeld faktisch gleichgestellt. &amp;lt;ref&amp;gt;[[Geldarten| Beitrag Geldarten]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Äußerung, dass nur Bargeld Geld sei, wird auch seine weitere Überlegung verständlich.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|„''Verleihen kann man immer nur etwas, was bereits da ist. Das gilt für das Verleihen eines Fahrrades oder eines Paketes Salz genauso wie für das Verleihen von Geld. Das heißt: Geld entsteht nicht mit dem Kredit, wie viele immer noch vermuten, sondern es muss vorher bereits da sein, gleichgültig ob die Bank es von einem Kunden oder der Notenbank erhalten hat.''“ (Seite 63)}}&lt;br /&gt;
Dieser Tunnelblick auf das Bargeld als Ursprung jedweden Geldvorgangs versperrt ihm leider auch eine ernsthafte Untersuchung anderer Sichtweisen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Goldene Bankregel==&lt;br /&gt;
Geld wird als etwas Gegenständliches aufgefasst. Man muss es wie Brot oder ein Stück Holz in die Hand nehmen können. Damit muss es auch erst vorhanden sein, bevor man es verleihen kann.&lt;br /&gt;
Damit reiht Creutz sich in die Garde der orthodoxen Kredittheoretiker ein. {{Vorlage:Anmerkungen|“Keine Bank kann mehr Kredit geben, als sie selbst empfangen hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Scheytt| Martin Scheytt]]&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Eine Bank empfängt Kredit, wenn der Kunde bei ihr Spargeld anlegt. Der Kunde gibt der Bank einen Kredit, indem er ihr Bargeld für einen bestimmten Zeitraum anvertraut. Daraufhin kann die Bank einem anderen Kunden einen Kredit gewähren und auch auszahlen, aber nicht mehr, als sie an Bargeld vorher eingesammelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese restriktive Art der Kreditgewährung wurde 1854 erstmals von [[Otto Hübner]] in einer Regel zusammengefasst.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|„''Der Credit, welchen eine Bank geben kann, ohne Gefahr zu laufen, ihre Verbindlichkeiten nicht erfüllen zu können, muß nicht nur im Betrage, sondern&lt;br /&gt;
auch in der Qualität dem Credite entsprechen, welchen sie genießt.''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''.... Die Bank kann, wenn sie auf drei Monate Gelder deponiert erhält, ohne&lt;br /&gt;
Gefahr dieselben nicht auf sechs Monate ausborgen.''“}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regel wird seither auch als „''goldene Bankregel''“ bezeichnet. In der Literatur wird jedoch auch gleichzeitig vermerkt, dass diese Regel noch nie von einer Bank eingehalten wurde. Selbst Hübner schränkt im Vorwort zu seinem Werk die Anwendung seiner strengen Grundsätze auf die &amp;quot;privilegierten Institute&amp;quot; ein, während Privatbanken ausdrücklich hiervon ausgenommen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sichtguthaben==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|„So kann die Menge des Brotes nur durch Arbeitsleistungen der Bürger vermehrt werden und die Menge übertragbarer Guthaben nur durch Bargeldeinzahlungen bei der Bank.“ (Seite 37)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bargeld wird bei der Bank eingezahlt. An Stelle des Bargeldes tritt jetzt das Sichtguthaben auf dem Girokonto. In der Wirtschaft existiert also nur Bargeld oder, das durch Bargeldeinzahlung entstandene Sichtguthaben. Die Zahlungsmittelart ist gewechselt worden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Um diese Ausführungen besser einordnen zu können, einige grundlegende Gedanken zum Verhältnis von Bargeld zu Buchgeld.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel nehmen wir im Fall 1 an, [[Datei:Geldschoepfung02.png|rechts|gerahmt| Umwandlung von Bargeld in Buchgeld]]dass außerhalb des Bankensystems, bei den Kunden, 1 Million € an Bargeld vorhanden ist, im Bankensystem jedoch kein Bargeld existiert. Die Kunden können untereinander mit Bargeld kaufen und verkaufen, die Bank ist jedoch ohne Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Fall, genauso extrem dargestellt wie Fall 1, haben die Kunden sämtliches Bargeld zur Bank gebracht. Die Bank besitzt nun 1 Million € Bargeld und hat den Kunden gegenüber Verbindlichkeiten in Höhe von ebenfalls 1 Million €. Diese Verbindlichkeiten sind Buchgeld. Für den Kunden sind sie Guthaben bei der Bank. Durch die Bareinzahlung hat ein Wechsel der Zahlungsmittel stattgefunden, von Bargeld in Buchgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in einem System ohne Bargeld können die Kunden im 2. Fall ihre Geschäfte jetzt mit Buchgeld abwickeln. Das Buchgeld ist 1:1 an die Stelle des Bargeldes getreten. Die Geldmenge bei den Kunden ist nach wie vor auf 1 Million € beschränkt. Dieses System ist direkt vergleichbar mit den [[Das Geldrätsel: Funktion: Depositen- und Girobanken| Depositen- und Girobanken]] in der Frühzeit unseres Bankensystems. Die Geschäftstätigkeit der Bank ist auf die reine Kontenverwaltung der Kunden beschränkt. Es können keine Zahlungsprobleme bei der Bank entstehen, da für jeden Buchgeld-€ auch ein Bargeld-€ im Tresor liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guthaben und Schuld==&lt;br /&gt;
Auch ohne die Einschaltung einer Bank können Geldguthaben und Geldschulden entstehen.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|„Leiht jemand einem anderen 1000 DM, so hat er dieses Geld nicht mehr. Stattdessen hat er einen Anspruch auf Rückerhalt der 1000 Mark, ein Geldguthaben also, und der Geldleiher hat in gleicher Höhe eine Schuld.“(Seite 53)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leihvorgang beinhaltet auch eine Zeitspanne für die Ausleihung und diese sollte mit aufgeführt werden, damit auch eine klare Trennung zwischen Sichtguthaben und Sparguthaben erkennbar wird. Werden die 1000 DM für 6 Monate verliehen, so verzichtet der Verleiher in diesen 6 Monaten auf die Nutzung seiner 1000 DM. Er hat die 1000 DM Bargeld für 6 Monate in eine Spareinlage umgewandelt. Kaufkraftwirksam in der Wirtschaft sind jeweils nur die einmal vorhandenen 1000 DM Bargeld. Es sind zusätzlich Guthaben und Schulden entstanden, jedoch kein zusätzliches Geld auch kein zusätzliches Zahlungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|''„Durch Verleihvorgänge verändert sich also weder etwas an der Geldmenge noch an den Nachfragemöglichkeiten in der Wirtschaft. ……….&amp;quot;''&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Zwei Nachbarn haben ein Monatseinkommen von je 3 000 Dollar und der eine leiht dem anderen davon regelmäßig 1 000 Dollar. Nach einem Jahr beträgt dann das Geldguthaben des Verleihers 12 000 und nach zehn Jahren 120 000 Dollar. Entsprechend sind auch die Rückgabeverpflichtungen des Nachbarn, also seine Schulden auf 120 000 Dollar gestiegen.“''(Seite 54)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Beispielen muss immer wieder Bargeld den Besitzer wechseln. Es geht jedoch genauso gut auch ohne Bargeld. Anton hat ein Ladenlokal an Beno vermietet. Die Miete beträgt 1 000 € pro Monat. Anton stundet ihm die Miete in den ersten 10 Jahren. Nach einem Jahr beträgt Antons Geldguthaben 12 000 €  und nach zehn Jahren 120 000 €. Benos Schulden sind nach zehn Jahren ebenfalls auf 120 000 € angestiegen. Bargeld war hier nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch muss zur Entstehung von Schulden kein fortwährender Besitzwechsel von Bargeld, oder wie im letzten Beispiel, von stetigen Mietstundungen erfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton, ein Hersteller von Landmaschinen, verkauft Beno eine Erntemaschine zum Preis von 100.000 €. Beno kann aber erst nach der Erntezeit zahlen. Anton gewährt Beno deshalb einen Zahlungsaufschub von 6 Monaten. Dieser Aufschub ist nichts anderes als ein Kredit. Anton hat einen Anspruch auf die Zahlung von 100.000 € nach 6 Monaten und Beno Schulden in dieser Höhe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einschaltung der Bank==&lt;br /&gt;
In sämtliche vorgenannten Beispiele kann [[Datei:Kredit01.png|rechts]]nun auch eine Bank mit eingeschaltet werden. Nehmen wir das letzte Beispiel. In die direkte Geschäftsbeziehung zwischen Anton und Beno wird als dritter Partner die Bank mit eingeschaltet. Sie ist gleichzeitig neuer Schuldner für Anton und neuer Gläubiger für Beno. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bank vereinfacht als &amp;quot;Kreditvermittler&amp;quot; die Abwicklung von Kreditgewährung und Zahlung. Sie prüft die Kreditwürdigkeit Benos und gewährt diesem einen Kredit. Die Bank wird Anton nach 6 Monaten den Kaufpreis auf sein Girokonto überweisen oder den Betrag bar auszahlen. Von Beno erhält sie ebenfalls zum Ablauf der 6 Monate den Kredit zurückerstattet. Dieser Vorgang beschreibt eine 1:1 Übertragung des privaten Kreditverhältnisses auf die Bank. Da Anton 6 Monate auf die Vergütung seiner Warenlieferung wartet, hat er jetzt der Bank und nicht mehr Beno einen Kredit gewährt. Antons Anspruch kann auch als Sparguthaben betrachtet werden, da er erst nach 6 Monaten darüber verfügen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Widerspruch zu Creutz’ Ausführungen wird bisher nicht gesehen sondern seine Aussagen werden nur ergänzt, präzisiert und vereinfacht. Lediglich seine Aussage, dass &amp;quot;übertragbares Guthaben&amp;quot; nur durch Bargeldeinzahlungen entstehen kann, erweist sich als nicht haltbar. &lt;br /&gt;
Eingebettet in die orthodoxen Kredittheorie kann deshalb festgehalten werden:&lt;br /&gt;
* Bargeld kann zur Guthaben- Schuldenentstehung benutzt werden, ist aber nicht zwingend erforderlich. &lt;br /&gt;
* Zur Gewährung eines Kredites ist jedoch unbedingt ein Sparguthaben erforderlich, da die Bank nicht mehr Kredit geben kann als sie empfangen hat. &lt;br /&gt;
* Eine deutliche Unterscheidung zwischen Giroguthaben und Sparguthaben ist dringend notwendig, da nur Giroguthaben kaufkraftwirksam sind. Sparguthaben sind es nicht, da der Sparer für die Zeitspanne des Sparens auf die Inanspruchnahme der Kaufkraft verzichtet. &lt;br /&gt;
* Beim Einzahlen von Bargeld bei einer Bank wird die Zahlungsmittelart gewechselt, von Bargeld in eine „täglich fällige Forderung gegen die Bank auf Auszahlung in unbeschränkt gesetzlichem Zahlungsmittel“, in der Umgangssprache Giralgeld oder auch Buchgeld genannt. Dieses Zahlungsmittel ist dem Bargeld faktisch gleichgestellt und kann wie dieses zu Zahlungen benutzt werden. &lt;br /&gt;
* Weder Bargeld noch Giralgeld kann in diesem System von den Geschäftsbanken geschöpft werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<title>Helmut Creutz: Inhalt</title>
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== Das Geldsyndrom ==&lt;br /&gt;
Das Buch &amp;quot;Das Geldsyndrom&amp;quot; wurde 1993 erstmals von Helmut Creutz veröffentlicht. Die vierte und auch fünfte Auflage ist teilweise noch im Netz einsehbar. Der nachfolgenden Auseinandersetzung mit seinem Werk lag die überarbeitete fünfte Auflage zugrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Helmut Creutz&lt;br /&gt;
 | Titel=Das Geldsyndrom&lt;br /&gt;
 | Auflage=5&lt;br /&gt;
 | Verlag=Econ Ullstein List&lt;br /&gt;
 | Ort=München&lt;br /&gt;
 | Jahr=2001&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-548-70006-3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Mittlerweile existiert jedoch auch eine nochmals überarbeitet Version, &amp;quot;Das Geldsyndrom 2012&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinweis! ====&lt;br /&gt;
Um Aussagen Creutz' von anderem Text zu unterscheiden wurden diese mit einem vertikalen, grauen Strich am Zeilenanfang gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Wörtliche oder sinngemäße Aussagen Creutz'.}} &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|Wichtige Passagen werden zusätzlich in einem blauen Kasten dargestellt.}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Inhalt'''&lt;br /&gt;
:*[[Helmut Creutz: Orthodoxe Kredittheorie| Orthodoxe Kredittheorie]]&lt;br /&gt;
:*[[Helmut Creutz: Versteckte Geldschöpfung| Versteckte Geldschöpfung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Inhalt&amp;diff=611</id>
		<title>Martin Scheytt: Inhalt</title>
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				<updated>2013-02-20T21:01:30Z</updated>
		
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
== Theoretische Grundlagen der bankgeschäftlichen Kreditgewährung ==&lt;br /&gt;
Die Arbeit &amp;quot;Theoretische Grundlagen der bankgeschäftlichen Kreditgewährung&amp;quot; Untertitel &amp;quot;Kritischer Beitrag zur Geldschöpfungstheorie&amp;quot; wurde von Martin Scheytt 1962 als Dissertation eingereicht. Als Band 7 der Reihe &amp;quot;Die Unternehmung am Markt&amp;quot; gab der Verlag Duncker &amp;amp; Humblot/ Berlin sie als Buch heraus&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Martin Scheytt&lt;br /&gt;
 | Titel=Theoretische Grundlagen der bankgeschäftlichen Kreditgewährung&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1962&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-428-01292-5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am Anfang seiner Arbeit stellt er die &amp;quot;orthodoxe&amp;quot; der &amp;quot;modernen Kredittheorie&amp;quot; gegenüber. Seine eigenen Überlegungen werden hier als Kreditkettentheorie bezeichnet. Eberhard Knöller aus Bern setzte sich in den Jahren 1995 und 2000 in seiner Schrift &amp;quot;Buchgeldschöpfung durch Kreditketten&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/knoeller/Kreditkettentheorie6.htm Buchgeldschöpfung durch Kreditketten]&amp;lt;/ref&amp;gt;mit der Arbeit von Scheytt auseinander. Im letzten Abschnitt wird kurz auf diese Arbeit eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hinweis! ====&lt;br /&gt;
Um Aussagen Scheytts von anderem Text zu unterscheiden wurden diese mit einem vertikalen, grauen Strich am Zeilenanfang gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Wörtliche oder sinngemäße Aussagen Scheytts.}} &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|Wichtige Passagen werden zusätzlich in einem blauen Kasten dargestellt.}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Inhalt'''&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Begriffsdefinitionen| Begriffsdefinitionen]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Begriffsdefinitionen#Geld| Geld]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Begriffsdefinitionen#Kredit| Kredit]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Begriffsdefinitionen#Kreditschöpfung| Kreditschöpfung]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Begriffsdefinitionen#Buchungsmethoden| Buchungsmethoden]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Orthodoxe Kredittheorie| Orthodoxe Kredittheorie]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Moderne Kredittheorie| Moderne Kredittheorie]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Grundlagen| Grundlagen]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Grundlagen#Einzahlung von Bargeld| Einzahlung von Bargeld]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Grundlagen#Überweisung innerhalb der Bank| Überweisung innerhalb der Bank]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Grundlagen#Überweisung zwischen Banken| Überweisung zwischen Banken]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Buchgeldschöpfung aus dem Nichts| Buchgeldschöpfung aus dem Nichts]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Multiple Buchgeldschöpfung| Multiple Buchgeldschöpfung]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie| Kreditkettentheorie]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Handelsgeschäft Leihgeld| Handelsgeschäft Leihgeld]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Ein- Verkaufspreis| Ein- Verkaufspreis]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Geldumwandlung| Geldumwandlung]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Bargeldbedarf verringern| Bargeldbedarf verringern]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Versteckte Buchgeldschöpfung| Versteckte Buchgeldschöpfung]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Bodensatz| Bodensatz]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Kreditketten| Kreditketten]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Kassenüberschuss| Kassenüberschuss]]&lt;br /&gt;
:*[[Martin Scheytt: Schlussfolgerung| Schlussfolgerung]]&lt;br /&gt;
:**[[Martin Scheytt: Schlussfolgerung#Bernd Knöller| Bernd Knöller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Schlussfolgerung&amp;diff=629</id>
		<title>Martin Scheytt: Schlussfolgerung</title>
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&lt;br /&gt;
== Schlussfolgerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheytt versucht mit seiner Dissertation verschiedene Betrachtungswinkel anzugleichen. Das Geldsystem hat unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen aus Sicht der &lt;br /&gt;
* Volkswirtschaft, mit Schwerpunkt auf die Wirkung von Geld in der Wirtschaft;&lt;br /&gt;
* Bankenlehre, mit organisatorischen und technischen Abläufen innerhalb des Bankensystems;&lt;br /&gt;
* Justiz, mit Festlegung von gesetzlichen Zahlungsmitteln und Dahrlehensverträgen;&lt;br /&gt;
* Kunden einer Bank, mit eingeschränkter Wahrnehmung der zuvor genannten Abhängigkeiten;&lt;br /&gt;
* Philosophie, aus dem Nichts kann nicht geschöpft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem großen Anspruch, diese Unterschiede unter einen Hut zu bringen, konnte auch Scheytt nicht gerecht werden. Die Vermischung der &amp;quot;orthodoxen Theorie&amp;quot; mit Elementen der &amp;quot;modernen Theorie&amp;quot; sowie auch die Einbeziehung von Argumenten der zuvor genannten fünf Gruppen führt zu einem recht unübersichtlichen Werk. Dieses ist eher dazu geeignet Verwirrung zu stiften denn diese aufzulösen. Vielfache Wiederholungen und weitschweifige Erläuterungen von Unwesentlichem erschweren das Lesen und Verstehen sehr.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als folgenschwerer Fehler erweist sich die Nichtbeachtung der Grundlage &amp;quot;Kassenüberschuss&amp;quot;. Diesen benutzt er zur Herleitung seiner Überlegungen, erkennt jedoch nicht, dass mit Nutzung dieses Begriffs er indirekt die Geldschöpfung aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; am Anfang seiner Gedanken akzeptiert. Die darauf aufbauende Folgerung, &amp;quot;eine Schöpfung aus dem Nichts ist nicht möglich&amp;quot;,  ist damit hinfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bernd Knöller ====&lt;br /&gt;
(wird noch hinzugefügt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Kreditsch%C3%B6pfungs-Theorie&amp;diff=621</id>
		<title>Martin Scheytt: Kreditschöpfungs-Theorie</title>
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&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Buchgeldschöpfung aus dem Nichts ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Scheytt im Buchgeld kein [[Datei:Bilanz03.png|rechts]]Geld sieht, bleiben wir vorerst beim Begriff Bankguthaben.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Bankguthaben werden nach der modernen Kredittheorie aus dem Nichts geschöpft. Am Beispiel eines bargeldlosen Zahlungssystems kann dies gut erläutert werden. Anton benötigt einen Kredit in Höhe 10.000 €. Nach Zustimmung durch die Volksbank Moosberg bucht diese auf seinem &amp;quot;Kreditkonto&amp;quot;, für die Bank ein personenbezogenes Konto &amp;quot;Forderungen an den Kunden Anton&amp;quot; eine Forderung in Höhe von 10.000 €. Der Gegenwert wird auf seinem Girokonto &amp;quot;Sichteinlage Kredit des Kunden Anton&amp;quot; gebucht. Die Bank besitzt nun eine Forderung gegen Anton und im Gegenzug Anton ein Bankguthaben in gleicher Höhe. Aus diesem Bankguthaben können dann Buchgeldzahlungen erfolgen. Antons Bankguthaben ist neues Zahlungsmittel, das die Volksbank Moosberg geschöpft hat.}} &lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten der Bilanz wurden 10.000 € hinzugefügt. Man spricht heute von einer Bilanzverlängerung (sog. Aktiv-Passiv-Mehrung, Bilanzmehrung). Es fällt nun auf, das zwischen der [[Martin_Scheytt: Grundlagen#Einzahlung von Bargeld| Einzahlung von Bargeld]] wie auch der hier beschriebenen Schöpfung von Bankguthaben bezüglich des Bilanzergebnisses kein Unterschied besteht. Auf der Aktivseite wird nur zwischen den Bilanzposten &amp;quot;Kassenstand&amp;quot; und &amp;quot;Forderung an Kunden&amp;quot; gewechselt. Zur Unterscheidung werden auch die Begriffe aktive und passive Buchgeldschöpfung benutzt. Da bei der Bargeldeinzahlung die Initiative zur Schöpfung des Bankguthabens vom Kunden ausgegangen ist, spricht man von &amp;quot;passiver Buchgeldschöpfung&amp;quot;. Die Bank war nur passiv an der Buchgeldschöpfung beteiligt. Anders sieht es bei der Guthabenschöpfung aus einem Kreditakt aus. Hier schöpft die Bank aktiv neues Bankguthaben. Deshalb wird diese Schöpfung als &amp;quot;aktive Buchgeldschöpfung&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung in &amp;quot;Sichteinlage Bargeld&amp;quot; und &amp;quot;Sichteinlage Kredit&amp;quot; ist rein theoretischer Natur. In der Bankenpraxis ist hier keine Trennung vorhanden. Das &amp;quot;Sammelkonto Sichteinlagen&amp;quot; lässt nicht mehr erkennen, woher die Mittel gekommen sind. Waren es Bargeldeinzahlungen oder stammen die Mittel aus Krediten? &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Aus dem Modell mit einer Einzelbank wird geschlossen, dass sofern Anton und Beno Kunden der gleichen Bank sind, diese Bank in beliebigem Ausmaß Bankguthaben schöpfen kann. &lt;br /&gt;
Gewähren sich all Banken zum Ausgleich ihrer gegenseitigen Forderungen Kredite, &amp;quot;dann gibt es für die beteiligten Banken keine Kreditgrenze&amp;quot;. Nach Gestrich&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Hans Gestrich&lt;br /&gt;
 | Titel=Kredit und Sparen&lt;br /&gt;
 | Auflage=3&lt;br /&gt;
 | Verlag=Klett-Cotta&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=1957&lt;br /&gt;
 | ISBN= 978-3-608-98296-1 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die Kreditschöpfungmöglichkeit einer Bank jedoch abhängig von dem Verhältnis der vorhandenen Liquiditätsreserve zu ihren Zahlungsverpflichtungen. Bei einer Liquiditätsreserve von 25% kann die Bank aus einem Zahlungsüberschuss von 1.000 €  ihre Kredite um das Vierfache auf 4.000 € ausdehnen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Martin Scheytt: Grundlagen&lt;br /&gt;
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|vorwaerts=Martin Scheytt: Multiple Buchgeldschöpfung&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Multiple_Buchgeldsch%C3%B6pfung&amp;diff=623</id>
		<title>Martin Scheytt: Multiple Buchgeldschöpfung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Multiple_Buchgeldsch%C3%B6pfung&amp;diff=623"/>
				<updated>2013-02-20T20:26:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Martin Scheytt: Buchgeldschöpfung aus dem Nichts&lt;br /&gt;
|nach_oben=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Martin Scheytt: Kreditkettentheorie&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multiple Buchgeldschöpfung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Die multiple Buchgeldschöpfung, auch Giralgeldschöpfung genannt, wird auf Chester Arthur Phillips zurückgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Chester Arthur Phillips&lt;br /&gt;
 | Titel=Bank Credit. A study of the principles and factors underlying advances made by banks to borrowers. Page 32 ff&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=The Macmillian Company&lt;br /&gt;
 | Ort=New York&lt;br /&gt;
 | Jahr=1920&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
 | Online=[http://mises.org/books/bankcredit.pdf Kopie Original]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Teil der modernen Autoren (Anm. 1962!) bestreitet die Fähigkeit der Einzelbank zur multiplen Buchgeldschöpfung. Diese sei nur dem Bankensystem, dass heißt einer Mehrzahl von Banken möglich. Die Kreditschöpfungstheorie  der Einzelbank setze den Gleichschritt aller Banken bei der Kreditgewährung voraus. Darunter ist zu verstehen, dass alle Banken gleichzeitig Kredite in gleicher Höhe gewähren. Nur dann sei ein Abfluss von Bargeld bei der Einzelbank zu verhindern, da keine Forderungen zwischen den Banken entstehen. Auch müsste allen Banken gleichzeitig neues Bargeld zufließen. Da diese Voraussetzungen kaum zutreffen, erscheint auch eine Buchgeldschöpfung der Einzelbank unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buchgeldschöpfung im Mehrbankensystem wird an folgendem Modell erläutert: Das Bankensystem befindet sich im Gleichgewicht, dass heißt, zwischen den Banken bestehen keine Forderungen. Keine der Banken verfügt über eine Überschussreserve.}}&lt;br /&gt;
Die erstmalige Erwähnung des Begriffes Überschussreserve setzt die vorherige Festlegung einer Reserve voraus. Diese Festlegung ist aber zwingend eine indirekte Anerkennung der Buchgeldschöpfung aus dem Nichts. Details sind im Abschnitt [[Martin Scheytt: Kassenüberschuss| Kassenüberschuss]] aufbereitet. Als weitere Vorbedingung hat jede Bank ihre Möglichkeiten der Kreditgewährung ganz ausgeschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Anton bringt nun 10.000 € [[Datei:Geldschoepfung01.png|rechts]]Bargeld zur Volksbank Moosberg. Nehmen wir eine Reserve von 10% an, so kann die Volksbank Moosberg jetzt einen neuen Kredit in Höhe von 9.000 € an Beno vergeben und diesen auch bar auszahlen. 1.000 € verbleiben als Reserve im Tresor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beno kauft mit den 9.000 € ein Auto von Clemens. Dieser bringt die 9.000 € zur Sparkasse Kiesloch.  Mit dem Überschuss von 9.000 € kann diese einen neuen Kredit in Höhe von 8.100 € gewähren und auszahlen. Dieser Vorgang setzt sich weiter fort. Das anfänglich eingezahlte Geld ist Grundlage für eine mehrfache Kreditgewährung mit abnehmender Kredithöhe. Die Tabelle zeigt die Werte der ersten Kreditvorgänge sowie auch die entstehenden Spaltensummen. Die einzelne Spalte stellt jeweils eine unendliche geometrische Reihen dar. Nach diesem Modell ist die Kreditschöpfung nur durch mehrere, aufeinander folgende Kreditakte mit mehreren Banken möglich. Begrenzt wird die Höhe der Kreditschöpfung durch das zufließende Bargeld und das Verhältnis der Kassenreserve zur maximalen Kreditsumme. Im vorliegenden Fall beträgt das Verhältnis 1:9, dass heißt aus 10.000 € Bargeldeinzahlung und damit Kassenüberschuss können 90.000 € Bankguthaben entstehen. Voraussetzung für die multiple Buchgeldschöpfung ist, dass sämtliches eingezahltes Bargeld umgehend auch als Kredit vergeben und dieser mit Bargeld ausgezahlt wird. Auch die mehrfache Einzahlung und Kreditvergabe ist Vorbedingung für die Gültigkeit dieses Modells.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|Da es keine einheitlich formulierte Kreditschöpfungstheorie gibt, wird auf eine weitere Untersuchung dieser Theorie verzichtet und versucht &amp;quot;das fragliche Teilgebiet der Kreditwirklichkeit selbständig durchzudenken.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
Seine Gedanken sind im folgenden Abschnitt zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Martin Scheytt: Buchgeldschöpfung aus dem Nichts&lt;br /&gt;
|nach_oben=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Martin Scheytt: Kreditkettentheorie&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Kreditvermittlungs-Theorie&amp;diff=625</id>
		<title>Martin Scheytt: Kreditvermittlungs-Theorie</title>
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				<updated>2013-02-20T20:25:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|zurueck=Martin Scheytt: Multiple Buchgeldschöpfung&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreditkettentheorie ==&lt;br /&gt;
Um die Überlegungen Scheytts von den bestehenden Theorien zu trennen, wird folgend der Begriff &amp;quot;Kreditkettentheorie&amp;quot; für seine Ausführungen benutzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Das Nebeneinander der volkswirtschaftlichen und der betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise führt zu abweichenden Ergebnissen, da eine Abstimmung der Inhalte fehlt. Eine Bank kann nicht ohne Volkswirtschaft funktionieren und eine Volkswirtschaft nicht ohne Banken. Und doch erfinden beide Theorien, welche die Grundlagen der jeweils anderen Wirtschaft ignorieren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Handelsgeschäft Leihgeld ====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Geldbesitz und Geldbedarf von Wirtschaftssubjekten führt dazu, dass Geld auf Zeit gekauft und verkauft wird. Dieses Geschäftsfeld wird von den Banken abgedeckt, welche gleichzeitig als Nachfrager und Anbieter auftreten. Hieraus ergibt sich auch die unternehmerische Haupttätigkeit der Banken und die daraus abstammende Abhängigkeit. &lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;Das sind der Einkauf und der Verkauf und der damit zwangsläufig verbundene Geldumwandlungsprozeß. Ohne den Einkauf kann es den Verkauf nicht geben — das muß nachdrücklich festgehalten werden&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Es folgt eine Erläuterung des Begriffes &amp;quot;Leihgeld&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;Die Banken nehmen und geben Kredit — das steht ganz am Anfang unserer Ausführungen. Wir müssen jetzt sagen: die Banken kaufen und verkaufen die darlehensweise Überlassung von Geld. Sie kaufen und verkaufen also nicht das Geld selbst, sondern die Nutzung des Geldes für die Dauer der darlehensweisen Überlassung&amp;lt;ref&amp;gt;Geld wird nicht gegen Geld eingekauft und verkauft&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einkaufspreis und Verkaufspreis ist der jeweilige Zins. — Um uns kürzer ausdrücken zu können, schreiben wir für &amp;quot;darlehensweise überlassenes Geld&amp;quot; den Ausdruck &amp;quot;Leihgeld&amp;quot;. Das Leihgeld der Banken ist ein zweiseitiges Kreditgeschäft.&amp;quot;}} &lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sog. Kreditgeschäft, das Leihgeschäft der Banken ist, so gesehen, ein reines Handelsgeschäft.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Der Ein- und Verkauf ist mit einem Geldumwandlungsprozeß verbunden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ein- Verkaufspreis====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Die vorgenannten Aussagen sind nicht sofort verständlich. Es wird nicht das Geld direkt gekauft und verkauft, sondern nur dessen Nutzung. Wie bei einem Mietvertrag wird ein Gegenstand für eine bestimmte Zeit jemand anderem zur Verfügung gestellt. Der Kaufpreis dieses Mietvertrages ist der Sparzins. Der Kreditnehmer, der den Mietgegenstand &amp;quot;Geld&amp;quot; für eine bestimmte Zeit nutzen will, zahlt dafür den Darlehenszins an die Bank. Dieser ist somit der Verkaufspreis der Bank für die Mietsache. So kann der Kreditvorgang als reines Handelsgeschäft dargestellt werden.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geldumwandlung====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Der unternehmerische Ein- und Verkauf von Leihgeld ist stets mit einem Geldumwandlungsprozess verbunden. Von Geld in Nicht-Geld und am Ende des Prozesses von Nicht-Geld in Wieder-Geld.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Anton überlässt der Bank Bargeld für eine gewisse Zeit. Dieses Bargeld zahlt die Bank beim Kreditakt an Beno aus. Aus dem Bargeld ist für die Bank eine Forderung gegen Beno geworden, Nicht-Geld. Zahlt Beno den Kredit zurück, besitzt die Bank wieder Bargeld, welches sie an Anton zurückzahlen kann. Aus Nicht-Geld ist Wieder-Geld geworden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine überflüssige sprachliche Verpackung für einen einfachen Sachverhalt. Scheytt möchte mit der Beschreibung von Zins und Geldumwandlung nachweisen, dass ein Kreditgeschäft nur ein An- und Verkauf ist, vergleichbar mit jedem Handelsgeschäft in der Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bargeldbedarf verringern====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Der Zahlungsverkehr wird sowohl bar als auch unbar abgewickelt. Beim unbaren oder bargeldlosen Zahlungsverkehr werden &amp;quot;Forderungen auf Bargeld&amp;quot; umgeschrieben. Aus Antons Bankguthaben von 5.000 € werden mit einer Überweisung von 1.000 € an Beno,  Antons Forderung an die Bank auf Bargeld um 1.000 € verringert. Gleichzeitig erhält Beno eine neue Forderung auf Bargeld in Höhe von 1.000 €. Der bargeldlose Zahlungsverkehr überwiegt mittlerweile im Bankgeschäft. &lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;Diese Zahlungsart verringert den Bargeldbedarf der Banken. Das ist die Wirkung des unbaren Zahlungsverkehrs&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Die Banken versuchen, die Kunden zu einer erhöhten Nutzung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs zu bewegen. Erhaltene bargeldlose Zahlungen sollen möglichst als Guthaben auf den Bankkonten erhalten bleiben und nicht in Form von Bargeld die Bank verlassen. Im Beispiel von Anton und Beno bedeutet dies, sie gewähren der Bank einen Kredit von 4.000 und 1.000 €. Zahlungen sind erfolgt ohne das Bargeld die Bank verlassen hat. Auch weitere Zahlungen sollen möglichst durch Umbuchungen bargeldlos abgewickelt werden.&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Der Bargeldbedarf der Banken verringert sich entsprechend der Länge der Kreditketten&lt;br /&gt;
(Kreditorenketten) und ermöglicht damit den Leihgeldverkauf der Banken. Denn die Banken könnten keine Kreditgewährungen vornehmen, wollten alle Bankkunden sämtliche Zahlungen in bar leisten.&lt;br /&gt;
Die Banken könnten das Bargeld gar nicht oder nur zu einem ganz geringen Teil, der sich aus einem ständig vorhandenen Bodensatz ergeben würde, ausleihen. - Darin liegt der Sinn und Zweck des&lt;br /&gt;
unbaren Zahlungsverkehrs}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden einige Feststellungen getroffen, ohne deren Hintergrund zu beleuchten. Diese Auffassungen sind jedoch die Grundlage für seine weiteren Überlegungen, sodass eine nähere Untersuchung an dieser Stelle zwingend erforderlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel nehmen wir im Fall 1 an, [[Datei:Geldschoepfung02.png|rechts|gerahmt| Umwandlung von Bargeld in Buchgeld]]dass außerhalb des Bankensystems, bei den Kunden, 1 Million € an Bargeld vorhanden ist, im Bankensystem jedoch kein Bargeld existiert. Die Kunden können untereinander mit Bargeld kaufen und verkaufen, die Bank ist jedoch arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2. Fall, genauso extrem dargestellt wie Fall 1, haben die Kunden sämtliches Bargeld zur Bank gebracht. Die Bank besitzt nun 1 Million € Bargeld und hat den Kunden gegenüber Verbindlichkeiten in Höhe von ebenfalls 1 Million €. Diese Verbindlichkeiten sind Buchgeld. Für den Kunden sind sie Guthaben bei der Bank. Die Details der [[Martin Scheytt: Grundlagen#Einzahlung von Bargeld| Einzahlung von Bargeld]] wurde bereits weiter vor beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in einem System ohne Bargeld können die Kunden im 2. Fall ihre Geschäfte jetzt mit Buchgeld abwickeln. Das Buchgeld ist 1:1 an die Stelle des Bargeldes getreten. Die Geldmenge bei den Kunden ist nach wie vor auf 1 Million € beschränkt. Dieses System ist direkt vergleichbar mit den [[Das Geldrätsel: Funktion: Depositen- und Girobanken| Depositen- und Girobanken]] in der Frühzeit unseres Bankensystems. Die Geschäftstätigkeit der Bank ist auf die reine Kontenverwaltung der Kunden beschränkt. Es können keine Zahlungsprobleme bei der Bank entstehen, da für jeden Buchgeld-€ auch ein Bargeld-€ im Tresor liegt. Die Bank kann mit dem eingelagerten Bargeld der Kunden keine selbständigen Kredite gewähren. &lt;br /&gt;
Ein Kredit kann jedoch zustande kommen, wenn ein Kunde auf die Nutzung seines Buchgeldes zeitweise verzichtet. Anton besitzt ein Bankguthaben von 4.000 €. Da er hiervon 3.000 € in den nächsten zwei Jahren nicht in Anspruch nehmen will, bietet er es der Bank als Spargeld an. Diese kann nun an Beno einen Kredit über 3.000 € erteilen und ihn auch, falls gewünscht, bar auszahlen. Ein Zahlungsproblem der Bank kann nicht entstehen, da Anton erst nach 2 Jahren die 3.000 € zurückfordern kann, d.h. wenn Beno den Kredit bereits zurückgezahlt hat. Indes existiert heute keine Bank mehr, die derart seriös arbeitet. Irving Fischer (1867-1947 hat bereits 1935 mit &amp;quot;100%-Money&amp;quot; ein solches System gefordert&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Betz, Beitrag für die „Zeitschrift für Sozialökonomie“, Ausgabe April 2009:[http://www.berndsenf.de/pdf/100%25-money.pdf Irving Fischer: 100%-Money]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch die deutsche Initiative &amp;quot;Monetative&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.monetative.de/ Monetative] &amp;lt;/ref&amp;gt; verfolgt dieses Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Versteckte Buchgeldschöpfung====&lt;br /&gt;
Wie bereits in der Frühzeit der Bankgeschichte erfolgt, kann keine Bank der Versuchung widerstehen, das eingelagerte Geld der Kunden auf [[Das Geldrätsel: Funktion: Eigengeschäfte der Banken| eigene Rechnung]] zu verleihen. Es handelte sich damals um eingelagerte Goldmünzen für die Zettel (Banknoten) ausgegeben wurden. Die geschah jedoch nicht im Verhältnis 1:1 sondern 1:3.  Noch im 19. Jahrhundert galt die Dritteldeckung als äußerst seriös und wurde 1875 gesetzlich verankert.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Obergrenze der Notenausgabe wurde durch die Vorschrift der Dritteldeckung der Noten durch Gold und Reichkassenscheine festgelegt.&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HdWW) Band 03&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Verlag=Vandenhoeck + Ruprecht Gm; Auflage: 1 (12. Januar 1982)&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=1982&lt;br /&gt;
 | ISBN=3525102585&lt;br /&gt;
 | Online=[http://books.google.de/books?id=09kvzMQnFIwC&amp;amp;pg=PA700&amp;amp;lpg=PA700&amp;amp;dq=Dritteldeckung&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=rCIjufWr2S&amp;amp;sig=wgvZ38_d1K-eW3rIlhb98KGljLE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=oqYfUejKFumB4ATz2YDoBA&amp;amp;ved=0CDsQ6AEwAzgK#v=onepage&amp;amp;q=Dritteldeckung&amp;amp;f=false Google-books Auszug Seite 700]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das diese Nutzung einen Missbrauch darstellte, erkannte man noch Anfang des 20.Jahrhunderts eindeutig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=121686 ''Brockhaus' Konversationslexikon'', Band 2, Banken, Seite 372]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieses zweifelhafte Verhalten der Banken ist  heute ganz aus dem Blickfeld verschwunden. Auch wenn sich die Deckung damals auf das Verhältnis zwischen hinterlegten Goldmünzen und Banknoten bezog, ist das heutige Verhältnis von Bargeld zu Bankguthaben von der Sache her vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Beispiel mit ähnlichem Sachverhalt aus der heutigen Wirtschaftswelt mag dieses Verhalten verdeutlichen. Ein Unternehmer möchte eine neue Produktionsmaschine kaufen und benötigt dazu noch Geld, welches er sich bei seiner Bank leiht. Als Pfand überträgt er ihr schriftlich das Eigentum an der neuen Maschine. Da die Kreditsumme jedoch immer noch nicht zum Kauf der Maschine reicht, geht er zu einer zweiten Bank und bittet um einen Kredit. Auch dieser Bank sichert er schriftlich das Eigentum an der neuen Maschine zu. Gleichermaßen verfährt er mit einer dritten Bank. Auch ohne genaue Kenntnis der Rechtslage würde man dieses Vorgehen als Betrug bezeichnen. Solange er jedoch seine Zins- und Tilgungszahlungen regelmäßig leistet, wird niemand auf diesen Betrug aufmerksam. Sind alle Schulden getilgt ist auch dieser Missbrauch der Eigentumsrechte nicht mehr sichtbar. Erst wenn er zahlungsunfähig wird, fällt der Schwindel auf. Ähnlich gehen die Banken bei der Geldschöpfung vor. Das Eigentumsrecht an dem vorhandenen Bargeld wird mehrfach verkauft. Eine gesetzliche Regelung, dass dies als Betrug zu ahnden sei, existiert jedoch offensichtlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodensatz ====&lt;br /&gt;
Scheytt führt in seiner Argumentation den Begriff &amp;quot;Bodensatz&amp;quot; auf, ohne diesen näher zu erläutern. Die Sichteinlagen der Bankkunden sind grundsätzlich jederzeit auf Anforderung an den Kunden auszuzahlen, daher stammt ja auch die &amp;quot;Einlage auf Sicht&amp;quot;. Hierzu müsste die Bank somit jederzeit den vollen Betrag der Sichteinlagen im Tresor als Bargeld vorhalten. Erfahrungsgemäß verbleibt indes ein Großteil dieser Einlagen auf den Sichtkonten, sodass im Durchschnitt von einer erheblichen Summe nicht in Anspruch genommener Guthaben ausgegangen werden kann. Diesen Anteil bezeichnet man als Bodensatz. Bei einem Bodensatz in Höhe von 2/3 der Sichteinlagen werden von der 1 Million Bargeld maximal 333.0000 € für den Zahlungsverkehr benötigt. Da 666.000 € nicht benötigt werden, kann das entsprechende Bargeld als Kredit ausgegeben werden. Dieser Zusammenhang ist Scheytt offensichtlich bekannt gewesen. An anderer Stelle:&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Würden die Banken das empfangene Geld nicht anlegen, sondern nur aufbewahren und den Zahlungsverkehr für ihre Kunden durchführen, dann könnte die Summe sämtlicher Bankguthaben niemals die Summe des Bargeldumlaufs übersteigen.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Auch hier ein Erkennen des Sachverhalts, ohne diesen näher zu beleuchten. Auf eine Aufarbeitung dieser versteckten Buchgeldschöpfung hat er verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kreditketten====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Innerhalb eines begrenzten Zeitabschnittes kann ein konkret vorhandener Geldbetrag nacheinander sowohl die Entstehung mehrerer Bankguthaben bewirken, als auch verschiedene Warenbewegungen begleiten.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|&amp;quot;Eine Bank gewährt dem Produzenten I Kredit auf Grund eines Kassenüberschusses.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Bereits im ersten Satz seines Beispiels bringt er wieder den neu aufgetauchten &amp;quot;Kassenüberschuss&amp;quot; ins Spiel. Ein Kassenüberschuss kann jedoch nur entstehen, wenn das System der Buchgeldschöpfung akzeptiert worden ist. &lt;br /&gt;
Wie im Abschnitt mit der [[Martin Scheytt: Grundlagen#Einzahlung von Bargeld| Einzahlung von Bargeld]] erklärt, führt jede Einzahlung von Bargeld zu einer Bildung von Buchgeld. Dieses Buchgeld ist eine Forderung an die Bank auf das hinterlegte Bargeld. Erst wenn die Bank ihre Schöpfungsmöglichkeit einsetzt und das eingelagerte Bargeld wieder verleiht, sind insgesamt mehr Zahlungsmittel in Umlauf als an Bargeld vorhanden ist. Gleichzeitig existiert das Bankguthaben des Bargeldeinzahlers und das Bargeld des Kreditnehmers als Zahlungmittel in der Wirtschaft. &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|&amp;quot;Der Produzent I verlangt von der kreditgebenden Bank Bargeld und kauft damit Rohstoffe oder Dienstleistungen (Löhne). Der Verkäufer der Rohstoffe oder die Einzelhändler, denen die Lohngelder zugeflossen sind, überlassen das bar empfangene Geld ihrer Bank. Wir nehmen an, es handle sich um die gleiche Bank, die den Produzenten I kreditiert hat. Das kreditierte Geld ist also wieder zur Bank zurückgeflossen ,und hat dort neue Bankguthaben zu Gunsten des Rohstofflieferanten oder der Einzelhändler entstehen lassen. Die Bank, die nun wiederum im Besitze eines Kassenüberschusses ist, leiht diesen an den Produzenten II aus, ,der in gleicher Weise wie der Produzent I das kreditär überlassene Geld verwendet. Dieser Prozeß kann sich unter bestimmten Voraussetzungen beliebig lange fortsetzen, jedes Mal führt er zu neuen Bankguthaben und begleitet die&lt;br /&gt;
entsprechenden Warenbewegungen.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Die vorliegende Beschreibung unterscheidet sich nun nicht von der Erklärung der [[Martin Scheytt: Multiple Buchgeldschöpfung| multiplen Buchgeldschöpfung]], sondern bestätigt diese nur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Unterschied stellt sich erst mit der nächsten Aussage heraus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|An erster Stelle steht die Einsicht, daß das Entstehen neuer Bankguthaben aus Kreditgewährungen die freiwillige Kreditierung der Banken durch neue Gläubiger voraussetzt. Ohne diese grundsätzliche Voraussetzung geht es nicht. Sie ist deshalb grundsätzlicher Art, weil sie unwiderlegbar den Grundsatz der orthodoxen Kredittheorie bestätigt, der besagt, daß keine Bank mehr Kredit geben könne, als sie selbst empfangen habe.}}}}&lt;br /&gt;
Während die &amp;quot;[[Martin Scheytt: Moderne Kredittheorie | Moderne Kredittheorie]]&amp;quot; als Herkunftsort für das neu geschaffene Buchgeld das &amp;quot;Nichts&amp;quot; angibt, kann es nach Scheytt nur aus einer bereits getätigten Einlage stammen. Zur Klärung kann man zwei Betrachtungen anstellen, ausgehend von der Tatsache, dass die Bank die Sichteinlagen bzw. das eingelagerte Bargeld zur Schöpfung von neuen Krediten benutzt. Hierzu sollte man sich nochmals die Abbildung im Abschnitt [[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Bargeldbedarf verringern| &amp;quot;Bargeldbedarf verringern&amp;quot;]] ansehen.&lt;br /&gt;
#Welche [[Datei:GeldmengeM1.png|rechts]]Zahlungsmittels sind in der Wirtschaft in Umlauf? Es ist dies einmal das außerhalb des Bankensystems befindliche Bargeld, in der Fachsprache das &amp;quot;Bargeld der Nichtbanken&amp;quot; genannt. Die &amp;quot;Kassenhaltung der Banken&amp;quot; zählt hingegen nicht zur Geldmenge. Die Sichtguthaben der Kunden bei den Banken zählen jedoch dazu. Mit diesen Sichtguthaben lassen sich ebenso wie mit Bargeld Waren und Dienstleistungen kaufen und verkaufen. Die heutige Geldmenge M1 ist so definiert. Das außerhalb des Bankensystem umlaufende und damit Kaufkraft besitzende Zahlungsmittel, wird in M1 zusammengestellt. Es sind Zahlungsmittel mit der höchsten Liquidität, also sofort verfügbar. &lt;br /&gt;
Wenn jetzt eine Bank einen neuen Kredit vergibt, kann sie dies aufgrund des vorhandenen [[Martin Scheytt: Kassenüberschuss|Kassenüberschusses]]. Die Geldmenge M1 wird vergrößert, da Bargeld aus dem vorher nicht berücksichtigten Kassenbestand in Umlauf gebracht wird. Alternativ kann jedoch aufgrund des Kassenüberschusses ein neues Bankguthaben entstehen, ohne das Bargeld die Bank verlässt. Die erneute Einlage eines Kunden ist nicht erforderlich und damit wird Geld aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot;geschaffen. Es sind umlaufende Zahlungsmittel durch Kredite entstanden, ohne das hierzu jemand der Bank zusätzliche Spargelder anvertraut hat. Das ursprünglich einmal die Einzahlung von Bargeld die ersten Bankguthaben entstehen ließ, kann nicht als Ursache für alle weiteren Schöpfungsakte herangezogen werden. &lt;br /&gt;
#Bezieht man hingegen auch das in der Bank vorhandene Bargeld, die Kassenhaltung in die Geldmenge mit ein, so wird bereits mit jeder Bargeldeinzahlung Buchgeld geschöpft. Durch die Einzahlung von 1 Million € Bargeld entsteht jetzt zusätzlich 1 Million € Buchgeld. Es wurden 1 Million € Zahlungsmittel aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; geschaffen. Auch hier ist keine zusätzliche Einzahlung zur Vergabe von Krediten notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Kreditketten-Erläuterung steht somit immer eine Geldschöpfung aus dem Nichts. Im 1. Fall bei Erteilung des ersten Kredites und im 2. Fall  bereits bei der ersten Einzahlung von Bargeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Martin Scheytt: Multiple Buchgeldschöpfung&lt;br /&gt;
|nach_oben=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Martin Scheytt: Kassenüberschuss&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Kassen%C3%BCberschuss&amp;diff=627</id>
		<title>Martin Scheytt: Kassenüberschuss</title>
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				<updated>2013-02-20T20:15:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kassenüberschuss ==&lt;br /&gt;
Wie kommt jetzt die Überschussreserve zustande, von der Scheytt immer wieder spricht, die er jedoch nie näher erläutert? Die Grundlagen für den Kassenüberschuss wurden bereits in den Abschnitten &amp;quot;[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Versteckte Buchgeldschöpfung|Versteckte Buchgeldschöpfung]]&amp;quot; und &amp;quot;[[Martin Scheytt: Kreditkettentheorie#Bodensatz|Bodensatz]]&amp;quot; erläutert. Eine seriös arbeitende Bank müsste nach dem System des &amp;quot;100% Money&amp;quot; arbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Bargeldeinlagen von Kunden sind mit vorhandenem Bargeld im Tresor der Bank &amp;quot;gedeckt&amp;quot;. Kredit kann die Bank nur erteilen, wenn ein Kunde bewusst für einen bestimmten Zeitraum auf die Nutzung seiner Einlage verzichtet, wenn er also seine täglich fällige Sichteinlage in eine Spareinlage umwandelt. Bei diesem Ablauf der Bankgeschäfte kann ein Kassenüberschuss nur entstehen, wenn z. B. 100.000 € an Spargeldern festgelegt sind, die Bank aber nur Kredite in Höhe von 50.000 € vergeben hat. Es ist jetzt leicht nachvollziehbar, dass die Summe sämtlicher Spargelder maximal die Summe des Bargelds erreichen kann. Bezogen auf die Geldmenge M1, der direkt kaufkraftwirksamen Zahlungsmittel, würde nur ein interner Tausch stattfinden, keine Mehrung. Auf die Nutzung des eigenen Bankguthabens wird solange verzichtet, wie das, aus der Kreditgewährung stammende Buchgeld in Umlauf ist. Auch Scheytt hat diesen Zusammenhang klar erkannt. Diese Art von Kassenüberschuss liegt Scheytts Überlegungen jedoch nicht zugrunde. &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Im vorigen, dritten Abschnitt haben wir schließlich ausgeführt, daß die Summe sämtlicher Bankguthaben die Summe des umlaufenden Bargeldes nicht übersteigen könnte, wenn die Banken lediglich Geldaufbewahrungs- und Geldübertragungsstellen wären.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
In dem Bemühen den Grundsatz seiner Arbeit, &amp;quot;Eine Bank kann nicht mehr Kredit geben,&lt;br /&gt;
als sie selbst erhalten hat.&amp;quot; zu beweisen, vernachlässigt er eine klare Definition des &amp;quot;Kassenüberschusses&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Die Verknüpfung der Geschäfte wirkt sich also sogar noch bei der Kreditgewährung für die Banken günstig in dem Sinne aus, daß der vorhandene Kassenüberschuß genügt, um eine Kreditnachfrage zu befriedigen, die über den Betrag des Kassenüberschusses hinausgeht.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen des Kassenüberschusses werden mehrfach beschrieben. Die Entstehung bleibt jedoch im Nebel. Wenn die Summe der Guthaben die Summe des Bargeldes überschreitet, hat jedenfalls eine Geldschöpfung stattgefunden. Vereinfacht ausgedrückt: Geldschöpfung findet statt, wenn der Eigentumsnachweis für einen Geldschein gleich mehrfach ausgestellt und in Umlauf gebracht wird. Dies geschieht mit dem Buchgeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kassenüberschuss nach Scheytt[[Datei:Bilanz04.png|rechts]] gründet auf der Tatsache, dass nicht alle Kunden das Bargeld im Tresor auch benutzen, sondern dass ein erheblicher Betrag, der Bodensatz nicht bewegt wird. Dieses unbenutzte Bargeld wird ausgeliehen, ohne dass die Kunden, welche es einmal eingezahlt haben, hiervon erfahren. Noch effektiver funktioniert der Kassenüberschuss, wenn das Bargeld weiterhin im Tresor bleibt und nur als Kassenreserve für Buchgeldschöpfungen dient. Nebenstehend ein Beispiel mit 100.000 € Kassenbestand. Bei 1/3 Deckung und ausschließlicher Kreditgewährung über Buchgeld, kann die Bank 200.000 € an Krediten vergeben. An Buchgeld sind dann insgesamt 300.000 € vorhanden und 100.000 € als Bargeld im Tresor. Ein Sparer wurde bisher nicht benötigt. Das Verhältnis der Sichteinlagen zu gewährten Krediten beträgt 3:2, also sind mehr Einlagen vorhanden als Kredite ausgereicht wurden. Offensichtlich ein Trugschluss, da erst die Kredite buchungstechnisch zu 200.000 € Einlagen geführt haben. Ohne diese buchungstechnischen Abhängigkeiten zu berücksichtigen, ist also schnell eine irreführende Aussage über das Verhältnis von Einlagen zu Krediten getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liquidität ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn gemäß vorstehender Abbildung die Bilanz ausgeglichen ist, kann die Bank sehr schnell zahlungsunfähig werden. Wollen Kunden mehr wie 100.000 € Guthaben in Bargeld umtauschen, ist die Bank bereits zahlungsunfähig, da sie nur 100.000 € Bargeld besitzt. Dem kann man entgegenhalten, dass sich die Dritteldeckung doch aus vorangegangenen Jahren als vollkommen ausreichend erwiesen hat. Auch hat man noch einige Reservemitteln und die Absicherungen im Bankenverbund um ein vorübergehendes Zahlungsproblem zu beseitigen. Dem Zahlungsproblem kann jedoch auch wirkungsvoll mit Spargeldern begegnet werden. Wenn eine Anzahl der Kunden auf die sofortige Verfügbarkeit über ihre Einlagen verzichtet, kann die Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit vermindert werden. Mit diesen Kapital- und Fristenproblemen beschäftigt sich die &amp;quot;Goldene Bankregel&amp;quot;. Peter Betge bezieht sich in seinem Buch Bankbetriebslehre &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Peter Betge&lt;br /&gt;
 | Titel=Bankbetriebslehre &lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Springer &lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin Heidelberg&lt;br /&gt;
 | Jahr=1996&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-540-61364-1 &lt;br /&gt;
 | Online=[http://books.google.de/books?id=aTtbzW1F-0YC&amp;amp;pg=PA217&amp;amp;lpg=PA217&amp;amp;dq=%22goldene+bankregel%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=V0v8AsKDES&amp;amp;sig=Vagt4XvqQKrDBlHajWVdElTWzrk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ilkWUZiqAsSk4gTN34HwAQ&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwBzgK#v=onepage&amp;amp;q=%22goldene%20bankregel%22&amp;amp;f=false Online=Ausschnitt Google, Die goldene Bankregel]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
auf Otto Hübner. Dieser erkannte bereits 1854 die Probleme, welche bei unterschiedlichen Laufzeiten von Krediten und Einlagen entstehen&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Otto Hübner&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Banken Leipzig 1854&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=&lt;br /&gt;
 | Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
 | Jahr=1854&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
 | Online=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
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		<title>Martin Scheytt: Bilanzen und Zahlungsverkehr</title>
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== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Nachfolgend einige Abläufe im Bankensystem, welche für beide Theorien als Grundlage gelten. Diese werden in den Grundzügen auch so von Scheytt dargestellt. Hier werden jedoch einige Zusammenhänge noch weiter erläutert, um die Auswirkungen der einzelnen Theorien später besser unterscheiden zu können.[[Datei:Bilanz00.png|rechts|gerahmt| Auszug Bilanz einer Geschäftsbank]]&lt;br /&gt;
Beginnen wir mit einem Auszug aus einer Bankbilanz. Es werden hier nur die Bilanzposten aufgeführt, welche unmittelbar von den Auswirkungen der Bareinzahlungen und Kreditschöpfungen beteiligt sind. &lt;br /&gt;
Die Bankbilanz ist eine Übersicht der Kapital- und Vermögensstruktur. Auch die Geschäftsentwicklung, Liquidität und Rentabilität lassen sich aus der Bilanz ablesen. Bei einigen Bilanzposten sind für die nachfolgenden Betrachtungen weitere Untergliederungen erforderlich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Posten &amp;quot;Barreserve&amp;quot;[[Datei:Barreserve1.png|rechts|gerahmt|Auszug Aktiva]]  besteht aus dem Kassenbestand der Bank und dem Guthaben der Bank bei der Zentralnotenbank, der Deutschen Bundesbank. Diese Differenzierung ist erforderlich, um Erkenntnisse auch direkt mit heutigen Bilanzen zu vergleichen. Von Scheytt wird nur der Posten Kassenbestand betrachtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Bilanz wird [[Datei:Verbindlichkeiten Kunden1.png|rechts|gerahmt| Auszug Passiva]]die &amp;quot;Verbindlichkeiten gegenüber Kunden&amp;quot; unterteilt in &amp;quot;Spareinlagen&amp;quot; und &amp;quot;andere Verbindlichkeiten&amp;quot; Die Sichteinlage wird als &amp;quot;andere Verbindlichkeit, täglich fällig&amp;quot; bezeichnet. Eine weitere Aufgliederung existiert nicht. Diese ist aber erforderlich, da Sichteinlagen sowohl aus Bareinzahlungen als auch aus Kreditgewährungen entstehen können. Die Sichteinlagen werden deshalb unterteilt in &amp;quot;Verbindlichkeit ggü. Kunden, Sichteinlage Bargeld&amp;quot; und &amp;quot;Verbindlichkeit ggü. Kunden, Sichteinlage Kredit&amp;quot;. Scheytt trennt gleichermaßen in Bankguthaben und Kreditguthaben. Diese Trennung führt er jedoch nicht konsequent in seinen Untersuchungen fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Bilanzposten sind das Ergebnis von Konten der doppelten Buchführung. Die Bilanz stellt somit eine Zusammenfassung dieser Konten dar. Für die weiteren Überlegungen wird deshalb eine Darstellung mit einzelnen Konten benutzt. Allgemein verständliche Grundlagen zur doppelten Buchführung lassen sich im Internet bei Youtube finden. Eine sehr gute Erläuterung liefert der Beitrag [http://www.youtube.com/watch?v=Er2AzIOXXSc &amp;quot;Grundlagen des Rechnungswesens&amp;quot;] ab Minute 8. Auch komplette Geschäftsberichte von Banken mit Jahresbilanzen können im Internet eingesehen werden, z.B. von der [https://www.sparda-ms.de/pdf/sparda-ms/gb2011_zahlenteil.pdf Spardabank 2011]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzahlung von Bargeld====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton ist Kunde der Volksbank Moosberg[[Datei:Bilanz01.png|rechts]] und zahlt  12.000 € auf sein Girokonto ein. Damit erhöht sich der Kassenbestand der Bank um 12.000 €. Gleichzeitig erhält er diesen Betrag auf seinem Konto gutgeschrieben. Von der Geschäftsbank gesehen ist Antons Guthaben eine &amp;quot;Verbindlichkeit gegenüber dem Kunden Anton&amp;quot; Um künftig zwischen Bargeld- Guthaben und Kredit- Guthaben zu unterscheiden, wird angenommen, dass ein Unterkonto mit der Bezeichnung &amp;quot;Verbindlichkeit ggü. Kunden, Sichteinlage Bargeld&amp;quot; besteht. Mit Antons Bargeldeinzahlung erhöhte sich der Kassenbestand und gleichzeitig entstand neues Buchgeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten der Bilanz wurden 12.000 € hinzugefügt. Man spricht heute von einer Bilanzverlängerung (sog. Aktiv-Passiv-Mehrung, Bilanzmehrung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Einige Informationen zur Bilanz/doppelten Buchführung:'''&lt;br /&gt;
Die obenstehende Abbildung zeigt einige Festlegungen für Bilanzen und die doppelte Buchführung. Die grau hinterlegten Felder beschreiben die Zielorte für die Eintragungen. Diese Struktur ist allgemein festgelegt und kann nicht verändert werden. In der Darstellung werden die Einzelposten der Bilanz gleich in die entsprechenden T-Konten aufgelöst. Die Seitenbezeichnungen &amp;quot;Soll&amp;quot; und &amp;quot;Haben&amp;quot; sind für das Verständnis der Buchungen sehr verwirrend, da sie nichts mit &amp;quot;sollen&amp;quot; oder &amp;quot;haben&amp;quot; zu tun haben. Es wäre einfacher gewesen sie &amp;quot;links&amp;quot; und &amp;quot;rechts&amp;quot; zu nennen. Aber an den eingeführten Bezeichnungen &amp;quot;Soll&amp;quot; und &amp;quot;Haben&amp;quot; führt kein Weg vorbei.&lt;br /&gt;
Eine Buchung erzwingt einen vorgegebenen Ablauf von Bearbeitungsschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Welche Konten sind von dem Vorfall betroffen? (Kassenbestand und Verbindlichkeiten ggü. Kunden, Sichteinlage Bargeld)&lt;br /&gt;
# Handelt es sich um einen Abgang oder einen Zugang? (Für beide Konten ist es ein Zugang. Die Infos in den grau hinterlegten Feldern geben die Zielorte für die  Eintragungen fest vor.)&lt;br /&gt;
# Der Buchungssatz lautet immer  &amp;quot;Soll&amp;quot; an &amp;quot;Haben&amp;quot; (Kassenbestand an Verbindlichkeiten ggü. Kunden, Sichteinlage Bargeld, 12.000 €)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Überweisung innerhalb der Bank====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton hat bei Beno[[Datei:Bilanz02.png|rechts]]  Waren für 3.000 € gekauft. Er überweist den Kaufbetrag an Beno, der ebenfalls ein Konto bei der Volksbank Moosberg hat. Im Bild rechts ist das Konto &amp;quot;&amp;quot;Verbindlichkeit ggü. Kunden, Sichteinlage Bargeld&amp;quot; nochmals aufgeteilt in einzelne Personenkonten. Die Einzahlung von Anton ist als erste Buchung und die Überweisung an Beno als zweite Buchung vermerkt. Das Konto von Anton erfährt eine Minderung um 3.000 €, während bei Beno eine Mehrung um 3.000 € erfolgt. Der Buchungssatz lautet: Anton an Beno, 3.000 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banktechnisch gesehen findet ein Passivtausch statt. Auf der Passivseite der Bilanz hat ein Tausch stattgefunden, welcher jedoch weder auf den Bilanzposten noch auf das Bilanzergebnis einen Einfluss hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Überweisung zwischen Banken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Kunde Beno [[Datei:Bankensystem.png|rechts|gerahmt| Überweisung mittels Nostrokonten]]jedoch Kunde bei der Sparkasse Kiesloch, entsteht zwischen den beiden Banken eine Forderung bzw. Verbindlichkeit. Der Ausgleich erfolgt über sogenannte Nostrokonten. Aus Platzgründen wurde die Überweisung mittels Nostrokonten auf die Darstellung von Änderungen bei Personenkonten und Nostrokonten reduziert. Die Sparkasse Kiesloch gewährt der Volksbank Moosberg einen Kredit über 3.000 €. Nur wenn dieser Kreditvertrag zustande kommt ist die Sparkasse Kiesloch bereit, Beno 3.000 € auf seinem Konto gutzuschreiben. Mit Nostrokonten richten zwei Banken Konten ein, um laufende Zahlungen und damit auch einen Zahlungsausgleich untereinander zu bewerkstelligen.  Eine weiter Möglichkeit, Zahlungen zwischen Banken zu bewirken, bieten die sogenannten Verrechnungsstellen, auch Clearingstellen genannt, wie z. B. SWIFT. Diese Verfahren setzen jedoch ein entsprechendes Vertrauen unter den beteiligten Banken voraus. Ist dieses nicht vorhanden, muss die Abwicklung von Zahlungen über die Zentralbank mittels Zentralbanken-Buchgeld erfolgen. Hat eine Bank dann kein entsprechendes Guthaben bei der Zentralbank, kann sie die Überweisung nicht ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Grundlagen&amp;diff=613</id>
		<title>Martin Scheytt: Grundlagen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
== Begriffsdefinitionen ==&lt;br /&gt;
Um Scheytts Ausführungen zu verstehen muss man seine Begriffsdefinitionen kennen. Seine weitläufigen Erläuterungen zu Grundbegriffen der Geldtheorie werden deshalb nachfolgend zusammengefasst wiedergegeben.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geld ====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|&amp;quot;Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel, das allgemeine Tauschmittel, mit dem Schulden definitiv bezahlt werden können.&amp;quot; Die bankgeschäftliche Kreditgewährung der Notenbank und damit auch die Geldschöpfung dieser Institution bleibt außerhalb des Untersuchungsbereiches.}}  &lt;br /&gt;
Es stellt sich die Frage, ob diese Vereinfachung nicht gravierenden Einfluss auf das Ergebnis der Untersuchung hat. Helmut Creutz geht in seinem Buch &amp;quot;Das Geldsyndrom&amp;lt;ref name=&amp;quot;Creutz&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Helmut Creutz&lt;br /&gt;
 | Titel=Das Geldsyndrom&lt;br /&gt;
 | Auflage=5&lt;br /&gt;
 | Verlag=Econ&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=2003&lt;br /&gt;
 | ISBN=3 928493 46 9&lt;br /&gt;
 | Online=[http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/creutz/geldsyndrom/ Das Geldsyndrom, 4.Auflage]&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot; ebenfalls davon aus, das Geld nur Bargeld sei. Dies ist zumindest seine Auffassung bis zur vierten Auflage. In der fünften überarbeiteten Auflage taucht dann erstmals das Buchgeld der Zentralbank auf und wird gleichfalls zum &amp;quot;Geld&amp;quot; gezählt, obwohl es eindeutig kein [[Geldarten| gesetzliches Zahlungsmittel]] ist. Scheytt erwähnt das Buchgeld der Zentralbank in seinem Werk nur am Rande. Er bezieht es nicht in seine Grundlagen mit ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Für die Praxis gibt es nur &amp;quot;ein&amp;quot; Geld, das Bargeld&amp;quot;}}}} &lt;br /&gt;
Nur Münzen und Banknoten sind &amp;quot;Geld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Zur Untersuchung von Geld und Bankguthaben werden die Wirtschaftsteilnehmer in zwei Zahlungsgemeinschaften aufgeteilt. &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Geld ist das gesetzliche Zahlungsmittel der Zahlungsgemeinschaft der staatlichen, nationalen Zahlungsgemeinschaft&amp;quot; &amp;lt;br/&amp;gt;und &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bankguthaben sind das Zahlungsmittel einer privaten Zahlungsgemeinschaft, der Bankkundschaft&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Zahlungsmittel.png|links]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die privaten Zahlungsmittel sind den staatlichen Zahlungsmittel untergeordnet, sofern es ihnen nicht gelingt, sich vollkommen aus dem staatlichen Zahlungsverband zu lösen. Neben den Bankguthaben können auch noch andere private Zahlungsmittel zirkulieren. Der Schweizer Wirtschaftsring &amp;quot;WIR&amp;quot; ist ein solch eigenständiger Zahlungsverband. Dies trifft ebenso auf die Spielteilnehmer in einem Spielcasino zu, welche sich zeitlich begrenzt zu einer Zahlungsgemeinschaft zusammenfinden. Alle diese privaten Zahlungsgemeinschaften sind unlösbar mit einem gesetzlichen Zahlungsmittel verbunden. Die Betrachtung der Volkswirtschaft, dass alles was Geldwirkung hat zum Geldbegriff zählt ist unzulässig. &amp;quot;Bankguthaben sind also begrifflich nicht Geld; Bankguthaben sind aber wie Geld Zahlungsmittel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kredit ====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Tauschen zwei Personen eine Leistung und Gegenleistung zu unterschiedlichen Zeitpunkten, sprechen wir von einem Kredit. Die Leistung wird sofort erbracht, wohingegen die Gegenleistung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt. Derjenige, der die Leistung erbringt wird Gläubiger (Kreditgeber) und derjenige, der mit seiner Gegenleistung bis zu einem späteren festgelegten Zeitpunkt wartet, wird Schuldner (Kreditnehmer).&lt;br /&gt;
In dieser Untersuchung wird der Kreditvorgang auf eine Bank als Kreditgeber und einen Kunden als Kreditnehmer beschränkt. Die Bank überlässt dem Kunden darlehensweise Geld. Der Kunde verpflichtet sich, das Geld nach der festgelegten Frist, an die Bank zurückzugeben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kreditschöpfung ====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Der Kreditschöpfungsbegriff stammt aus der englisch sprechenden Welt. Unter &amp;quot;creation of credit&amp;quot; wird dort die Schaffung zusätzlicher Zahlungsmittel verstanden. &amp;quot;credit&amp;quot; bezeichnet kurzfristige Bankguthaben. Diese Bankguthaben sind nach überwiegender geldtheoretischer Auffassung Geld. Deshalb ist in den meisten Fällen &amp;quot;Geldschöpfung&amp;quot; (Buch- oder Giralgeldschöpfung) gemeint, wenn in der deutschsprachigen Literatur von &amp;quot;Kreditschöpfung&amp;quot; die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;Eine &amp;quot;creatio ex nihilo&amp;quot;, eine Schöpfung aus dem Nichts kann, das haben wir schon einmal ausgesprochen, im Bereich des wirtschaftlichen Geschehens a priori nicht gedacht werden. Deshalb ist auch eine Kreditschöpfung aus dem Nichts nicht denkbar.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
Hier wird grundsätzlich, dass heißt ohne weitere Beweise (a priori) der Möglichkeit der Schöpfung aus dem Nichts widersprochen. &lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|Die Kreditgeschäfte der Banken können nur aus einer Verlagerung von Kreditbeziehungen der Wirtschaftsteilnehmer abgeleitet werden. Dies ist die wesentliche Grundaussage in seinem Werk.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beno kauft Waren von Anton und muss diese Waren bezahlen. Sobald die Waren geliefert sind, hat Anton einen Anspruch auf Geld in Höhe des Kaufpreises. Anton hat eine Forderung gegen Beno. Anton ist Gläubiger und Beno Schuldner. Hat Beno das Bargeld in seiner Kasse und bezahlt bar, ist damit das Geschäft abgeschlossen. &lt;br /&gt;
Heutige Geschäftsbeziehungen bedienen sich jedoch überwiegend nicht mehr der Barzahlung sondern des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mittels Banken. In die direkte Gläubiger- Schuldnerbeziehung kommt als dritter Partner die Bank hinzu. Sie ist gleichzeitig neuer Schuldner für Anton und neuer Gläubiger für Beno. Sofern Beno über ein entsprechendes Bankguthaben verfügt, kann die Bezahlung bargeldlos mit einer Überweisung erfolgen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kredit01.png|rechts]]&lt;br /&gt;
Beno kann jedoch erst nach 6 Monaten zahlen, da er bis zu diesem Zeitpunkt den größten Teil der Ware mit Gewinn weiterverkauft hat und wieder über Geld verfügt. Bei einer Geschäftsbeziehung ohne Bank benötigt er von Anton einen Zahlungsaufschub. Dieser Aufschub ist nichts weiter als ein [[#Kredit|Kredit]]. Diesen Kredit wird Anton jedoch nur gewähren, wenn er von der Zahlungsfähigkeit Benos überzeugt ist. Ist dieses Vertrauen nicht vorhanden, wird er auf einem Pfand bestehen, welches er erst nach Rückzahlung des Kredits wieder an Beno aushändigt. Hier kann nun die Bank als Kreditermittler die Abwicklung der Zahlung für Anton vereinfachen. Die Bank wird die Kreditwürdigkeit Benos prüfen, und diesem einen Kredit gewähren. Als Schuldner gegenüber Anton ist sie als Bank vertrauenswürdig. Anton erspart sich also die Prüfung der Kreditwürdigkeit Benos, da diese Aufgabe die Bank übernimmt. Diese wird ihm nach 6 Monaten den Kaufpreis von Beno überweisen oder bar auszahlen. Dieser Vorgang beschreibt eine 1:1 Übertragung des Kreditverhältnisses auf die Bank. Da Anton 6 Monate auf die Vergütung seiner Warenlieferung wartet, hat er jetzt der Bank und nicht mehr Beno einen Kredit gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheytts Dissertation gründet auf der vorgenannten Übernahme von Zahlungs- und Kreditbeziehungen zwischen Wirtschaftsteilnehmern durch die Banken. Da in der Wirtschaft keine Güter aus dem Nichts entstehen können kann dies auch nicht in der Bankenwelt der Fall sein. Seine Schlussfolgerung zur vermeintlichen &amp;quot;Geldschöpfung aus dem Nichts&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Wenn es tatsächlich so wäre, würden Banken etwas verkaufen, wofür sie keine Vorleistung erbracht haben, sie würden Geld mit einem &amp;quot;Nichts&amp;quot; verdienen. Die Kreditgewährungen der Banken wären zum größten Teil eine unendliche Kette organisierten und sanktionierten Betrugs. &amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
Zu einer ähnlichen Aussage kommt Helmut Creutz&amp;lt;ref name=Creutz&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|{{Kasten blass|&amp;quot;Dass mit beiden Schöpfungen — dem Falschgeld wie den Krediten ohne Ersparnis — das Nachfragepotenzial ungedeckt vermehrt wird, dürfte einsichtig sein. Denn nur Kredite, die aus leistungsbezogenen Ersparnissen stammen, sind durch reale Gegenwerte gedeckt. Wenn also die Banken tatsächlich ohne Spareinlagen Kredite schöpfen, ist das genauso ein Fall für den Staatsanwalt wie die Inumlaufsetzung von Falschgeld.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Buchungsmethoden ====&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|&lt;br /&gt;
Bei der Art einer Kreditgewährung wird zwischen der kontinentalen und der angelsächsischen Buchungsmethode unterschieden. Bei der kontinentalen Methode wird eine Kreditrahmen eingeräumt und nur der tatsächlich in Anspruch genommene Kredit auch verbucht. Dies ist bei Dispo- und Überziehungskrediten der Fall. Wenn ein Konto durch eine Auszahlung um 500 € überzogen wird, taucht erst ab diesem Zeitpunkt die Forderung in der Bilanz der Bank auf. Die angelsächsische Methode wird bei Hauskrediten angewandt. Ab dem Zeitpunkt der Zurverfügungstellung des abgerufenen Betrages wird das Kreditkonto und gleichzeitig das Guthabenkonto um diesen Betrag erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;Es sei hier vorweg betont, dass die angelsächsische Buchungsmethode für die Beweisführung der Kreditschöpfungstheorie untauglich ist.&amp;quot;}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt eine Begründung, weshalb die angelsächsische Buchungsmethode untauglich ist. Die Einräumung eines Kreditrahmens stellt noch kein Ereignis dar, das in einer Bankbilanz in Erscheinung tritt. Dies ist beim Hauskredit anders. Ein bestimmter Betrag wird vom Kreditnehmer abgerufen, das heißt auf seinem Kreditkonto und seinem Guthabenkonto gleichzeitig gutgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|zurueck=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|nach_oben=Martin Scheytt: Inhalt&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Martin Scheytt: Orthodoxe Kredittheorie&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Kredittheorien&amp;diff=615</id>
		<title>Martin Scheytt: Kredittheorien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Martin_Scheytt:_Kredittheorien&amp;diff=615"/>
				<updated>2013-02-20T19:52:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt; {{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück |seite_mit_inhaltsverzeichnis=Martin Scheytt: Inhalt |zurueck=Martin Scheytt: Begriffsdefinitio…“&lt;/p&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;__notoc__&lt;br /&gt;
== Orthodoxe Kredittheorie ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Anmerkungen|&amp;quot;Die Banken nehmen und geben Kredit&amp;quot; und sie können &amp;quot;nicht mehr Kredit geben als sie selbst empfangen haben&amp;quot; steht als Leitsatz über der Dissertation. Dies knüpft an die Binsenwahrheit: Ich kann nur etwas verleihen, was ich tatsächlich auch besitze. Jedem Laien ist dieser Sachverhalt sofort einleuchtend. Im Widerspruch dazu steht die &amp;quot;moderne Kredittheorie&amp;quot;. Die Banken schaffen sich selbst die Mittel, welche sie zur Kreditgewährung benötigen. Die Diskussion endet mit der entscheidenden Frage: &lt;br /&gt;
{{Kasten blass|Woher kommen die Mittel zur Kreditgewährung und damit zur Geldschöpfung?}}&lt;br /&gt;
weiter:&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;Nach der älteren, sog. orthodoxen Auffassung entsteht jede Einlage, jedes Bankguthaben durch eine Geldeinzahlung.&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
Das bestehende Geldsystem ist ein Mischgeldsystem, in welchem Bargeld und Buchgeld nebeneinander bestehen. Am Anfang steht jedoch das Bargeld. Erst durch Einzahlung bei einer Bank entsteht eine Einlage, ein Bankguthaben. Somit sind auch sämtliche Übertragungen von Bankguthaben auf die ursprüngliche Bargeldeinzahlungen zurückzuführen. Die Einzahlung erhöht den Kassenbestand der Bank, ein Aktivposten in der Bankbilanz. Auf der Passivseite wird die Einlage gutgeschrieben als Verbindlichkeit gegenüber Kunden.  Dies führt zur Schlussfolgerung, dass die Banken im Kredit die Mittel weitergeben, die sie zuvor von ihren Einlegern erhalten haben. Die Banken sind Kreditvermittler.}} &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heute bezeichnen sich Banken als Finanzvermittler (Fachsprache: Finanzintermediär)&amp;lt;ref&amp;gt;Glossar &amp;quot;Geld und Geldpolitik&amp;quot; Deutsche Bundesbank &amp;quot;Finanzintermediär&amp;quot; Finanzintermediäre sind Institutionen, die auf den Geld-, Kredit- und Kapitalmärkten tätig sind. Sie vermitteln zwischen Kapitalanbietern und Kapitalnachfragern,indem sie Geldkapital von Anlegern entgegennehmen und es an die Kapitalnachfrager weiterleiten bzw. den Handel zwischen Anbietern und Nachfragern erleichtern. Die wichtigsten Finanzintermediäre sind Banken, Versicherungen und Investmentfonds.[http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Buch_Broschuere_Flyer/schule_und_bildung_geld_und_geldpolitik_schuelerbuch.pdf?__blob=publicationFile Geld und Geldpolitik] S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Bundesbank hat jedoch kein Problem damit, die Funktion der Banken als Finanzvermittler darzustellen und in der gleichen Schrift die Schöpfung von Buchgeld aus dem Nichts zu erklären. Diese Aussagen widersprechen sich. Wenn die Geschäftsbank Geld schöpft, dann &amp;quot;verleiht&amp;quot; sie Geld. Kommt das Geld jedoch von einem anderen Gläubiger, dann &amp;quot;vermittelt&amp;quot; sie Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Welche_Theorie_ist_richtig%3F&amp;diff=552</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Welche Theorie ist richtig?</title>
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|nach_oben=Das Geldrätsel: Geschichte&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Das Geldrätsel: Geschichte: Geldfunktionen&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem nun verschiedene Theorien angesprochen wurden stellt sich unweigerlich die Frage, welche der Theorien denn nun die richtige ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor der Beantwortung dieser Frage muss man sich zuerst einmal darüber klar werden, dass Geld einen rein menschlichen Ursprung hat. Geld hat nichts mit physikalischen oder biologischen Naturgesetzen zu tun, sondern ist alleine von den Menschen erfunden worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Entstehung von Geld geschah an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten, zu unterschiedlichen Zwecken und auch auf unterschiedliche Art und Weise.'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn Wirtschaftswissenschaftler nun den Anspruch erheben, genau belegen zu können wie Geld entstanden ist, so ist das schlicht vermessen. Geld ist ein menschliches Produkt und bleibt auch künftig dem dauernden Wandel durch menschliche Einflussnahme unterworfen. Eine umfassende Theorie, welche alle Aspekte berücksichtigt, wird es wohl nie geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jeder Kultur hatte Geld eine andere Bedeutung. Nutztiere, Wertgegenstände, Kultgegenstände, Metalle, Weizen und noch andere Waren und Gegenstände wurden als Zahlungsmittel, also als Geld angesehen. Auch die Funktion von Geld war in den verschiedenen Kulturen nicht gleich. Diente es in der einen Kultur als Opfergabe so mag es in anderen als Tauschmittel oder als Blutgeld gegolten haben. David Graeber&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=David Graeber&lt;br /&gt;
 | Titel=Schulden: Die ersten 5000 Jahre&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Verlag=Klett-Cotta&lt;br /&gt;
 | Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=2012&lt;br /&gt;
 | ISBN=9783608947670&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
unterscheidet Geld nach sozialer und wirtschaftlicher Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort lautet deshalb: &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;'''Sämtliche dargestellten Theorien sind richtig. Jedoch kann keine dieser Theorien den Anspruch erheben, einzigartig und allein richtig zu sein.'''&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das unser Geldsystem keinen Ursprung in der Natur hat, [[Datei:Auswahl Teil 1 Gestaltung.ogg|miniatur|links|300px|Geld frisst Welt, Auszug aus Teil 1]]sondern von den Menschen geschaffen wurde, ist hingegen unstrittig. In der Sendereihe &amp;quot;Geld frisst Welt&amp;quot; vom Österreichischen Rundfunk 1995, Gestaltung: Helmut Waldert wird dies schön zum Ausdruck gebracht. Weshalb können wir in unserer &amp;quot;Demokratie&amp;quot; unser Schulwesen oder unser Gesundheitswesen gestalten, aber unser Geldsystem bleibt außen vor. Das ist nicht demokratisch. Es fehlt die Einsicht, das auch Geld von der Gemeinschaft gestaltbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Weitere_Ursprungstheorien&amp;diff=550</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Weitere Ursprungstheorien</title>
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&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
In seinem Buch &amp;quot;Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Zarlenga: ''Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht'', Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt; führt Stephen Zarlenga die Entstehung von Geld auf drei verschiedene Ursprünge zurück:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*einen wirtschaftlichen oder durch Warenhandel bedingten Ursprung (= Tauschmitteltheorie, siehe [[Das Geldrätsel: Geschichte: Tauschmittel|Tauschmittel]])&lt;br /&gt;
*einen gesellschaftlichen oder staatlichen Ursprung&lt;br /&gt;
*einen religiösen Ursprung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
diesen drei Theorien wäre noch hinzuzufügen&lt;br /&gt;
*einen Ursprung im Vermögen einer Eigentumsgesellschaft&lt;br /&gt;
*Schuldgeldsystem, heutiges Geld entsteht nur noch als Schuldgeld (Das Thema [[Schuldgeld]] wird erst später beschrieben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung in der Gesellschaft==&lt;br /&gt;
In vielen Gesellschaften war vor der Einführung von Münzgeld die Zahlung von &amp;quot;Brautgeld&amp;quot; bei einer Heirat oder aber auch von &amp;quot;Blutgeld&amp;quot; bei fahrlässiger Tötung einer Person üblich. Die Zahlung erfolgte mit Kühen, Stieren, Schafen, Ziegen oder anderem Vieh.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Zarlenga: ''Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht'', Seite 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;lr=&amp;amp;id=h90OAAAAQAAJ&amp;amp;oi=fnd&amp;amp;pg=PR7&amp;amp;dq=a.h.quiggin+Survey+of+primitiv+money&amp;amp;ots=xeXEVPC7xg&amp;amp;sig=DfFRSmqJ9ZpLIr6sv6fcpqMp3gM#v=onepage&amp;amp;q=blood&amp;amp;f=false A. H. Quiggin: ''A Survey of primitive Money - The Beginnings of Currency, '' Seite 8]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei haben &amp;quot;Brautgeld&amp;quot; und &amp;quot;Blutgeld&amp;quot; viel gemeinsam, stellt doch deren Zahlung eine Abfindung oder Entschädigung dar. Blutfehden forderten in primitiven Gesellschaften &amp;quot;Leben für Leben&amp;quot;. Mit der Entwicklung zu weniger blutdürstigen Gesellschaften hin wandelte sich auch das System der Entschädigung. Entsprechend fester Werteskalen wurden als Sühnegeld und auch als Entschädigungen für Verletzungen Nutztiere übergeben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
A. H. Quiggin hat bei den Mkamba in Kenia festgestellt, dass für diese Vieh als das Allerwichtigste angesehen wird. Den größten Wert besitzt hierbei ein Kuh, welche in etwa dem Wert von 30 Ziegen entspricht. Kühe wurden dabei im Wesentlichen für den Kauf von Frauen benötigt. Der Brautpreis betrug  zwischen drei und vier Kühen.  Die Schlachtung einer Kuh, auch bei Hungersnöten, war hingegen undenkbar. &lt;br /&gt;
Wurde eine Person schuldhaft verletzt, so war als Entschädigung zu zahlen:&lt;br /&gt;
* 1 Stier und 1 Ziege beim Verlust eines Fingers,&lt;br /&gt;
* 1 Stier und 1 Kuh beim Verlust eines Beines oder eines Auges&lt;br /&gt;
* 7 Kühe und 1 Stier bei der Tötung eines Mannes bei einem Unfall&lt;br /&gt;
* 4 Kühe und 1 Stier bei Tötung einer Frau bei einem Unfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier entstand Geld also im Wesentlichen aus Entschädigungszahlungen und nicht aus dem Handel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung in der Religion== &lt;br /&gt;
Die Autoren Paul Einzig &amp;quot;Primitiv Money&amp;quot; und Bernhard Laum &amp;quot;Heiliges Geld&amp;quot; vertreten die Ansicht, in den primitiven Lebensgemeinschaften seien die Menschen nicht so sehr von wirtschaftlichen sondern eher von religiösen Erwägungen geleitet worden. Der Glaube an übernatürliche Kräfte und auch die Furcht vor diesen habe eine wesentliche Rolle gespielt. Die vorgeschriebenen Opfergaben an die Götter wie auch die Bezahlung der Priester habe zu einer Geldentstehung, überwiegend auf Goldbasis, geführt. Erst später sei dieses, durch den jeweiligen Kult entstandene Geld, auch für private Zahlungen verwendet worden. In den Tempeln der Antike sammelten sich ungeheuer große Schätze an Gold an, welche so auch Ursprung für das erste Münzgeld gewesen sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ursprung im Vermögen einer Eigentumsgesellschaft==&lt;br /&gt;
Von einer Entstehung der Wirtschaft und somit von Geld, Kredit und Zins, einzig aus dem Eigentum, gehen die Autoren Stadermann&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Stadermann: ''Geldwirtschaft und Geldpolitik''. 1. Auflage. Gabler, Wiesbaden 1994, ISBN 3 409 13542 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Heinsohn und Steiger&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Heinsohn / Otto Steiger: ''Eigentum, Zins und Geld''. 4. Auflage. Metropolis, Marburg 2006, ISBN 3 89518 587 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Paul C. Martin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/Martin,%20Paul%20C.,%20Der%20Kapitalismus%20-%20Teil%201.pdf Paul C. Martin: ''Der Kapitalismus - Ein System das funktioniert,'' Teil 1]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus. Nicht der Tausch sondern das Eigentum sei der Ursprung allen Wirtschaftens. Erst durch die Belastung/Verpfändung  von Eigentum kann Geld und der Anspruch auf einen Zins entstehen. Außerhalb von Eigentumsgesellschaften kann kein Geld existieren. Geld in den ehemaligen sozialistischen Staaten sei kein Geld gewesen sondern bestand nur aus Warenbezugsscheinen. Auch in Stammesgesellschaften sowie in einem feudalistischen System von Gutsherren und Leibeigenen habe nie Geld existiert.&lt;br /&gt;
Einige Aspekte werden im Artikel [[Eigentumsökonomie]] etwas näher beleuchtet. Bei darüber hinausgehendem Interesse an der sogenannten &amp;quot;Eigentumsökonomie&amp;quot; sei deshalb auf die unten angefügten Einzelnachweise verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schuldgeldsystem ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_M%C3%BCnzgeld&amp;diff=548</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Münzgeld</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}__notoc__&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Münzgeld==&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Bedeutung erhielt Geld mit der Einführung der Münzen. [[Datei:BMC 06.jpg|miniatur|right|170px|Könige von Lydien, unbekannter König. 6. Jahrhundert v. Chr.]] Auch diese konnten einen inneren Wert besitzen, wie z.B. den Gehalt an Gold. Sie wurden jedoch aufgrund der Anweisung eines Herrschers für sein Land als gültiges Zahlungsmittel erklärt. Durch den Prägestempel wurde mitgeteilt, dass diese Münze im Bereich dieses Herrschers gültig war. Nicht mehr der Gehalt an Gold war für den Wert der Münze alleine maßgebend, sondern auch die Einführung dieser Münze als offizielles Zahlungsmittel durch den jeweiligen Herrscher. Die ersten Münzen mit bildlicher Darstellung wurden im Reich der Lyder um 600 v. Chr. herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warengeld==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Römer benutzten vom 8. Jahrhundert vor Christus bis ins 4. Jh. v. Chr. Metallklumpen aus Bronze, welche sie sowohl als Ware als auch als Tauschmittel benutzten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nbbmuseum.be/de/2011/03/aesrude_aesgrave.htm Belgische Nationalbank: ''Vom Aes rude zum Aes grave'' ]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bronzestücke wurden als &amp;quot;Aes rude&amp;quot; bezeichnet. Als Ware waren sie Ausgangsmaterial für metallische Gegenstände und als Tauschmittel wurden sie benutzt, um gegen eine andere Ware eingetauscht zu werden. Sie waren offizielle Zahlungsmittel, da mit &amp;quot;Aes rude&amp;quot; die Soldaten der römischen Armee bezahlt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Zarlenga: ''Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht'', Seite 39-40&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_W%C3%A4hrung Wikipedia: ''Römische Währung'']&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; caption=&amp;quot;Entstehung von Bronzemünzen in der römischen Republik&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rivista italiana di numismatica 1891 p 307.jpg|&amp;quot;Aes rude&amp;quot; (Rohbronze)&lt;br /&gt;
Datei:Aes Signatum.jpg|&amp;quot;Aes signatum&amp;quot; (Bronzebarren, beidseitig gezeichnet)&lt;br /&gt;
Datei:Vecchi 005.jpg|&amp;quot;Aes grave&amp;quot; (gegossene Bronzemünzen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt versuchte man die Bronzeklumpen etwas handlicher und einheitlicher zu gestalten. Es wurden von Rom Barren, &amp;quot;Aes signatum&amp;quot;  hergestellt, welche beidseitig signiert, d.h. gezeichnet waren. Ihr Gewicht betrug zwischen 4 und 5 römische Pfund (1280 g bis 1600 g).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurantmünze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle Münzstätte beim Tempel der Göttin Iuno Moneta stellte schließlich gegossene Münzen her. Ihr Gewicht bezog sich auf das römischen Pfund (327,45 g). Diese mit &amp;quot;Aes Grave&amp;quot; bezeichneten Münzen trugen Bildnisse von Göttern und Wertbezeichnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/As_%28Einheit%29 Wikipedia: ''As (Einheit)''] &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Münzen waren gesetzliches Zahlungmittel und besaßen gleichzeitig noch einen Materialwert, der ihrem auf der Münze angegebenen Wert (Nominalwert) entsprach. Diese Art von Münzen, deren Wert bereits durch den Gehalt an Edelmetall bestimmt wird, bezeichnet man allgemein als Kurantmünzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Kurantm%C3%BCnze Wikipedia: ''Kurantmünze'']&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Scheidemünze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich 1 römisches Pfund = 327,45 g wiegende &amp;quot;Aes grave&amp;quot; wurde während der Zeit der römischen Republik aus immer weniger Bronze hergestellt, sodass die Münze schließlich nur noch 1/20 ihres ursprünglichen Gewichtes wog. Der Nennwert der Münze war geblieben, jedoch entsprach der Wert des Münzmetalls nicht mehr dem Nennwert. Aus der Kurantmünze war durch Gewichtsreduzierung eine Scheidemünze geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Ablauf der &amp;quot;Geldverschlechterung&amp;quot; lässt sich in der Geschichte sehr oft beobachten und soll hier als Beispiel für viele gelten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Tauschmittel&amp;diff=546</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Tauschmittel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Tauschmittel&amp;diff=546"/>
				<updated>2012-11-27T11:59:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: /* Kritik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}__notoc__&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geld als Zwischentauschmittel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Wirtschaftswissenschaft wird der Ursprung von [[Datei:Stamp Nigeria 1953 0.5p manilla.jpg|miniatur|right|200px|Briefmarke aus dem britischen Nigeria zeigt Armreifen als Geld, ]]Geld fast ausschließlich in der Tauschwirtschaft gesehen. In der Geschichte der Menschheit hingegen ist Geld in den verschiedenen Kulturen ganz unterschiedlich entstanden, sodass es unzulässig ist, von nur &amp;quot;einer&amp;quot; richtigen Entstehungsgeschichte auszugehen.. Eine sehr gute Seite um in den Entstehungsgeschichten von Tauschmitteln in den einzelnen Kulturen zu stöbern ist die Seite von &amp;quot;Europäische Vereinigung zum Sammeln, Bewahren und Erforschen von ursprünglichen und außergewöhnlichen Geldformen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eucoprimo: [http://www.eucoprimo.com/Aktueller_Artikel/Archiv/Heft_56_1999/heft_56_1999.html ''Was ist „Primitivgeld&amp;quot;?'']&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Untersuchung über verschiedene &amp;quot;Tauschformen&amp;quot; enthält die Seite von Lorenz Khazaleh, einem norwegischen Ethnologen &amp;lt;ref&amp;gt;Lorenz Khazaleh: [http://www.readability.com/read?url=http%3A//www.lorenzk.com/ethno/wirtschaft7.html ''Wirtschaftsethnologie'']&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tauschmitteltheorie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der weit verbreiteten Tauschmittel-Theorie entstand Geld aus dem Tausch und Handel mit Waren.&lt;br /&gt;
In vielen Kulturen stellte man fest, dass der direkte Tausch von Waren und Gütern wie Fisch gegen Brot oder von einem Schaf gegen einen Pflug sehr mühselig war und sich der Tausch durch sogenannte Zwischentauschmittel wie Schmuck, Metallbarren, Muscheln, Getreide, Armringe, Tiere oder auch andere Wertgegenstände erheblich erleichtern lies. Ein wesentliches Merkmal dieser Zwischentauschmittel war, dass diese einen inneren Wert besaßen, zumindest in den Augen der tauschenden Menschen. Den Wert dieser Zwischentauschmittel hat nicht ein Herrscher bestimmt, sondern der Wert wurde durch die Einschätzung der Menschen der jeweiligen Kultur bestimmt. Diese Zwischentauschmittel hatten die Funktion von Geld. Um dieses Geld herzustellen und damit Handel zu treiben war keine staatliche oder sonstige gesellschaftliche Einrichtung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld zum Tauschen von Gütern wird bereits von [[Aristoteles#Tauschmittel|Aristoteles]](Pol. 1257 a 34 - b 10)  beschrieben:{{Kasten blass|Hierzu dient auch der Tausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Bauern, Handwerkern und Kaufleuten. Für diesen Tauschverkehr bedarf es des Geldes, das die Funktion der Wertaufbewahrung, des Zahlungsmittels und des Maßstabes für den Wert von Gütern hat.}}Diese bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Geld zur Erleichterung des Tauschvorgangs erfunden wurde. Adam Smith, ein früher Wirtschaftswissenschaftler, prägte die Vorstellung, dass der Mensch von Natur aus zum Tauschen neige, ohne diesen Standpunkt jedoch mit Quellen zu belegen. Aus dem Tauschen sei dann das Geld entstanden. Diese Auffassung wurde offensichtlich ohne Nachprüfung von der Wissenschaft übernommen und in die Lehrbücher eingearbeitet. Verschiedene Sachbuchautoren stellen die Entstehung von Geld aus der Tauschwirtschaft als Märchen dar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Heinsohn, Paul C. Martin, David Graeber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte&amp;diff=544</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte</title>
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				<updated>2012-11-27T07:05:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geschichte ist das, was geschehen ist. Hier soll jedoch keinesfalls ein Geschichtsbuch über unser Geldsystem entstehen. Es sollen nur einige Sachverhalte geschildert werden, welche zum Verständnis unseres heutigen Geldsystems erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Geschichte steht jedoch auch für eine Erzählung, die frei erfunden sein kann. Eine solche Geschichte erzählt der folgende Film von Maximilian von Bock und Polach: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vom Tauschhandel bis zur Geldschöpfung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untertitel:&lt;br /&gt;
10 Punkte Plan zur effizienten Ausbeutung eines Planeten mit halbintelligenten Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Film handelt es sich nach Angaben des Produzenten um seine Diplomarbeit im Studium Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Aachen aus dem Jahre 2005. Auch wenn viele Vorgänge extrem vereinfacht dargestellt werden so ist der Inhalt doch geeignet einen ersten Kontakt zum Thema Geldsystem herzustellen. (Dauer etwa 3 x 5 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wie_funktioniert_Geld_1.png‎|link=http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ|Teil 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wie_funktioniert_Geld_2.png‎|link=http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA|Teil 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wie_funktioniert_Geld_3.png‎|link=http://www.youtube.com/watch?v=0VOtdQrCoyk|Teil 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser satirische Film, mit einfachen Erklärungen, kann unser Geldsystem natürlich nicht umfassend erklären, jedoch einen Einstieg bieten. Auf YouTube® wurde er bereits über 1 Million mal angeklickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lohnt sich ihn anzusehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Bank von England: 3</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: /* Die Goldschmiede */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung der Bank von England ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach Gründen zur Einrichtung der Bank von England im Internet, bringt Einträge mit edlen Zielsetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Als König William III. und Königin Mary II. 1688 den Thron bestiegen, waren das Geld- und Kreditwesen zerrüttet und auch die öffentlichen Finanzen befanden sich in einer schwierigen Lage.''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_of_England Wikipedia: Bank von England]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bank of England:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Bank von England wurde als Staatsbank und Staats-Schuldenverwaltung gegründet. Die Mobilisierung der Schaffenskraft des Volkes erforderte eine Nationalbank.''&amp;lt;ref&amp;gt;The Bank of England was founded in 1694 to act as the Government's banker and debt-manager.&lt;br /&gt;
A national bank was needed to mobilise the nation's resources.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handbuch der britischen Kulturgeschichte:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Bank von England wird als private Kapitalgesellschaft gegründet. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für eine effektive staatliche Finanz- und Haushaltspolitik geschaffen.''&amp;quot;&amp;lt;ref name = &amp;quot;Handbuch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Rudolf Beck und Konrad Schröder&lt;br /&gt;
 | Titel=Handbuch der britischen Kulturgeschichte: Daten, Fakten, Hintergründe von der römischen Eroberung bis zur Gegenwart&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Verlag=Utb&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=2006&lt;br /&gt;
 | ISBN=382528333X&lt;br /&gt;
}}  [http://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=gDaxUqsBoCAC&amp;amp;q=private+Kapitalgesellschaft#v=snippet&amp;amp;q=private%20Kapitalgesellschaft&amp;amp;f=false Auszug bei Google]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, dass sich die Finanzen des Königtums tief in den roten Zahlen bewegten und das Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit der Krone nicht mehr vorhanden war. Im Jahre 1789 wurde zudem von König Wilhelm III. und Maria II. die „Bill of Rights“ (Gesetz der Rechte) unterzeichnet. Sie regelte über die Magna Charta hinaus die Rechte des Parlamentes gegenüber dem König, speziell in Finanzangelegenheiten. Der König konnte weder Steuern noch Abgaben selbständig erheben, sondern bedurfte hierzu der Hilfe des Unterhauses.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_of_Rights_%28England%29 Bill of Rights (England)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Chancen des Königs, sich aus dieser misslichen finanziellen Lage zu befreien waren deshalb sehr gering. Der neunjährige Krieg (1688 – 1697) zwischen England und Frankreich, hatte trotz der Hilfe Hollands, mehr Geld gekostet, als die englische Regierung aufbringen konnte. Das englische Parlament, hier das Unterhaus bestehend aus reichen Kaufleuten und den Landjunkern, schlug auf Anregung von William Paterson die Gründung einer privaten Kapitalgesellschaft vor. Deren Aufgabe sollte darin bestehen, den Kreditbedarf des Staates zu befriedigen. Nach Beratungen im Oberhaus wurde am 24. July 1694  die Charta einer Gesellschaft, die sich jetzt ''&amp;quot;Governor and Company of the Bank of England&amp;quot;'' nennen darf, mit dem königlichen Siegel versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man sich nun die Gründungsakte sowie die tatsächlichen Geschäfte der Bank von England genauer an, dann verblassen die edlen Ziele der Bankgründung etwas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gesetz über die Besteuerung von Schiffstonnagen wurde 1694 auch gleichzeitig die Gründung der &amp;quot;''Corporation of the Governor and Company of the Bank of England''&amp;quot; vom Parlament mit verabschiedet. Es beinhaltete eine Steuer auf Schiffsladungen in Höhe von 1,5 Millionen Pfund sowie die Gründung der privaten &amp;quot;Bank von England&amp;quot; mit einem Startkapital von 1,2 Millionen Pfund. Die Bank erhielt das Recht, Banknoten in gleicher Höhe auszugeben und für eigene Geschäfte zu nutzen. Das Darlehen an die Krone konnte seitens der Bank nicht aufgekündigt werden, war also aus Sicht der Bank ein Dauerdarlehen. Die Zusammenarbeit zwischen Bank und Krone war auf Dauer, eine &amp;quot;immer währende Abfolge&amp;quot; (''&amp;quot;perpetual succession&amp;quot;'') angelegt. Die Krone musste jährlich 8% Zinsen für dieses Darlehen zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktionsweisen der italienischen Banken wie auch der großen Handels- und Finanzhäuser waren den Gründern der Bank von England wohl bekannt. Die Finanzierung von Staatsausgaben über Anleihen wurde bereits im 12. Jahrhundert in Venedig betrieben. Waren die Anleihen anfangs noch als rückzahlbare Darlehen konzipiert so wurden später auch Daueranleihen ausgegeben, deren Darlehensbetrag der Anleger nie mehr wiedersah, dafür aber für alle Zeiten Zinsen bezog.&lt;br /&gt;
Darlehen an Könige, zur Begleichung der Kosten für Kriege und Hofhaltung, waren als sehr risikoreich bekannt. Hatte man auf einen Verschwender oder Verlierer gesetzt, war meist der ganze Einsatz dahin. Könige konnte man  nicht vor ein weltliches Gericht zerren, um die Begleichung der königlichen Schulden durchzusetzen. All diese Probleme gedachte man mit der Gründung der Bank von England optimal zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Gründung der Bank von England waren mindestens sechs Interessengruppen betroffen und zwar,&lt;br /&gt;
*der König und mit ihm seine Regierung,&lt;br /&gt;
*das Oberhaus, mit den Lords,&lt;br /&gt;
*das Unterhaus, mit den Landjunkern und reichen Kaufleuten,&lt;br /&gt;
*die Anteilseigner der Bank von England,&lt;br /&gt;
*die Goldschmiede und&lt;br /&gt;
*das gemeine Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Anteilseigner der Bank von England teilweise mit den Mitgliedern des Unterhauses (Landjunkern und reichen Kaufleuten) identisch waren, ist die Interessenlage dieser beiden Gruppen offensichtlich. Der König und seine Regierung schuldeten reichen Kaufleuten bereits Millionenbeträge zum Zeitpunkt der Gründung der Bank von England. Über die bestehenden Darlehen hinaus war niemand mehr bereit, der Krone weiteres Geld zu leihen. Mit dem Aufbau der Bank von England wurden deshalb einige einschneidende Änderungen bei der Finanzierung der Staatsfinanzen angestrebt und auch umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kontrolle durch das Unterhaus ====&lt;br /&gt;
Aufbauend auf den &amp;quot;Bill of Rights&amp;quot; erhielt das Unterhaus teilweise die Kontrolle über die Finanzen der Krone. Die Krone durfte ohne die Zustimmung des Unterhauses keine weiteren Darlehen von der Bank von England erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Absicherung der Staatsanleihen ==== &lt;br /&gt;
Mit dem Darlehen von 1,2 Millionen Pfund war auch gleichzeitig eine Steuererhöhung von 1,5 Millionen Pfund im Unterhaus beschlossen worden. Das Darlehen an die Krone war somit durch die vom Parlament beschlossene Steuer abgesichert. Zur Begleichung von Staatsschulden stand nun nicht der König alleine in der Verantwortung, sondern diese wurde auf das ganze Volk ausgedehnt. Gleichzeitig hatte man dem Finanzrahmen der Krone ein Korsett verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überzeugung des Oberhauses ====&lt;br /&gt;
Zum damaligen Zeitpunkt  besaß das Oberhaus noch eine bedeutend größere Macht im Parlament. Gesetzesvorlagen des Unterhauses mussten auch vom Oberhaus genehmigt werden. Den nicht gerade mittellosen Mitgliedern des Oberhauses konnte jedoch relativ einfach der Vorteil einer Beschränkung der Macht der Krone dargelegt werden. Auch eine künftig risikoärmere Anlagemöglichkeit für die Geldvermögen der Lords dürfte nicht unwillkommen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Goldschmiede ====&lt;br /&gt;
Wie bereits im Abschnitt [[Das Geldrätsel: Geschichte: Bank von England: 2#Schulden des Königs| &amp;quot;Schulden des Königs&amp;quot;]] erwähnt, wurde das Bankwesen bis zu diesem Zeitpunkt von den Goldschmieden dominiert. Diese nahmen Gold und Silber, als Münzen oder in Form von Barren in Verwahrung und stellten dafür Depotscheine aus, welche jedoch nicht an eine Person gebunden waren. Diese Scheine funktionierten wie heutige Banknoten, waren aber wohl nur örtlich begrenzt einsetzbar. Die Gründung der Bank von England durchkreuzte zumindest in London die Pläne der Goldschmiede und rief auch diverse Gegenmaßnahmen wie die Annahmeverweigerung von Noten der Bank von England oder andere Aktivitäten zum Nachteil der neuen Bank hervor. Letztlich besaß jedoch die Bank von England den längeren Atem und konnte sich durchsetzen. 1708 wurde über die Gesetzgebung des Unterhauses sogar erreicht, dass keine andere Gesellschaft mit mehr als sechs Mitgliedern Banknoten in England herausgeben durfte. Die Monopolstellung zur Herausgabe neuer Banknoten in England war gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pattersons Vorschlag ====&lt;br /&gt;
Ein Glanzpunkt des Vorschlags von Patterson war jedoch die Einrichtung einer privaten Kapitalgesellschaft mit staatlichem, königlichem Anstrich. Das Vertrauen in die Seriösität &lt;br /&gt;
der Bank wurde bereits durch den Namen &amp;quot;Bank von England&amp;quot; maßgeblich beeinflusst. Die Finanzierung des Staates unter der Kontrolle des Parlamentes war für jene Zeit sicher auch ein Quantensprung in Richtung der Risikominimierung von Staatsanleihen. Hinter der Bank stand der König, die Regierung, das Parlament und das Volk als Steuerzahler in einem kaum zu durchschauenden Netzwerk. Dieses komplizierte Netzwerk war jedoch die Grundlage für das hohe Ansehen der Bank in allen Teilen der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber sah die Geschäftsgrundlage der Bank und hier besonders die Deckung der neuen Banknoten aus?&lt;br /&gt;
Eindeutige, belastbare Aussagen zur Form des Darlehens an die Krone und zur Deckung der neuen Banknoten sucht man vergeblich. In der betreffenden Sachliteratur zur Geschichte Englands und zur Gründung der Bank von England reichen die Aussagen von: Der Krone wurden 1.200.000 Pfund Sterling in echtem Geld, sprich werthaltigen Münzen übergeben, bis zu der Annahme: das Darlehen an die Krone bestand lediglich aus der Übergabe von Banknoten der Bank von England. Die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen, ist jedoch aufgrund der, von der Bank von England betriebenen Geheimhaltung, nicht feststellbar. Von der Deckung der neuen Banknoten ist jedoch keine Rede. Die von der Bank von England ausgestellten Banknoten enthielten folgende Verpflichtung:&amp;lt;ref name = &amp;quot;Staats&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Carl von Rotteck, Karl Theodor Welcker&lt;br /&gt;
 | Titel=Staats-Lexikon oder Encyclopädie der Staatswissenschaften in Verbindung mit vielen der angesehensten Publicisten Deutschlands&lt;br /&gt;
, Band 2&lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Hammerich&lt;br /&gt;
 | Ort=&lt;br /&gt;
 | Jahr=1835&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
}}  [http://books.google.de/books?id=gKBCAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=snippet&amp;amp;q=gouverneurs&amp;amp;f=false Auszug bei Google, Seite 190]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfund.png|thumb|500px|center|Englische Banknote 1835, Google eBook]]Nach diesem Versprechen wäre die Vermutung naheliegend, dass für jede ausgegebene Banknote entsprechend werthaltige Münzen, im vorliegenden Fall 10 Münzen zu 1 Pfund Sterling, im Tresor der Bank von England vorhanden waren. Dies war jedoch nie der Fall und auch nicht beabsichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir bezüglich der Deckung der Banknoten den Fall der Auslieferung von werthaltigen Münzen an die Krone. Unter der Leitung von Patterson konnten etwa 1200 Interessenten überzeugt werden, dass es risikoloser und auf Dauer gewinnbringender sei, sein Geldvermögen bei der Bank von England anzulegen, d.h. entsprechende Anteile zu kaufen. Die Anleihen der Bank wurden mit 6 % verzinst. Innerhalb von 3 Tagen kam die erforderliche Summe von 1,2 Millionen Pfund zusammen. Der Krone wurden, nach dieser Darstellung, die Summe von 1,2 Millionen Pfund als Münzgeld übergeben, welche jährlich mit 8% zu verzinsen war. Zusätzlich aus den sich hieraus ergebenden Zinsen in Höhe von 96.000 Pfund pro Jahr beanspruchte die Bank noch eine Verwaltungspauschale in Höhe von 4.000 Pfund, sodass die Krone jährlich 100.000 Pfund an die Bank zu zahlen hatte. Die Bank durfte gleichzeitig auch Banknoten in Höhe von 1,2 Millionen Pfund ausstellen und in Umlauf bringen, dass heißt Geschäfte damit machen. Wie und in welcher Größenordnung eine Deckung mit Gold oder anderen Werten der auszugebenden Banknoten vorhanden sein musste oder sollte, blieb ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deckung der Banknoten ====&lt;br /&gt;
Einen indirekten Rückschluss auf die Deckung der Banknoten lässt das Konzept der Finanzierung der Bank erkennen. Das echte Geld der Anteilseigner wurde an die Krone weitergeleitet und steht somit zur Deckung von neu herauszugebenden Banknoten nicht zur Verfügung. Von den Anteilseignern wurden 300.000 Pfund als weitere Einlage in Münzen eingesammelt, sodass diese Summe für die Deckung der 1,2 Millionen neuen Banknoten bereitstand. Aus Einlagen in Höhe von 1,5 Millionen Pfund in Münzen sind insgesamt 2,7 Millionen an Geld geworden, welches ausgeliehen wurde und für welches die Inhaber Zinsen bezahlen mussten. Aus &amp;quot;Nichts&amp;quot; wurde Geld geschaffen. Von vier ausgegebenen Banknoten über 10 Pfund war nur für eine Banknote auch echtes Geld im Tresor. Die anderen drei Banknoten könnte man als Falschgeld bezeichnen, obwohl die Banknote selbst keinen Hinweis auf diese Eigenschaft enthielt. Dieses &amp;quot;Falschgeld&amp;quot; war aber zur Erzielung von Zinsen ebenso geeignet wie das mit werthaltigen Münzen gedeckte Geld. &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Rolle der Bevölkerung ====&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung wurde in erster Linie als Steuerzahler in diesem Spiel gebraucht. Sie profitierte zwar auch durch den Aufschwung in der Wirtschaft und die Ausweitung des Handels infolge der Geldmengenerweiterung durch die Bank von England, war aber als Steuerzahler Mitfinanzierer der Bankprofite.  Nach obigem Beispiel wurde die umlaufende Geldmenge erheblich vergrößert, ohne dass hierzu der bisherige Grundstoff, Gold oder Silber, vermehrt werden musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einseitige Geschichtsschreibung? ====&lt;br /&gt;
Sieht man sich nun noch einmal die edlen Ziele in den allgemein zugänglichen Geschichtsquellen an, stellt sich die Frage, ob diese Ziele nicht vorgeschoben sind um die wesentlichen Beweggründe zu verschleiern. Die Geschichtsschreibung allgemein wird ja auch nicht an der Sichtweise des gemeinen Volkes festgemacht, sondern folgt vielfach den Interessen der Machtinhaber. Deshalb basiert auch die Entstehung der Bank von England auf solch edlen Moralvorstellungen. Das Selbstverständnis der Bank von England von heute: ''&amp;quot;Die Mobilisierung der Schaffenskraft des Volkes erforderte eine Nationalbank.&amp;quot;''belegt dies deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrlicher wäre es gewesen zu behaupten:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Die mit einem hohen Risiko behafteten Staatsanleihen mussten auf Kosten des gesamten Volkes besser abgesichert werden und das von den Anteilseignern eingesetzte Geldvermögen musste dabei einen mehrfachen Zinsertrag erbringen.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mehrfach deshalb, da neben den echten Münzen auch noch die weitgehend aus dem &amp;quot;Nichts&amp;quot; geschaffenen Banknoten Zinszahlungen einbrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
|seite_mit_inhaltsverzeichnis=Das Geldrätsel: Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
|zurueck=Das Geldrätsel: Geschichte: Bank von England: 2&lt;br /&gt;
|nach_oben=Das Geldrätsel: Geschichte: Bank von England: 1&lt;br /&gt;
|vorwaerts=Das Geldrätsel: Geschichte: Bank von England: 4&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Bank_von_England:_2&amp;diff=572</id>
		<title>Das Geldrätsel: Geschichte: Bank von England: 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Geschichte:_Bank_von_England:_2&amp;diff=572"/>
				<updated>2012-11-23T13:27:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Holland finanziert England===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Briten nahmen spätestens ab 1642 enorme Kredite bei den&lt;br /&gt;
Holländern auf. So brachte die Königin Henrietta Maria von England die Kronjuwelen nach Holland, um sie für Waffen zu verpfänden. Die Tatsache, dass diese Waffen in den Kriegen Englands gegen Holland&lt;br /&gt;
Verwendung finden würden, interessierte dabei jedoch nicht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Zarlenga: ''Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht'', Seite 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Holland finanzierte also England den Krieg gegen das eigene Land. Violet Barbour vermerkt hierzu, dass es den Holländern eigentlich von der Regierung verboten  war, fremde Mächte zu finanzieren. Dieses Gesetz wurde jedoch nicht beachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbour: ''Capitalism in Amsterdam in the Seventeenth Century'', Seite 126, zitiert nach Zarlenga Seite 182&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird besonders deutlich, dass die jeweilige Geldmacht sich nicht auf eine Nation beschränkte, sondern sich nationenübergreifend ausbreitete. Die Interessen der einzelnen Nation spielen bei den Entscheidungen in Finanzfragen nur eine untergeordnete Rolle. Es wird auch der Feind des eigenen Landes finanziell unterstützt, wenn aus dem Geschäft nur ein ordentlicher Profit herausspringt. Von den resultierenden Kriegshandlungen wird man sich schon weit genug entfernt halten. Die ganze Welt steht zur Tätigung von Geschäften zur Verfügung und man wird sich nicht durch engstirnige Entscheidungen einzelner Nationalstaaten von einem lukrativen Geschäftsfeld fernhalten. Diese Einstellung ist sicher nicht neu gewesen, wird aber hier sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Eine nahezu perfekte Umsetzung dieser Vision zeigt uns die Gegenwart mit der Globalisierung der Wirtschafts- und Finanzwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Free Coinage Act, 1666===&lt;br /&gt;
&amp;quot; Der ''Free Coinage Act'' sah vor, daß jedermann Gold- und Silberbarren zur Münzstätte bringen und daraus kostenlos Münzen prägen lassen konnte. Um die Verabschiedung dieses Gesetzes zu bewirken, hatte sich die britische Ostindiengesellschaft, die mit Indien weiterhin Handel mit Metallen betrieb, laut Del Mar massiver Bestechung bedient.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zarlenga: ''Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht'', Seite 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem ''Free Coinage Act'' eigneten sich Privatleute dass, dem jeweiligen König oder Fürsten zustehende Münzrecht (auch Münzregal genannt) an. Nicht mehr der König oder Fürst konnte künftig über die Geldmenge bestimmen sondern eine Gruppe von  Kaufleuten, Bankbesitzern und Goldschmieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber hatte die  britische Ostindiengesellschaft mit dem ''Free Coinage Act'' zu tun? Da sie in großem Maßstab Handel mit Edelmetallen betrieb, konnte sie aus dem Indienhandel erheblichen Gewinn erzielen. Während in England Silber und Silbermünzen im Verhältnis zu Gold relativ günstig zu erwerben waren, existiert in Indien ein wesentlich höherer Kurs für Silber. Aus dem Geschäft mit dem in Indien erworbenen Gold konnte ein Profit von 50 % realisiert werden. Die Goldbarren konnten dann gemäß dem Free Coinage Act kostenlos in gängige Goldmünzen umgewandelt werden. Dies verhalf der britischen Ostindiengesellschaft insgesamt zu einer Gewinnmaximierung ihrer Tauschgeschäfte. &amp;lt;ref&amp;gt;John Locke 1718, zitiert nach Zarlenga, ''Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht'', Seite 200&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=2rrZ77S7jtMC&amp;amp;pg=PA209&amp;amp;lpg=PA209&amp;amp;dq=silberpreis+in+indien+17.+jahrhundert&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=pxi09gZgu0&amp;amp;sig=Wlr4IORG3Y4veWLjOQXgBa-BEfA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=hoiUTqK6GYzEswag4N3MBQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CDwQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Peter L. Bernstein, 2005 ''Die Macht des Goldes: Auf den Spuren einer Faszination'', Seite 209]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[file:Barren_Gold_Silber.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In England werden zwei Barren Gold gegen 30 Barren Silber eingetauscht, Wertverhältnis 1:15. Dieses Silber wird per Schiff nach Indien gebracht und dort wiederum gegen Gold getauscht. Da in Indien ein anderes Wertverhältnis besteht und zwar 1:10, erhält man dort drei Barren Gold für 30 Barren Silber. Somit wird, berücksichtigt man die Transportkosten nicht, ein Gewinn von 50 Prozent erreicht. Zurück in England war die Prägung von umlauffähigen Münzen aus den Goldbarren, d.h. von Münzen welche im täglichen Handelsgeschäft benutzt werden konnten, gemäß dem ''Free Coinage Act'' kostenfrei. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Guinea 641642.jpg|180px]]&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
England Charles II. 1660-1685. :AV Guinea&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulden des Königs==&lt;br /&gt;
Die Könige und Herrscher der damaligen Zeit waren nicht unbedingt die zuverlässigsten Schuldner. Lieh man einem König Geld für dessen Kriege oder sonstigen Bedürfnisse, so war doch die Rückzahlung höchst ungewiss. Den König konnte man schließlich nicht vor ein weltliches Gericht bringen und die Rückzahlung des geliehenen Geldes erzwingen. Auswege aus dieser Notlage für den König waren Zwangsanleihen und  Beschlagnahmen von Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwangsanleihen waren bereits von der Republik Venedig im Jahre 1173 zur Finanzierung von Kriegslasten erhoben worden. Hierbei handelte es sich jedoch um eine Staatsanleihe einer Republik und nicht um die Anleihe eines Königs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Das Geldrätsel: Geschichte: Italienische Banken#Staatsanleihen, Zwangsanleihen| Staatsanleihen in Italien]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den englischen Kaufleuten diente bis 1638 die königliche Münze im Tower als Aufbewahrungsort für größere Geldsummen. Karl I., dem es 1638 an Geld für seine Kriegsführung fehlte, entnahm kurzerhand 200.000 Pfd. Sterling aus dem im Tower aufbewahrten Schatz der Kaufleute. Dies geschah jedoch ohne deren Einwilligung. Er zahlte es zwar nach einigen Monaten wieder zurück, verspielte mit seiner Aktion jedoch jeglichen Kredit bei den diesen. Diese deponierten fortan ihr Geld bei den Goldschmieden, welche sich auf diese Art von Geschäften spezialisiert hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorschlägen zur Gründung einer Nationalbank standen die Goldschmiede natürlich abwehrend  gegenüber. Geld wurde zu 10% Zinsen und mehr an die Krone verliehen und die Anleger bei den Goldschmieden erhielten einen Zins in Höhe von 6%. 1672 stand König Karl II. mit über 1,3 Millionen Pfd. Sterling bei den Goldschmieden in der Kreide und konnte dieses Geld nicht termingerecht zurückzahlen. Karl II. versprach die Forderungen der Goldschmiede später zu bedienen und auch zwischenzeitlich mit 6 % zu verzinsen. Dieses Vorgehen der Krone war jedoch nicht geeignet, verlorengegangenes Vertrauen wieder herzustellen. Nach der Revolution von 1688 musste die Krone um Anleihen bei Privatleuten zu 12% Zinsen nachsuchen. Das Feld war nach dem &amp;quot;''Free Coinage Act''&amp;quot; und dem Vertrauensverlust in die Krone bereit für den Vorschlag zur Gründung einer &amp;quot;''Gesellschaft zur Finanzierung der Staatsausgaben''&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der König und das Parlament==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter sah sich der König eines Landes als Beauftragter Gottes. Nicht vom Volke erhielt er seine absolute Macht sondern von Gott. Er war somit auch nur Gott verpflichtet. In seinem Namen herrschte er, erließ Gesetze, erhob Steuern, sprach Recht und schützte die Kirche. Mit seinen Gefolgsmännern beriet er sich über Angelegenheiten seines Königreiches.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klett&amp;quot;&amp;gt;[http://www.klett.de/web/uploads/pondus_pdf/430023_s10_11.pdf Klett: Großbritannien – Mutterland der Demokratie in Europa?]&amp;lt;/ref&amp;gt; Willkürliche Entscheidungen des Königs in Rechtsfragen und der Umgang mit königlichen Lehen waren immer wieder ein Streitpunkt. Nach Ansicht seiner Gefolgsmänner sollte das herkömmliche, gewachsene Recht jedoch über dem König stehen und nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 13.Jahrhunderts herrschte in England König Johann I.,[[Datei:John of England (John Lackland).jpg|miniatur|Darstellung von König Johann Ohneland, aus der ''Historia Anglorum'' (1250-59)]] auch genannt ''&amp;quot;Johann Ohneland&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Ohneland Wikipedia: &amp;quot;Johann Ohneland&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Machtposition von Johann I. gegenüber seinen Baronen und Herzögen war zu dieser Zeit dermaßen geschwächt, dass er sich bereit erklären musste, Forderungen der führenden Adligen nachzugeben. Aus dem Rat dieser Adligen entwickelte sich langsam, im Laufe der Jahrhunderte das Parlament, bestehend aus dem Oberhaus und dem Unterhaus. Im Oberhaus waren die Vertreter des Hochadels und des Klerus versammelt während im Unterhaus die Vertretern des Landadels und der reichen Kaufleute tagten.&lt;br /&gt;
Allgemeine Rechte waren teilweise bereits in bestehenden Rechtsvorgaben enthalten, wurden aber in der ''&amp;quot;Magna Charta&amp;quot;'' im Jahre 1215 nochmals offiziell von König Johann I. bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Magna_Carta Wikipedia: Magna Carta]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Macht, der im Parlament versammelten Gruppen, wurde durch diese Anerkennung gefestigt und ausgeweitet. Die ''&amp;quot;Magana Charta&amp;quot;'' wird allgemein als das wichtigste Verfassungsdokument Englands angesehen. &amp;quot;Sie war gewiss ein Meilenstein in der Entwicklung des Rechtstaates, aber von &amp;quot;Herrschaft des Volkes&amp;quot; konnte 1215 keine Rede sein, eher von Verhinderung absoluter Herrschaft der Krone. Die Freiheitsrechte galten ausschließlich zugunsten der Adelsklasse; das Volk trat als Inhaber eigener Rechte in der Magna Charta nicht auf&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hausarb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/100532.html Hausarbeiten: Johann I. ohne Land und die Magna Charta]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beherrschte am Anfang das Oberhaus, das sogenannte &amp;quot;House of Lords&amp;quot; das Geschehen im Parlament, so gewann das Unterhaus, &amp;quot;House of Commons&amp;quot; zusehends an Einfluss. Ein wesentliches Element war die Forderung nach einem Vorrang des Unterhauses in Finanzfragen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durften Vorlagen in Finanzangelegenheiten ausschließlich vom Unterhaus erstellt werden. Weder König noch Oberhaus durften diese verändern, sonder lediglich darüber abstimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;klett&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Das_Geldr%C3%A4tsel:_Funktion:_Geldfunktionen&amp;diff=554</id>
		<title>Das Geldrätsel: Funktion: Geldfunktionen</title>
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Auszug aus Wikipedia: Politik (Aristoteles):[[Datei:Aristotle Altemps Inv8575.jpg|miniatur|right|130px|Aristoteles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine maßvolle Wirtschaftsweise im Oikos (die Hausgemeinschaft) ist für Aristoteles Grundlage eines guten Lebens und einer stabilen Polis (autarke Gesellschaftseinheit, etwa eine Stadt mit dem dazugehörigen Umland). Hierzu dient auch der Tausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Bauern, Handwerkern und Kaufleuten. Für diesen Tauschverkehr bedarf es des Geldes, das die Funktion der Wertaufbewahrung, des Zahlungsmittels und des Maßstabes für den Wert von Gütern hat. (Pol. 1257 a 34 - b 10) In dieser Verwendung ist Geld ein Mittel für die Güterversorgung der Hausgemeinschaft und zur Herstellung der Autarkie (Selbständigkeit) in der Polis. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Politik_%28Aristoteles%29#Ökonomik  Wikipedia: ''Politik (Aristoteles)'']&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserer Wirtschaft unterscheiden wir heute, wie bereits von Aristoteles erwähnt, im Wesentlichen drei verschiedene Funktionen von Geld und zwar Geld als:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Zahlungsmittel'''&lt;br /&gt;
:Geld wird als Zahlungsmittel benutzt. Um eine Ware zu erwerben tausche ich eine bestimmte Menge Geld gegen diese Ware ein. Auch kann ich eine Ware verkaufen, indem ich die Ware gegen Geld vom Käufer eintausche. Geld hat hier die Funktion eines Tauschmittels, das den Austausch von Waren vereinfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wertmaßstab'''&lt;br /&gt;
:Mit Geld kann der Preis einer Ware bestimmt werden. Geld ist somit ein Wertmaßstab, der es erlaubt, Waren miteinander zu vergleichen. Es dient gleichzeitig als Recheneinheit , um zum Beispiel den Wert einer Menge von Waren zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wertaufbewahrungsmittel'''&lt;br /&gt;
:Geld kann man auch sparen und für spätere Ausgaben aufbewahren. Dies setzt jedoch einen stabilen Wert des Geldes voraus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_11&amp;diff=465</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 11</title>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zusammenfassung und Kritik==&lt;br /&gt;
In der bestehenden Geldwirtschaft wird in der Regel als Voraussetzung für die Gewährung eines Geldkredits eine Sicherheit verlangt. Dies kann in Form einer Grundschuldeintragung zu Gunsten der kreditgebenden Bank geschehen. H&amp;amp;S setzen diese Belastbarkeit von Eigentum als Ursprung jeglichen Wirtschaftens voraus. Erst nach der Belastung von Eigentum kann Geld entstehen. Es wird der Anspruch erhoben, mit dieser Betrachtungsweise ein neues Weltbild der Geldwirtschaft geschaffen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die Entstehung von Geld aus dem Eigentum als einzige, historisch belegte Entwicklung darzustellen, ist ihnen nicht gelungen. Zu den Ansätzen von H&amp;amp;S existieren, wie in den Vorbemerkungen bereits beschrieben, viele Schriften und Bücher, deren Inhalte durch die vorgenannten Erläuterungen keinesfalls, auch nur Ansatzweise wiedergegeben werden. An einigen konkreten Beispielen wurde versucht, einige Grundzüge der Idee von H&amp;amp;S vereinfacht darzustellen. &lt;br /&gt;
Sosehr die Ausführungen von H&amp;amp;S auch viele kritische Ansätze der aktuellen Forschung aufzeigen, so ist der Anspruch, ein neues ''&amp;quot;Weltbild der Wirtschaft&amp;quot;'' geschaffen zu haben, überzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikipedia, Auszug von: Gunnar Heinsohn&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Im Zentrum der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungen, die er mit seinem Bremer Kollegen Otto Steiger seit 30 Jahren durchführt, steht die Theorie der „Eigentumsökonomik“, die ein alternatives Paradigma darstellen will. Danach ist das Eigentum elementare Kategorie, aus dem sie Zins, Geld, Märkte und technischen Fortschritt ableiten. In der Wirtschaftswissenschaft wird diese Theorie mehrheitlich nicht geteilt.&amp;quot;'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
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		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<title>Eigentumsökonomie: 10</title>
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&lt;br /&gt;
==Falschgeld, Willkürgeld==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite ist noch in Bearbeitung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<title>Eigentumsökonomie: 9</title>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zins und Eigentumsprämie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Eigentumsprämie verstehen H&amp;amp;S die Eigenschaften von Eigentum frei&lt;br /&gt;
* belastbar&lt;br /&gt;
* verpfändbar&lt;br /&gt;
* verkaufbar&lt;br /&gt;
zu sein.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Beispiel mit den Bauern Anton und Beno hat Beno seinen Acker als Sicherheit an Anton verpfändet.  Beno pflügt und säht auf seinem Acker und behält auch die darauf wachsenden Früchte. Obwohl der Acker verpfändet ist, übt Beno die Besitzrechte daran in vollem Umfang aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Vortrag&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinsohn1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf dem &amp;quot;Internationalen Symposium der AktionMitArbeit über Zeit und Geld ? Laboratorium 98 zur Zukunft der Arbeit, korrigierter Mitschnitt 2000, wiedergegeben in der Publikation &amp;quot;Umbruch in ökonomischer Theorie und Wirklichkeit&amp;quot; im &amp;quot;gelben forum&amp;quot;&lt;br /&gt;
http://www.dasgelbeforum.de.org/links/umbruch080721.pdf&lt;br /&gt;
ab Buchseite 17 (PDF-Seite 35).&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärt Heinsohn weiter:&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|'''„Zins ist die Entgeltung des Schuldners dafür, dass dieser Geldemitteur auf Zeit sein Eigentum belastet und dabei Eigentumsprämie verliert.“'''}}&lt;br /&gt;
Bauer Beno verliert also mit der Verpfändung seines Ackers die &amp;quot;freie Verfügbarkeit&amp;quot; über den Acker, also die Eigentumsprämie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun, wie weiter oben von Heinsohn erwähnt, das Eigentum bei Edelmetallmünzen aus dem Geld selbst besteht, so ist jedoch die Eigentumsprämie, welche der Geldemittieur verliert eine Geldprämie auf welche verzichtet wird. Somit wären man bei der Erklärung des Zinses nach Keynes. Auszug aus Wikipedia:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wer Geld weggibt, gibt – nach Keynes – die Verfügung über Geld als Universalzahlungsmittel auf. Der Vorteil des Geldbesitzes, die Liquiditätsprämie des Geldes, wird beim Kreditgeschäft vom Kreditgeber an den Kreditnehmer verliehen. Für den dabei entgangenen Vorteil lässt sich der Kreditgeber einen Zins bezahlen, welcher die Höhe der Liquiditätsprämie verkörpert. Dieser Zins ist der Preis dafür, dass er über das verliehene Geld während der Laufzeit des Kredits nicht verfügen kann. Umgekehrt ist der Kreditnehmer bereit, für den erworbenen Vorteil des Geldbesitzes diesen Zins zu bezahlen.''&amp;quot;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genau diesen Sachverhalt von Keynes und anderen Ökonomen will Heinsohn jedoch mit seinen Ausführungen widerlegen.&lt;br /&gt;
Zumindest am Beispiel der Edelmetallmünzen scheitert der Erklärungsversuch der &amp;quot;Eigentumsprämie&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
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		<title>Eigentumsökonomie: 8</title>
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&lt;br /&gt;
==Golddeckung==&lt;br /&gt;
Auf Seite 286/287 von ''&amp;quot;Eigentum Zins und Geld&amp;quot;''&amp;lt;ref name = &amp;quot;EOE&amp;quot;&amp;gt;Gunnar Heinsohn / Otto Steiger: ''Eigentumsökonomik''. 3. Auflage. Metropolis, Marburg 2006, ISBN 3-89518-534-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird die Deckung der ausgegebenen Noten mit Gold beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Private Kreditbanken haften für ihre Banknoten mit ihrem Eigentum. Zu diesem gehören nicht nur Grund und Boden, sondern auch Edelmetall, das zu einem fixierten Warenpreis gegen die ausgegebenen Banknoten einlösbar ist. Unter Umständen erfordert dies die Umwandlung von Immobilien in Edelmetalle, um dem Präsentierer der Noten diese auf ihnen verzeichnete Form des Eigentums aushändigen zu können. Eine Golddeckung bedeutet mithin keine Deckung einer auf Papier gedruckten Note durch ein Geldstück aus Gold, sondern eine Deckung der Papiernote durch Eigentum in Form von Gold zu einem von der Bank garantierten Preis in Höhe des der Note aufgedruckten Betrages.&lt;br /&gt;
So garantierte etwa die Bank von England im 19. Jahrhundert, daß jemand, der ihre Noten hielt, nicht besser gestellt war als jemand, der ein bestimmtes Gewicht Gold hielt&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geschichtlichen Entwicklung wird hierbei von H&amp;amp;S die komplette Geldgeschichte von den [[Das Geldrätsel: Geschichte: Italienische Banken|italienischen Banken]] bis zur Gründung der ersten Zettelbanken vernachlässigt. Die ersten Banknoten oder Zettel von Banken stellten nur Depotscheine für bei der Bank deponierte Münzen dar. &amp;lt;br/&amp;gt;Wikipedia; Banknote: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das Vertrauen in Papiergeld beruhte ursprünglich darauf, dass es von jedermann jederzeit in Münzgeld umgetauscht werden konnte. Dieses Vertrauen war durch ausreichende Bestände an Münzgeld in den Schatzkammern des Herausgebers begründet und wurde durch verbale Zusicherung des Umtausches in Münzgeld auf der Banknote meist in Textform bekräftigt. Als historisches Überbleibsel ohne praktische Bedeutung sind solche Zusicherungen heute noch auf den Banknoten zahlreicher Länder zu lesen. Ein Beispiel aus England: Bank of England: I promise to pay the bearer on demand the sum of 5 Pounds (hier in Sterlingsilber gemeint)&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Banknote Wikipedia; Banknote]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bank von England sammelte bei Ihrer Gründung 1694 Geld von Anteilseignern ein. Dieses Geld bestand aus Goldmünzen. In der Liste der Anteilszeichner&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bankofengland.co.uk/about/Documents/pdfs/bankstock_transcript.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; ist jeder Anteilseigner mit der Anteilssumme in £ (Pund Sterling) Das Pfund Sterling ist nun keine Gewichtsmenge an Silber sondern eine Menge an Münzen. Wenn schon die Bank von England zur Erklärung der Eigentumssicherung herangezogen wird, so wäre es auch aufrichtig die ganze Bankgeschichte kurz zu erläutern und nicht nur einen gerade passenden Ausschnitt in die Argumentation einzufügen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es nur aus, wenn das Geld, die Anteilsscheine am Eigentum des Bauern Anton, aus wertlosem Material wie z. B. aus Papierzetteln oder Tontafeln bestehen. Hier kann man den Wert des Anton-Talers nur erstattet bekommen, wenn man ihn dem Bauern Anton zur Einlösung vorlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_7&amp;diff=457</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 7</title>
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&lt;br /&gt;
==Eigentumssicherung mit Goldmünzen==&lt;br /&gt;
Sinngemäß erläutert Heinsohn die Bedeutung von Gold- oder Silbermünzen als Geld wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Modell der Geldentstehung wird das Geld nach Rückzahlung an den Bauern Anton wertlos, da Bauer Anton nun eine Forderung an sich selbst in Händen hält. Er kann das Geld verbrennen und somit jede Forderung als erfüllt betrachten.&lt;br /&gt;
Wenn Bauer Anton die Geldformulare jedoch nicht aus Ton sondern aus Gold oder Silber gemacht hat, wird er sie natürlich nicht verbrennen (was auch rein körperlich kaum möglich ist), da solche Formulare einen beträchtlichen Warenwert haben. Das Formular mit den 50 Anton-Talern, welches die Schuld gegenüber Beno beinhaltet, muss aber nicht aus Gold oder Silber sein, denn das, was das Formular wertvoll macht, sind die für sie in Reserve gehaltenen Eigentumstitel des Bauern Anton. Das umlaufende Geld vertritt Antons Eigentum. Es ist ein Anspruch gegen Antons Eigentum und darf deshalb in sich wertlos sein. Um Fälschungen der Tontaler möglichst zu vermeiden wird an Stelle von Ton Metall verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Einsatz von Edelmetall weiter wörtlich:&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|'''„Einlösungsunsicherheiten führen zum Edelmetallgeld, bei dem die Geldempfänger das sichernde Eigentum als bewegliches Kollateral gleich mit in die Hand bekommen. Geld ist jedoch im Kern ein anonymisierter Anspruch auf das Eigentum dessen, der Geld emittiert.“'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor diese Aussage näher untersucht wird noch ein Blick auf die Bedeutung von Münzen aus Edelmetall in den vergangenen Jahrhunderten bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. In Herders Conversations-Lexikon von 1854 wird aufgeführt:&amp;lt;br/&amp;gt; ''&amp;quot;Geld, das allgemeine Tauschmittel im Verkehr, besteht bei allen civilisirten Völkern in Metallen, besonders den edlen, Gold u. Silber, was diese ihrer Seltenheit u. Unzerstörbarkeit verdanken.&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Herder-1854/A/Geld Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1855, Band 3, S. 42-43; Geld]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt;Es wurde bereits erkannt, dass nie so viel Edelmetall in Umlauf ist um den Wert sämtlicher Güter darzustellen. Deshalb ist ein Mittel notwendig, welches den selben Wert wie Geld darstellt. &amp;lt;br/&amp;gt;''&amp;quot;Dies leisten die Wechsel, die Bankscheine, die vom Staate ausgegebenen Münzscheine, d.h. das Papiergeld, dessen Werth einzig u. allein auf dem Credite desjenigen beruht, der dasselbe ausgibt.&amp;quot;''&amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Papiergeld oder andere Geldpapiere waren somit bestenfalls ein Ersatzmittel für nicht vorhandenes &amp;quot;echtes Geld&amp;quot;. Diese erfüllten jedoch auch ihren Zweck als umlaufendes Zahlungsmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinsohn führt zur Untermauerung seiner Theorie an, dass die Goldmünze zwei Eigenschaften besitzt, und zwar einmal die Eigenschaft als Schuldschein und gleichzeitig die des, diesen Schuldschein absichernden  Eigentums in Form des Münzmaterials Gold. Diese Aussage erzeugt Verwirrung.&lt;br /&gt;
Betrachtet man noch die zeitliche Reihenfolge seiner Herleitung, dass &amp;quot;Einlöseunsicherheiten zum Edelmetallgeld führten&amp;quot;, wird es vollends verwirrend. Danach existierte zuerst Geld als Schuldschein in Form von Tontafeln oder Papierzetteln. Da die Besicherung mit einem Eigentum, zum Beispiel auf Basis einiger Quadratmeter Land, nicht allgemein akzeptiert wurde, benutzte man Gold oder Silber um dem „eigentlich in sich wertlosen Schuldschein“ gleich auch noch das sichernde Eigentum mitzugeben. &lt;br /&gt;
Weshalb Heinsohn hier behauptet, dass im Kern auch das Geld aus Gold nur ein „anonymisierter Anspruch auf das Eigentum dessen, der Geld emittiert“ ist, also desjenigen der Geld heraus gibt, bleibt rätselhaft. Ob gleichzeitig zur Existenz von werthaltigem Edelmetallgeld auch noch eine Sicherheit über ein Eigentum besteht, ist unerheblich. Man bekommt für einen Anton-Taler aus Gold auch einen Gegenwert ohne dass man sich an den Bauern Anton zwecks Einlösung wenden muss. Den Anspruch auf das Eigentum sowie das Eigentum selbst hält der Besitzer der Münze bereits in der Hand und benötig zur Nutzung der Münze als Zahlungsmittel für Güter weder einen Bauern Anton, welcher als Sicherheit für diese Münze sein Land verpfändet noch eine Institution, welche diese Sicherheit rechtlich feststellt. Somit ist diese Erklärung von Heinsohn zur Sicherung von Münzen aus Edelmetall nur verwirrend und irreführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_6&amp;diff=455</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 6</title>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaften in der Eigentumsgesellschaft==&lt;br /&gt;
Nur in einer Eigentumsgesellschaft kann gewirtschaftet werden, behaupten H&amp;amp;S. Zum Wirtschaften ist belastbares, pfändbares und verkäufliches Eigentum erforderlich. Da ein Eigentum mit diesen Eigenschaften nur in der Eigentumsgesellschaft anzutreffen sei, kann in den anderen Gesellschaftsstrukturen nicht gewirtschaftet werden. Hiermit wird der Begriff des Wirtschaftens extrem im Sinne von H&amp;amp;S eingeengt. Versteht man allgemein sämtliche Tätigkeiten zur materiellen Bedarfsdeckung als &amp;quot;Wirtschaften&amp;quot;, so ist nach H&amp;amp;S ein freies Eigentum Voraussetzung zum Wirtschaften. Um dem Anspruch auf ein neues Weltbild zu entsprechen werden eben viele Begriffe neu definiert. Was kann man sich aber unter diesem &amp;quot;Wirtschaften&amp;quot; vorstellen? Leider vermeiden H&amp;amp;S in den genannten Büchern durchweg eine verständliche Darstellung mit konkreten Beispielen. Heinsohn hat aber in nachfolgenden erwähntem Vortag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Zins und Geld?&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie kommen wir zum Wirtschaften&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinsohn1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
auf dem &amp;quot;Internationalen Symposium der AktionMitArbeit über Zeit und Geld ? Laboratorium 98 zur Zukunft der Arbeit, korrigierter Mitschnitt 2000, wiedergegeben in der Publikation &amp;quot;Umbruch in ökonomischer Theorie und Wirklichkeit&amp;quot; im &amp;quot;gelben forum&amp;quot;&lt;br /&gt;
http://www.dasgelbeforum.de.org/links/umbruch080721.pdf&lt;br /&gt;
ab Buchseite 17 (PDF-Seite 35).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
ein Beispiel der Geldentstehung in einer Eigentumsgesellschaft aufgeführt, welches ich sinngemäß wiedergebe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beispiel mit zwei Bauern====&lt;br /&gt;
Die zwei Bauern, Anton und Beno, sind Eigentümer von je 10 Hektar Ackerland. Nun ist Beno durch ein Unwetter im letzten Jahr in Not geraten. Statt 60 Scheffel Weizen pro Hektar hat er nur 30 Scheffel pro Hektar geerntet und kann deshalb für die neue Aussaat weder das Saatgut noch Knechte zum Pflügen, Säen und Eggen bezahlen. Nun ist Bauer Beno aber nicht arm, da er ja noch die 10 Hektar Land sein Eigen nennt. Armut bedeutet, dass man sich nicht verschulden kann, also kein Eigentum hat, das man als Pfand stellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geht deshalb zu seinem Nachbarn, dem Bauern Anton und bittet diesen um Hilfe.  Am Weizenfeld von Bauer Anton ist das Unwetter im letzten Jahr vorbei gezogen und hat ihm einen Ertrag von 60 Scheffel Weizen pro Hektar erbracht. Er überlegt etwas und macht Beno dann folgenden Vorschlag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pass auf Beno, ich könnte dir jetzt einige Scheffel Weizen leihen. Aber wenn du mir den Weizen zurück gibst, kann ich Ihn vielleicht gar nicht gebrauchen und muss ihn dann mühsam aufbewahren, damit Feuchtigkeit, Mäuse und Insektenschädlinge ihn nicht verderben bzw. vermindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache dir einen anderen Vorschlag. Ich gebe dir keinen Weizen sondern 50 Anton-Taler. Von meinem Ackereigentum halte ich dafür 5 Hektar zur Verfügung. 10 Anton-Mark sind somit 1 Hektar Ackerland wert. Ich werde diese 5 Hektar jedoch auch weiterhin selbst nutzen, das heißt darauf säen und ernten. Damit diese Vereinbarung auch Bestand hat,  werden wir zwei Dokumente  auf  Tontafeln anfertigen. Auf dem ersten Dokument steht, dass du, Bauer Beno, mir nach zwölf Monaten 50 Anton-Taler plus 10 Prozent Zins, also weitere fünf Anton-Taler schuldest. Über die zusätzlichen 5 Anton-Taler bist du sicher nicht erfreut, aber den Grund dazu wirst du gleich verstehen. Das zweite Dokument besteht aus 50 Einzeltontafeln, dem eigentlichen Geld. Auf jeder dieser Tontafeln steht:  &amp;quot;1 Anton-Taler, einlösbar beim Bauern Anton&amp;quot;, also bei mir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beno sieht erst einmal nur die wertlosen Tontafeln und fragt verwundert: „Was soll ich damit?“ Darauf Anton: „Wenn du die 50 Anton-Taler nimmst, so kannst du zum Händler Clemens laufen und für 30 Anton-Taler von ihm den erforderlichen Saatweizen kaufen.“ „Warum sollte er mir aber Weizen dafür geben?“ – wundert sich Beno. „Das ist doch ganz klar“ ermuntert in Anton. „Händler Clemens weiß,  dass meine 50 Anton-Taler mit einem erstklassigen Eigentum gesichert sind, dem besten im ganzen Dorf. Er kann nun selbst mit diesen Anton-Talern etwas kaufen und muss nicht seinen überschüssigen Weizen vor dem Verderben schützen.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton verlangt desweiteren von Beno für den eingeräumten Kredit eine Sicherheit. Diese besteht aus der Verpfändung von Benos Eigentum. Also nicht nur der Bauer Anton verpfändet sein Eigentum in diesem Vertragsgeschäft an den Besitzer der „Anton-Taler“, sondern auch der Bauer Beno verpfändet sein Eigentum an den Bauern Anton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier stellt sich nun berechtigterweise die Frage, warum gibt Bauer Beno denn nicht gleich selbst Beno-Taler heraus. Dann müsste er an den Bauern Anton keinen Zins bezahlen, sondern würde direkt mit dem Händler Clemens ins Geschäft kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fehlt eine Erwähnung und Erläuterung der Randbedingungen in diesem Beispiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte von Heinsohn ist nur geeignet, unser jetziges Bankensystem bildhaft zu erklären. Der Bauer Anton stellt die Bank dar.  Bauer Beno benötigt Geld und muss dazu bei der Bank, sprich beim Bauern Anton, sein Eigentum verpfänden. Eine wichtige Voraussetzung wird von Heinsohn/Steiger aber nicht erwähnt. Per Gesetz oder einer sonstigen Kraft muss bestimmt sein, dass nur Anton-Taler und keine Beno-Taler von der Gesellschaft als Geld akzeptiert werden dürfen. Sonst funktioniert dieses Beispiel nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_5&amp;diff=453</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 5</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;0:0:0:0:0:0:0:1: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Eigentumsgesellschaft==&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|&amp;quot;'''Die Unfähigkeit der Ökonomen zur Unterscheidung zwischen Besitz und Eigentum hat sie an der Erkenntnis gehindert, dass nur in einer Eigentumsgesellschaft gewirtschaftet werden kann.'''&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
erklären H&amp;amp;S auf Seite 26&amp;lt;ref name = &amp;quot;EOE&amp;quot;&amp;gt;Gunnar Heinsohn / Otto Steiger: ''Eigentumsökonomik''. 3. Auflage. Metropolis, Marburg 2006, ISBN 3-89518-534-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;  H&amp;amp;S treffen hier einige Festlegungen von Begriffen, welche der umgangssprachlichen Auffassung widersprechen und deshalb einzeln genauer untersucht werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====''&amp;quot;Unterscheidung zwischen Besitz und Eigentum&amp;quot;''====&lt;br /&gt;
Mit dieser Aussage wird die juristische  Begriffsdefinition von Eigentum und Besitz auch für den gesamten Wirtschaftsbereich gefordert. Bedienen sich Autoren von Schriften oder Büchern zu Wirtschaftsthemen der umgangssprachlichen Bedeutung von &amp;quot;Besitz und Eigentum&amp;quot;, so werden sie von H&amp;amp;S angegriffen. In der Umgangssprache versteht man zum Beispiel unter dem ''&amp;quot;Besitzer&amp;quot;'' eines Hauses den juristischen ''&amp;quot;Eigentümer&amp;quot;'' und erst unter dem Begriff ''&amp;quot;Mieter&amp;quot;'' verbirgt sich der juristische &amp;quot;Besitzer&amp;quot;. Dass diese Begriffsverwirrung schon länger existiert, belegt bereits der Brockhaus in seiner 14. Auflage, von 1894-1896.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=122192&amp;amp;imageview=true Brockhaus 14. Auflage, 1894-1896: Besitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;'''Besitz.''' In der Sprache des gemeinen Lebens&amp;lt;br/&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''nennt man den Eigentümer auch Besitzer. Die&amp;lt;br/&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''Rechtswissenschaft versteht unter B. etwas anderes;&amp;lt;br/&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''sie unterscheidet zwischen ..........&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufrichtig wäre es von H&amp;amp;S gewesen zu versuchen, die ursprüngliche Absicht der jeweiligen Autoren bei der Verwendung dieser Begriffe zu ergründen und diese dann auch so darzustellen. Ihnen einfach Unfähigkeit vorzuwerfen ist leichtfertig und unfair. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====''&amp;quot;Gesellschaften&amp;quot;''====&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein von &amp;quot;Eigentum&amp;quot; wird von H&amp;amp;S auf sogenannte ''&amp;quot;Eigentumsgesellschaften&amp;quot;'' beschränkt. Die Menschheit kennt nicht nur eine, sondern drei gesellschaftliche Strukturen und zwar&lt;br /&gt;
#die Solidargesellschaft des Stammes,&lt;br /&gt;
#die Befehlsgesellschaft des Feudalismus und Realsozialismus&lt;br /&gt;
#die Eigentumsgesellschaft der Freien.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in der Eigentumsgesellschaft der Freien wird gewirtschaftet. Die beiden anderen Gesellschaftsstrukturen können nur vorhandene Ressourcen verteilen, jedoch nicht wirtschaften. Infolgedessen existiert auch Geld nur in der Eigentumsgesellschaft. Die Solidargesellschaft sowie der Feudalismus einschließlich des Sozialismus besitzen bestenfalls ein Warengutscheinsystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aussagen sind sicher nicht selbsterklärend sondern bedürfen der Erläuterung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Entstehung der Eigentumsgesellschaften====  &lt;br /&gt;
Im Wesentlichen führen H&amp;amp;S die Entstehung von Eigentumsgesellschaften auf den Zerfall von Feudalgesellschaften und anschließende Übernahme von Grund und Boden durch Bürger der jeweiligen Gesellschaft zurück. Als Beispiel wird die Entstehung Roms aufgeführt. Aus einem Königtum wurde nach einer Revolution von Leibeigenen eine Gesellschaft von Grundeigentümern. Der sagenhafte Romgründer Romulus teilte die feudalen Güter unter seinen Mitstreitern auf. H&amp;amp;S versuchen mit viel Aufwand nachzuweisen, dass sich die Eigentumsgesellschaft nicht nach und nach aus einer Stammesgesellschaft von selbst entwickelt hat sondern durch einen Revolutionsakt entstanden ist. Hiermit soll die Sichtweise der Wirtschaftswissenschaftler widerlegt werden, dass die heutige Wirtschaft aus der Stammesgesellschaft über den Tausch allmählich entstanden ist und mit ihr auch das Geld. Das zur Geldentstehung bereits mehrere Theorien vorhanden sind ist in den Beiträgen [[Das Geldrätsel: Geschichte: Tauschmittel|Tauschmittel]] und [[Das Geldrätsel: Geschichte: Weitere Ursprungstheorien|Weitere Ursprungstheorien]] erläutert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Eigentumsökonomie: 4</title>
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&lt;br /&gt;
==Wirtschaft==&lt;br /&gt;
Um zu leben benötigen wir in erster Linie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*etwas zu essen &lt;br /&gt;
*etwas zu trinken,&lt;br /&gt;
*Kleidung zum Schutz gegen die Kälte, &lt;br /&gt;
*ein Haus, welches uns Schutz vor Regen und Wind bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grundbedürfnisse sind weitgehend universell und dürften für die meisten Menschen auf der Welt so zutreffen.&lt;br /&gt;
Als weitere Gruppe kann man sämtliche Mittel ansehen, die uns das Leben leichter gestalten und sodann noch die Gruppe der Dinge die wir einfach nur besitzen wollen, weil sie uns gefallen oder von denen wir glauben, dass sie zum Leben in unserer Gesellschaft gehören.&lt;br /&gt;
Neben diesen &amp;quot;materiellen Bedürfnissen&amp;quot; existieren jedoch auch noch Bedürfnisse nach Anerkennung, Liebe, Erfolg, Geborgenheit und weitere, welche als &amp;quot;immateriellen Bedürfnisse&amp;quot; bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|'''Um unsere materiellen Bedürfnisse zu befriedigen wirtschaften wir.'''}}&lt;br /&gt;
Dieser weit gefasste Begriff beinhaltet somit sämtliche Tätigkeiten von der Erzeugung von Nahrungsmitteln bis zu deren Verteilung und Verbrauch. Auch die Erzeugung anderer Waren und Dienstleistungen bis zu deren Gebrauch oder Verbrauch ist Teil der Wirtschaft. Die vorgannte Sichtweise wird so in den Lehrbüchern der Volkswirtschaft wie auch in Wikipedia&amp;lt;ref&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft Wikipedia: Wirtschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt; wiedergegeben. Stellt man sich nun die Frage, ob der Mensch für die Wirtschaft da sei oder aber die Wirtschaft für den Menschen, ist die Antwort eindeutig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|'''Die Wirtschaft ist für den Menschen da.'''}}&lt;br /&gt;
Wir wirtschaften also nicht um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, auf dem Weltmarkt zu bestehen oder um Aktienkurse steigen zu lassen, sondern für den Menschen. Besonders wenn man unseren Politikern und Medien folgen soll, dass wir beispielsweise ''&amp;quot;das Vertrauen der Märkte zurückgewinnen müssen&amp;quot;'', entstehen daran Zweifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
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		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_3&amp;diff=449</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 3</title>
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&lt;br /&gt;
==Besitz und Eigentum==&lt;br /&gt;
In der Umgangssprache werden die beiden Begriffe &amp;quot;Besitz&amp;quot; und &amp;quot;Eigentum&amp;quot; teilweise nicht getrennt und auch wechselseitig für den gleichen Sachverhalt eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Besitz Wikipedia: Besitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Juristen unterscheiden jedoch strikt zwischen Eigentum und Besitz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Besitz kennzeichnet die tatsächliche Herrschaft über eine Sache, ohne dass es darauf&lt;br /&gt;
ankommt, ob der Besitzer ein Besitzrecht hat oder gar Eigentümer der Sache ist.&amp;quot;''&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGB&amp;quot;&amp;gt; Eigentum und Besitz an Sachen – Sonstige dingliche Rechte, Prof. Dr. Martin Häublein, Sommersemester 2006, Jura Fu-Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Eigentum ordnet einem Rechtssubjekt die umfassende rechtliche Herrschaft über&lt;br /&gt;
eine Sache zu.&amp;quot;''&amp;lt;ref name = &amp;quot;BGB&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann man diesen Unterschied nun in allgemeinverständlicher Form darstellen? Nehmen wir ein Grundstück, zum Beispiel einen Acker zum Anpflanzen von Getreide oder Feldfrüchten. Nur diejenige Person, welche im Grundbuchamt zu diesem Grundstück eingetragen ist, ist auch Eigentümer des Grundstücks. Der Eigentümer kann nun auf dem Acker Gerste anbauen und im Herbst diese dann einer Brauerei zur weiteren Bearbeitung als Braugerste verkaufen. In diesem Fall nutzt der Eigentümer seinen Acker selbst und kann aus dem Anbau der Braugerste einen Gewinn erzielen. Zieht er von dem Verkaufspreis der Gerste die Kosten für das Pflügen und Vorbereiten des Ackers zum Säen, das Saatgut, den Einsatz der Erntemaschinen und seinen eigenen Arbeitsaufwand ab, so verbleibt ihm noch ein Restbetrag, sein Gewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann er aber auch seinen Acker an einen Nachbarn verpachten und lässt diesen die ganze Arbeit verrichten. Auch die Frucht der Arbeit, die geerntete Braugerste, gehört nun dem Nachbarn. Mit der Verpachtung räumt er diesem das Nutzungsrecht an seinem Acker ein. Für die Pachtzeit ist nun der Nachbar der Besitzer des Ackers, keineswegs jedoch der Eigentümer. Das Eigentum bleibt bei der im Grundbuch eingetragenen Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Überlassung des Ackers an seinen Nachbarn verlangt der Eigentümer einen gewissen Geldbetrag, die Pacht. Vom wirtschaftlichen Standpunkt des Nachbarn gesehen muss der erzielte Gewinn aus dem Verkauf der Braugerste so groß sein, das nach Abzug der Pacht immer noch ein Betrag übrigbleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an einer anderen Stelle im täglichen Leben begegnet uns der Begriff Eigentum sehr oft, in den &amp;quot;Allgemeinen Geschäftsbedingungen&amp;quot; von Firmen. Hier steht in der Regel:&lt;br /&gt;
{{Kasten blass|'''Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Verkäufers.'''}}&lt;br /&gt;
Kaufe ich ein Fahrrad auf Rechnung, so nehme ich das Fahrrad sofort in Besitz, das heißt ich benutze es. Trotzdem bin ich noch nicht Eigentümer des Fahrrades. Eigentümer bin ich erst, wenn der Rechnungsbetrag auf dem Konto des Verkäufers gutgeschrieben wird. Ähnliches gilt auch bei Ratenverträgen, bei welchen die Ware gleich ausgeliefert wird, die Bezahlung aber erst später erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_2&amp;diff=447</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 2</title>
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&lt;br /&gt;
==Tauschwirtschaft gegen Eigentumswirtschaft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftswissenschaftler der verschiedensten Richtungen sind alle in dem Irrglauben gefangen, dass &amp;quot;Tauschen&amp;quot; sei der Ursprung jeglichen Wirtschaftens, behaupten H&amp;amp;S. Das aus dieser Sichtweise entstehende Weltbild bezeichnen H&amp;amp;S als &amp;quot;Tauschparadigma&amp;quot;. Gegen die Tauschwirtschaft setzen sie ihr Weltbild der Eigentumswirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Aristoteles (384 v. Chr. bis 322 v. Chr.) beschäftigte sich intensiv mit der [[Aristoteles|Entstehung von Geld]], sowie auch mit dessen Verwendung. &lt;br /&gt;
Aristoteles bezeichnet &amp;quot;Geld&amp;quot; als erforderliches Tauschmittel, um den Austausch von Gütern in maßvoller Wirtschaftsweise zu gewährleisten. Für diesen Tauschverkehr bedarf es des Geldes, das die Funktion der Wertaufbewahrung, des Zahlungsmittels und des Maßstabes für den Wert von Gütern hat. Auch die Wirtschaftswissenschaftler der Neuzeit betrachten den [[Das Geldrätsel: Geschichte: Tauschmittel|Tausch]] mehrheitlich als Grundlage unseres Wirtschaftens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weltbild der Eigentumswirtschaft nach H&amp;amp;S sieht jedoch das Eigentum als notwendige Grundlage eines jeglichen Wirtschaftens an. Geld kann nur in einer Eigentumsgesellschaft als Folge von belastbarem Eigentum entstehen. &lt;br /&gt;
Den Wirtschaftswissenschaftlern werfen sie vor, die Grundelemente des Wirtschaftens bis heute nicht verstanden zu haben. ''&amp;quot;Eine wissenschaftliche Lehre, die den Namen &amp;quot;ökonomische Theorie&amp;quot; verdienen würde, gibt es noch nicht.&amp;quot;'' Mit ihrem Buch &amp;quot;Eigentum, Zins und Geld&amp;quot; versuchen sie, die Basis für eine solche Theorie zu schaffen. Wesentlich ist dabei zu verstehen, dass Eigentum und Besitz zwei unterschiedliche Sachverhalte bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.um-bruch.net/uwiki/index.php?title=Eigentums%C3%B6konomie:_1&amp;diff=445</id>
		<title>Eigentumsökonomie: 1</title>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Eigentumsökonomik'' &amp;quot;lautet der Titel des von Gunnar Heinsohn / Otto Steiger 2006 im Metropolis- Verlag, Narburg herausgegebenen Buches. Vorwort: &amp;quot;Mit der &amp;quot;''Eigentumsökonomik''&amp;quot;&amp;lt;ref name = &amp;quot;EOE&amp;quot;&amp;gt;Gunnar Heinsohn / Otto Steiger: ''Eigentumsökonomik''. 3. Auflage. Metropolis, Marburg 2006, ISBN 3-89518-534-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt jetzt eine verbesserte, präzisierte und pointierte Fassung von ''&amp;quot;Eigentum, Zins und Geld&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Heinsohn / Otto Steiger: ''Eigentum, Zins und Geld''. 6. Auflage. Metropolis, Marburg 2009, ISBN 3-89518-734-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor. Die nachfolgenden Ausführungen beschäftigen sich deshalb im Wesentlichen mit Inhalten aus diesen zwei Büchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Buch ''&amp;quot;Privateigentum und Geld, Kontroversen um den Ansatz von Heinsohn und Steiger&amp;quot;''&amp;lt;ref&amp;gt;Privateigentum und Geld, Kontroversen um den Ansatz von Heinsohn und Steiger aus der Reihe Studien zur monetären Ökonomie, Band 24 Metropolis- Verlag, Marburg 1999, ISBN 3-89518-258-3 &amp;lt;/ref&amp;gt;, Herausgegeben von Karl Betz und Tobias Roy wird von verschiedenen Autoren der Paradigmenwechsel in der Ökonomie durch die Einführung der Eigentumswirtschaft näher untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Bernd Senf setzt sich in seiner Schrift &amp;quot;''Die korpernikanische Wende in der Ökonomie?''&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.berndsenf.de/pdf/Heinsohn_Steiger.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;, Untertitel:&amp;quot;''Eine Würdigung und Kritik des Buches „Eigentum, Zins und Geld“&lt;br /&gt;
von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger''&amp;quot; mit dem von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger entwickelten neuen Weltbild der Wirtschaft auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier soll nun nicht in Konkurrenz zu diesen Büchern und Schriften ein weiteres Werk entstehen, sondern es wird versucht an einigen konkreten Beispielen die Vorstellungen der Eigentumsökonomik vereinfacht wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Eigentumsökonomie</title>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalt:&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 1| Vorbemerkungen]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 2| Tauschwirtschaft gegen Eigentumswirtschaft]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 3| Besitz und Eigentum]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 4| Wirtschaft]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 5| Eigentumsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 6| Wirtschaften in der Eigentumsgesellschaft]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 7| Eigentumssicherung mit Goldmünzen]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 8| Golddeckung]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 9| Zins und Eigentumsprämie]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 10| Falschgeld, Willkürgeld]]&lt;br /&gt;
#[[Eigentumsökonomie: 11| Zusammenfassung und Kritik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;noprint&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navi_Inhalt_vor_zurück&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>0:0:0:0:0:0:0:1</name></author>	</entry>

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