Autor Thema: "Das Geldrätsel" im Übergangsforum  (Gelesen 8542 mal)

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Re:Projekt "Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #15 am: 03. März 2011, 22:56:36 »
Inof zum Geldsystem

Beitrag  Eurelios am Sa 11 Dez - 15:12
Lieber Rudi,

hier habe ich noch eine sehr umfangreiche website die Du für den Projekt verwenden kannst.

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/

Viel Spass dabei Very Happy

Viele Grüße von

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #16 am: 04. März 2011, 05:53:14 »
Schneeballsystem

Beitrag  Mumken am Sa 11 Dez - 17:02
Lieber Günter,

mit der schriftlichen Erklärung von Herrn Frank Schäffler, FDP habe ich mich schon seit deren Erscheinen beschäftigt.

Im Forum meiner Hompage:
http://www.dasgeldraetsel.de/4.html
Beitrag Nr.2

habe ich mich zu dem Thema auch schon mit Matthias ausgetauscht. Auslöser hier war ein Beitrag in der FTD

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:agenda-die-geldrevolutionaere/50191968.html

Meine Antwort an Matthias

Hallo Matthias,

als ich Ende Mai 2010 die schriftliche Erklärung von Herrn Frank Schäffler zu lesen begann wollte auch ich meinen Augen nicht trauen. Gleich nach dem Lesen der ersten Seite machte ich meinen Kollegen auf die unfassbare Offenheit eines FDP Abgeordneten bezüglich unseres Geldsystems aufmerksam. Dass ein Bundestagsabgeordneter so offen unser Bankensystem als Ursache benennt ist schon erstaunlich.

Zitat
„Die Hauptursache unserer Finanz- und Überschuldungskrise von Staaten und Banken liegt in der Geld- und Kreditschöpfung aus dem Nichts und der Möglichkeit, staatliches ungedecktes Zwangspapiergeld unbegrenzt vermehren zu können. Ohne diese Alchemie des Geldes hätte kein weltweites Schneeballsystem aus ungedeckten zukünftigen Zahlungsverpflichtungen entstehen können.“

Auf der zweiten Seite rückt Herr Schäffler dann mit seinem wirklichen Anliegen heraus und ich musste die positive erste Aussage gegenüber meinem Kollegen nun relativieren.

Als Gründe im Detail führt er auf:

Zitat:
„Dieses Schneeballsystem ist nur möglich, weil der Staat aus Gründen der leichteren Finanzierung von Staatsausgaben den Banken Privilegien verliehen hat, die gegen die Grundprinzipien jeder marktwirtschaftlichen Ordnung verstoßen. Zum einen handelt es sich um das Teilreserveprivileg, mit dem die Geschäftspraktik der Geld- und Kreditschöpfung legalisiert worden ist.
Zum anderen wurde durch die Gründung von Zentralbanken der Zusammenhang von Haftung und Entscheidung für den Bankensektor außer Kraft gesetzt. Zentralbanken wird die Hauptaufgabe zugewiesen, als Kreditgeber letzter Hand die Insolvenz von Banken zu verhindern. Eine Marktwirtschaft ohne Insolvenzrichter ist jedoch keine Marktwirtschaft. Zudem zerstören Zentralbanken durch ihre Zinspolitik das Preissystem von Gesellschaften.“

Hieraus lese ich die unausgesprochene Forderung nach einer Entmachtung der Zentralbanken und damit der staatlichen Einflussnahme auf die Geldschöpfung. Diese sollte dann künftig nur nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen organisiert werden.

Platz für soziale Komponenten wird es dann nicht mehr geben.

Hieraus resultiert dann auch meine Zusammenfassung:

Alle Macht den Banken!!!!!!!! affraid

Ende des ursprünglichen Beitrages.

Beste Grüße von Rudi Smile

PS. Vielen Dank für den Link zu der Userpage fu-Berlin

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #17 am: 04. März 2011, 05:53:51 »
Alle macht den Banken?

Beitrag  Eurelios am Sa 11 Dez - 22:58
Lieber Rudi,

es kommt immer darauf an wer die Bank führt. Das man Banken braucht oder
so etwas in der Art ist doch ganz klar.

Es ist aber ein enormer Unterschied ob die Bank nur für sich und den wenigen Eliten
dafür da ist mit dem unseligem Zinssystem das allgemeine Geldvermögen zu
den wenigen Eliten zu transferieren oder dazu da ist den Menschen als Dienstleister
zu dienen (im wahrsten Sinne des Wortes)

Ich habe mir den Artikel von der FTD durchgelesen und es kommt immer wieder auf das
selbe heraus. Herr Petring ist auch nur wieder in dem alten Denkschema. Crying or Very sad

Habe es schon in einem meiner vorher gehenden Postings so beschrieben:

Wenn man immer in dem Glauben ist das dann wieder das gleiche Geldsystem
eingeführt werden wird, das ja nur dazu dient das Allgemeinvermögen
der breiten Bevölkerung zu den ganz Wenigen zu transportieren, ist man
gefangen in einem Kreislauf der keine andere Alternative zulassen will.

Nur ein Beispiel er schreibt ein Auszug:

Nein, es geht um mehr. Polleit und Schäffler wollen die Einführung eines "freien Marktgeldes". Das Ganze ist eine Utopie, ein Leben, in dem jeder wählen kann, womit er bezahlt. Es kann Gold sein. Oder wieder der Taler. "Geld ist ein Gut wie jedes andere auch", sagt Polleit. In einem freien Marktgeldsystem stünde es den Menschen frei, ihr Geld zu wählen und jederzeit eine Bank zu gründen und eine Währung herauszugeben. "Angebot und Nachfrage würden die Geldmenge regulieren. "
Das hört sich unvorstellbar an. Würde das nicht im Chaos enden? "Sie halten Geld, weil sie damit tauschen wollen" , sagt Polleit. "Und sie würden das Geld wählen, von dem sie ausgehen, dass auch andere Leute es als Zahlungsmittel akzeptieren. Da hätten sie vielleicht Gold, Silber, ein bisschen Kupfer.

Ich habe das fett unterlegt was mir eigentlch wichtig ist. Herr Petring kommt gar nicht auf die
Idee dies als wichtige Aussage wahr zu nehmen. Warum? Weil er in dem alten Denkschema
gefangen ist und das ist ja so gewollt von Ackermann un Co,

Nehmen wir nochmals die Stichworte : Stünde es den Menschen frei ihr Geld zu wählen und
jederzeit eine Bank zu gründen und eine Währung herauszugeben sind wir wieder bei :

Reinkopiert aus Wiki:

Das Wörgler Schwundgeld (Freigeld)

In Wörgl war um 1932 die örtliche Zement- und Zellulosefabrikation stark zurückgegangen und die Arbeitslosenquote bedrohlich angestiegen. Die Gemeinde hatte einerseits beträchtliche Steuerausfälle, andererseits hohe Lasten durch Unterstützungsleistungen an Arbeitslose. Die Kasse war leer, und ein Ende war nicht abzusehen. Es wurde ein Wohlfahrtsausschuss gebildet, der die Ausgabe des Notgeldes organisierte. Ab Ende Juli 1932 gab die Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Michael Unterguggenberger als Lohn der Gemeindeangestellten eigene sogenannte Arbeitswertscheine aus, den Wörgler Schilling. Die Scheine gab es in Nennwerten von 1, 2 und 5 Schilling. Insgesamt wurden 32.000 Not-Schilling aufgelegt, die Gemeinde, welche das Schwundgeld ausgab, hat allerdings nur insgesamt 8.500 Notschilling vom Ausschuss gekauft, wovon wiederum nur ca. 6.000 Schilling durchschnittlich im Umlauf waren. Allerdings wird angenommen, dass der tatsächliche Geldumlauf innerhalb der vierzehn Monate über 400 Mal stattfand.[5]

Die Arbeitswertscheine waren umlaufgesichertes Freigeld. Ideenlieferant war dabei die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. Monatlich musste eine Marke zu einem Prozent des Nennwertes der Note gekauft und in ein dafür vorgesehenes Feld auf der Vorderseite des Geldscheins geklebt werden, um ihn gültig zu erhalten. Das Geld war durch Hinterlegung von Schillingen der Gemeinde bei der Wörgler Raiffeisenkasse gedeckt und gleichwertig an den Schilling gekoppelt. Mit diesen Scheinen konnten Gemeindesteuern bezahlt werden. Einheimische Geschäftsleute nahmen Freigeld in Zahlung.

Das Experiment war erfolgreich. Geldkreislauf und Wirtschaftstätigkeit wurden wiederbelebt, während das übrige Land tief in der Wirtschaftskrise steckte. Überall in Wörgl wurde gebaut und investiert. Bis in die 1980er zeugte unter anderem die Aufschrift „mit Freigeld erbaut“ auf einer Straßenbrücke davon. In den vierzehn Monaten des Experiments sank die Arbeitslosenquote in Wörgl von 21 auf 15 Prozent ab, während sie im übrigen Land weiter anstieg.

Die positiven Auswirkungen führten dazu, dass der Modellversuch in der Presse als das „Wunder von Wörgl“ gepriesen wurde. Das Interesse daran stieg derart, dass über hundert weitere Gemeinden im Umkreis von Wörgl dem Beispiel folgen wollten. Auch im Ausland und in Übersee fand die Aktion starke Beachtung und Nachahmer. Aus Frankreich reiste der Finanzminister und spätere Ministerpräsident Édouard Daladier nach Wörgl, und in den USA schlug der Wirtschaftswissenschaftler Irving Fisher der amerikanischen Regierung – wenn auch vergeblich – vor, ein Wörgl-ähnliches Geld mit dem Namen Stamp Scrip zur Überwindung der Wirtschaftskrise einzuführen.

Allerdings erhob die Oesterreichische Nationalbank gegen die Wörgler Freigeld-Aktion vor Gericht erfolgreich Einspruch, weil allein ihr das Recht auf Ausgabe von Münzen und Banknoten zustand. Das Experiment von Wörgl und alle weiteren Planungen wurden verboten. Unter Drohung von Armeeeinsatz beendete Wörgl das Experiment im September 1933.

Der Verein „Unterguggenberger-Institut“ hält das Erbe des Wörgler Geld-Experimentes hoch und bringt historische Erfahrungen mit aktuellen Projekten zusammen. Gemeinsam mit dem Heimatmuseum und dem Stadtarchiv wird eine Ausstellung bereitgehalten. Zeitgemäße Lösungen rund um das Thema Komplementärwährung werden umfassend zusammengetragen und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

In den Jahren 1951 und 1983 erinnerten Freiwirtschaftskongresse in Wörgl an das Währungsexperiment, ebenso eine Tagung 1996. Das Jahr 2007 wurde von der Stadt Wörgl offiziell zum „Wörgler Freigeldjahr“ erklärt.[6] In zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen wurde den Bürgern der Stadt und anderen Interessenten das Freigeldexperiment nähergebracht. In einer persönlichen und sehr skeptischen Einschätzung erklärte der damals amtierende Wörgler Bürgermeister Arno Abler, dass das Freigeldexperiment in der heutigen Zeit nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen funktionieren würde. Darunter findet sich die Bedingung, das Freigeld rein virtuell auf entsprechenden Konten verwalten zu lassen (inkl. der Abzinsung am Ende jeden Monats), sowie die Ausdehnung des Geltungsbereichs des „Experiments“ um Währungsflucht zu verhindern. Ende März 2009 schlug Bürgermeister Abler wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise die Einführung einer Komplementärwährung nach historischem Vorbild vor.

Wie Du siehst hat damals die Österreichische Nationalbank, geführt von den wenigen Eliten,
die nicht wollten das ihr zinsbasiertes Geldsystem das nur als Geldverteiligungsmaschienerie
von Unten nach Oben abgeschafft wird zu ein Ende diesem gerechtern Versuches geführt.

Herzliche Grüße

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #18 am: 04. März 2011, 05:54:12 »
Re. Alle Macht den Banken

Beitrag  Mumken am So 12 Dez - 12:06
Lieber Günter,

wer sollte Deiner Meinung nach die Banken führen? Überlässt man die Banken dem alleinigen Einfluss der „freien Marktwirtschaft“, so wird nur die Bank mit dem geschäftstüchtigsten Modell überstehen, d.h. die kleinen Banken werden wegrationalisiert, aufgekauft oder insolvent.
Die Banken haben in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie sich prozyklisch bei Finanzkrisen verhalten, d.h. wenn die Wirtschaft boomt wird zusätzliches Geld in den Markt gepumpt und bei Wirtschaftsflauten halten die Banken ihr Geld für Kredite zurück. Nun kann diese Handlung nicht der einzelnen Bank angelastet werden sondern ist ein systembedingtes Geschäftsverhalten der Bankenwelt. Die „unsichtbare Hand des freien Marktes“ würde nur ein Sterben der nicht überlebensfähigen Banken bewirken, jedoch nicht ein, den Zielen einer Volkswirtschaft dienlichen Geldmengensteuerung. Auch würden die Zyklenzeiten der Finanzkrisen ohne staatliche Einflussnahme noch weiter verkürzt.

Hier Sympathisiere ich mit der ehemaligen amerikanischen Trennung der Bankenwelt in Einlagen- und Kreditbanken sowie in Wertpapierbanken. Hier könnte m. E. eine Trennung in seriöse, dem Zahlungsverkehr verpflichtete Kreditinstitute und in Zockerbanken (könnten meinetwegen auch den Spielkasinos direkt angegliedert sein) erfolgen.

Das Stichwort :
Stünde es den Menschen frei ihr Geld zu wählen und
jederzeit eine Bank zu gründen und eine Währung herauszugeben ...
ist in dem Zeitungsartikel der FDT wie auch von den Herren Polleit und Schäffler nicht als Einstieg in ein Regio oder Komplementäres Geldsystem zu verstehen, sondern in ein rein nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten entstehendes Geldsystem. Banknoten der „Deutschen Bank“ würden dann natürlich mehr Vertrauen genießen als Banknoten der "Sparkasse Kiesloch".

FDP-Finanzexperte Frank Schäffler zu BILD:
„Der griechische Staat muss sich radikal von Beteiligungen an Firmen trennen und auch Grundbesitz, z. B. unbewohnte Inseln, verkaufen.“

Dass ein solches Geldsystem funktionieren würde steht meiner Ansicht nach außer Frage.
Jedoch mit welchen Begleiterscheinungen?
• Konzentration der Finanzindustrie auf, gegenüber heute, noch weniger, global agierende Bankkonzerne,
• sämtliche Nationalstaaten müssen ihr Tafelsilber verscherbeln, d.h. öffentliche Gebäude, Grundstücke, Straßen, Wasser, wenn möglich auch noch Luft und Licht gehen in den Besitz von Konzernen über.
• Dienstleistungen von Bundeswehr, Justiz, Polizei können doch privat viel effektiver erbracht werden.
• Auch die Agrarflächen der Dritten Welt gehen in den Besitz der Konzerne über.

Dies sind mal einige Vorstellungen welche mich so überfallen, wenn ich an eine neoliberale, enthemmte, d.h. von staatlichen Einflüssen befreite Finanzindustrie denke. Shocked

Wie denkst Du darüber?

Viele Grüße von Rudi Smile

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #19 am: 04. März 2011, 05:54:35 »
Wie denkst Du darüber

Beitrag  Eurelios am So 12 Dez - 20:13
Lieber Rudi,
mit Deiner Frage wer die Banken führen sollen nach einem Geldsystemzusammenbruch
ist meine Antwort ganz simpel:

Von Menschen die nicht mit Gier nach noch mehr Besitztum und dadurch mehr Macht
über andere Mitmenschen haben wollen.

Vielleicht bin ich ein Träumer oder ein sogenannter Gutmensch der für alle Menschen
eine gleiche Chance für ihr kurze Leben auf dieser Welt will.

Du schreibst:

Überlässt man die Banken dem alleinigen Einfluss der „freien Marktwirtschaft“,

Ganz klar dann passiert das was Du befürchtest das nur die Banken überleben
die am besten mit Nichts mehr Geldmachen für wenigen ``Eliten`` die von der
Mehrheit der Menschen ihr bescheidenes Vermögen abschöpfen wollen um ihr
Vermögen zu steigern.

Deswegen fehlt in deiner Ansicht ein Wort, nähmlich sozial dann würde es heißen:

``freien sozialen Marktwirtschaft``

Für die Banken stelle ich es mich so vor wie Herr Bingswanger ( Doktorvater von Herrn
Ackermann) in einem Spiegelinterview gesagt hat.

Binswanger: Vor allem dürfen die Banken nicht mehr die Schaltzentrale der Wirtschaft sein. Aktuell können sie Geld schöpfen, so viel sie wollen. Künftig muss die Zentralbank wieder das Monopol auf die Kredit- und damit die Geldschöpfung haben. Und diese muss ihre Ziele erweitern: keine Inflation der Vermögenswerte und Aktien, keine Spekulationsblasen, und die Ressourcen unserer Erde dürfen nicht überbeansprucht werden.

Frage: Sie wollen die Banken entmachten? Ihrem ehemaligen Doktoranden Josef Ackermann dürfte das nicht gefallen

Binswanger: Solange die Banken über das Tempo der Volkswirtschaft entscheiden, werden wir von einer Krise in die nächste stolpern. Ganz entmachten will ich die Banken aber nicht: Sie behalten ihre wichtige Handelsfunktion. Schließlich sammeln sie kleine Beträge und geben große weiter. Und sie machen kurzfristig investiertes Geld zu langfristigem.

Zurück zu Herrn Schäffler, ich lese keine Bildzeitung aber es war für mich sehr informativ
das Du es in deiner Antwort mit eingeflochten hast.

Fragen wir doch ganz einfach Herrn Schäffler:

Guten Tag Günter Schmidt,

hiermit senden wir Ihnen eine Kopie Ihrer Frage, die Sie auf abgeordnetenwatch.de gestellt haben. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Fragen von unserem Moderationsteam gegengelesen werden. Daher kann die Veröffentlichung einige Stunden in Anspruch nehmen.

Ihre Frage auf abgeordnetenwatch.de:
--------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Schäffler,

Ihre Rede vor dem Deutschen Bundestag wegen dem Rettungsschirms hat mich
sehr beeindruckt.

Bin in einem Forum über unserem jetzigem Geldsystems mit einem Mitforisten im Dialog.

Er meint Ihre Rede so auszulegen das mit einem Ausschnitt Ihrer Rede nur gemeint
werden kann ;; Alle Macht den Banken;;

Ich bin der Meinung das dies nicht so Ist.
Können Sie mir dies bestätigen.

Hier der Auszug meines Mitforisten:

--------------------------------------------------------------------------------


Zitat:
"Dieses Schneeballsystem ist nur möglich, weil der Staat aus Gründen der leichteren Finanzierung von Staatsausgaben den Banken Privilegien verliehen hat, die gegen die Grundprinzipien jeder marktwirtschaftlichen Ordnung verstoßen. Zum einen handelt es sich um das Teilreserveprivileg, mit dem die Geschäftspraktik der Geld- und Kreditschöpfung legalisiert worden ist.
Zum anderen wurde durch die Gründung von Zentralbanken der Zusammenhang von Haftung und Entscheidung für den Bankensektor außer Kraft gesetzt. Zentralbanken wird die Hauptaufgabe zugewiesen, als Kreditgeber letzter Hand die Insolvenz von Banken zu verhindern. Eine Marktwirtschaft ohne Insolvenzrichter ist jedoch keine Marktwirtschaft. Zudem zerstören Zentralbanken durch ihre Zinspolitik das Preissystem von Gesellschaften."

Hieraus lese ich die unausgesprochene Forderung nach einer Entmachtung der Zentralbanken und damit der staatlichen Einflussnahme auf die Geldschöpfung. Diese sollte dann künftig nur nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen organisiert werden.

Platz für soziale Komponenten wird es dann nicht mehr geben.

Hieraus resultiert dann auch meine Zusammenfassung:

Alle Macht den Banken!!!!!!!! ,


--------------------------------------------------------------------------------


Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Wünsche Ihnen eine angenehme Weihnachtszeit.

Beste Grüße von

Günter Schmidt

Bin ja mal gespannt was für eine Antwort kommt. Rolling Eyes

Viele Grüße

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #20 am: 04. März 2011, 05:54:53 »
Antwort Frank Schäffler

Beitrag  Eurelios am Di 14 Dez - 18:53
Lieber Rudi,

ging ja ziemlich fix mit der Antwort von Frank Schäffler.

Ich sage jetzt nicht meine Meinung dazu weil ich Dich nicht mit deinen Gedanken darüber
belasten will.

Die Antwort, für mich ein bisschen überraschend:

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Wünsche Ihnen eine angenehme Weihnachtszeit.

Beste Grüße von


Antwort von Frank Schäfflerbisher keineEmpfehlungen14.12.2010Sehr geehrter Herr ,

es geht mir - wie Sie richtig erkennen - um die Entmachtung von Staaten und Banken. Diese Entmachtung kann durch das wirksamste Entmachtungsinstrument der Geschichte - den Wettbewerb - umgesetzt werden. Notwendig ist deshalb die Abschaffung des Geldmonopols des Staates und die Ermöglichung einer marktwirtschaftlichen Geldordnung. Dass diejenigen, die entmachtet werden müssen, sich dieser Entmachtung entgegenstellen, dürfte klar sein. Die Regierungen und die Banken ziehen deshalb am gleichen Strang und wollen eine marktwirtschaftliche Geldordnung verhindern. Unsere derzeitigen Teilreserve-Banken sind die größten Profiteure des Geldmonopols des Staates. Man darf sich von den öffentlichen Scheingefechten zwischen den Regierungen und den Banken deshalb nicht ins Bockshorn jagen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Schäffler, MdB


Was denkst Du darüber?

Viele Grüße von

Günter


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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #21 am: 04. März 2011, 05:55:08 »
MdB Schäffler

Beitrag  Mumken am Mi 15 Dez - 9:40
Lieber Günter,

danke für Deine Initiative zum Thema Banken mit Herrn Schäffler, MdB. Deine Vorgehensweise hat mich anfangs etwas überrascht wenn nicht irritiert. Für diesen Einsatz hätte ich meinen Beitrag gerne etwas genauer ausgearbeitet, um den Zusammenhang mit der von mir angedeuteten sozialen Komponente verständlich zu machen.

Aber auch so finde ich die Aussage von Herrn Schäffler schon erfrischend deutlich.
Nicht einverstanden bin ich jedoch mit der Zurückhaltung Deiner Meinung zu der Antwort von Herrn Schäffler. Genau um Deine Meinung ging es mir doch.

Herr Schäffler hat mich jedoch überrascht, indem er die Geschäftsbanken auch gleich mit entmachten möchte.

Meine Aussage:

„Hieraus lese ich die unausgesprochene Forderung nach einer Entmachtung der Zentralbanken und damit der staatlichen Einflussnahme auf die Geldschöpfung. Diese sollte dann künftig nur nach rein marktwirtschaftlichen Gesetzen organisiert werden.“

wird demnach von Herrn Schäffler, unter Einbeziehung der Geschäftsbanken, voll unterstützt.

Nach Herrn Schäffler müssten demnach neue, von jeglicher staatlichen Einflussnahme befreite, Geldinstitute entstehen, welche nur einer „marktwirtschaftlichen Geldordnung“ unterliegen. Diese Geldinstitute werden doch dann auch Geld schöpfen (erschaffen) müssen, haben jedoch den Vorteil, dass niemand sie kontrollieren kann. Dies soll dann die „unsichtbare Hand“ des freien Marktes regeln?

Aber nun rücke doch bitte mal mit Deiner Meinung heraus. rabbit

Viele Grüße von Rudi Smile

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #22 am: 04. März 2011, 05:55:24 »
marktwirtschaftlichen Geldordnung

Beitrag  Eurelios am Fr 17 Dez - 19:21
Lieber Rudi,

was ist eine marktwirtschaftlichen Geldordnung ? Das ist die Frage und auch der Knackpunkt
in einem zukünftigen Geldsystem das für alle Menschen gerecht wäre.

Herr Schäffler meint : Entmachtung des Staaten und Banken für die Erschaffung von Geld.

Sehr lustig geht ja garnicht irgend jemand muss ja zuständig sein sonst müsste man ja
wie in alten Zeiten zum Tauschsystem ( ich gebe dir einen Esel und Du gibst mir ein paar
Schuhe). wieder übergehen.

Ich hatte mir erhofft das sein Antwort so lautet : Banken entmachten das Geldsystem
den Staaten überlassen.

Ohne Geld (als Tauschmittel für Waren aller Art) geht es nicht. Aber mE ist es nicht das
Geld was für die Ungerechtigkeit steht sondern das Geldsystem das auf dem
Zinseszinzprinzip aufgebaut ist.

Deswegen meine ich wenn sich alle Staaten einigen würden das man ein neues
Geldsystem nach dem Zusammenbruch (der kommt mit Sichherheit) des alten
auf Zins basierenten System einführen muss wäre schon viel gewonnen.

Da sind wir wieder auf dem Trip ;; Das Wunder von Wörgel;;

Eine Einführung von einem sogenannten Freigeld wäre ein Versuch wert ein
gerechteres Geldsystem einzuführen wo es nicht so viele Verlierer und nur ganz
wenige Gewinner gibt wie bei dem jetzigen auf Zinsbasierten Geldsystem Smile

Wünsche Dir und deinen Angehörigen eine besinnliche Weihnachtszeit.

Viele Grüße von

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #23 am: 04. März 2011, 05:55:47 »
Re. marktwirtschaftliche Geldordnung

Beitrag  Mumken am So 19 Dez - 11:56
Lieber Günter,

dass der Begriff „marktwirtschaftliche Geldordnung“ noch um die Attribute „gerecht“ und „sozial“ ergänzt werden sollte ist auch meine Überzeugung.

Deinem Ansatz, dass die Banken eigentlich „nur Dienstleister“ sein sollten kann ich ebenfalls voll zustimmen. Hieraus resultiert auch meine Sympathie für ein Trennbankensystem, wie es ehemals in den USA vorhanden war.

Die Geldschöpfung müsste gemäß Herrn Binswanger wieder komplett von den Zentralbanken erfolgen, d.h. die Zentralbanken hätten dann auch wieder wirklich die Steuerungsgewalt über die Geldmenge (s.a. Huber, Vollgeld, Monetative). Smile

Die Vorstellungen von Herrn Schäffler sehe ich jedoch so, dass er zuerst die jetzige Geldschöpfung von Zentralbanken und Geschäftsbanken abschaffen will.

Er schreibt:

Diese Entmachtung kann durch das wirksamste Entmachtungsinstrument der Geschichte - den Wettbewerb - umgesetzt werden. Notwendig ist deshalb die Abschaffung des Geldmonopols des Staates und die Ermöglichung einer marktwirtschaftlichen Geldordnung.

Über ein solches Modell habe ich schon irgendwo mal etwas gelesen, weis leider nicht mehr wo. Es soll wohl so funktionieren, dass z.B. die Banken jeweils eigenes Geld herausgeben.
Je nach Vertrauen in die herausgebenden Banken akzeptiert die Wirtschaft deren Geld, oder aber auch nicht. Es findet ein „marktwirtschaftlicher“ Selektionsprozess statt, in welchem m.E. nur einige wenige Banken überleben können. Die Richtung unserer jetzigen Finanzindustrie, losgelöst von jeglichen moralischen Zwängen, gibt doch bereits diese Richtung vor.
Die Heuschrecken würden dann tatsächlich ganze Länder nach einem Staatsbankrott übernehmen können. Mit „gerecht“ oder aber „sozial“ hätte dies dann nichts mehr zu tun. No
Das ist ziemlich abstrakt gedacht und ich weis nicht ob ich mich verständlich ausdrücken konnte.

Ich wünsche auch Dir und Deiner Familie wie auch allen Lesern hier ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch

Rudi Smile

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #24 am: 04. März 2011, 05:56:02 »
weis leider nicht mehr wo

Beitrag  Eurelios am So 19 Dez - 13:34
Lieber Rudi,

kann es diese Seite sein:

http://www.berlinmanhattan.org/eu-politik/kommentare/der-weg-die-knechtschaft-einer-monet%C3%A4ren-planwirtschaft

Posted: Mittwoch 16. Juni 2010
von Norbert F. Tofall auf der Website des Berlin Manhattan Institut für Frieden,Freiheit, Wohlstand


Hier ein Auszug:

In einer marktwirtschaftlichen Geldordnung, die wir leider nicht haben, hätte jeder Bürger die Freiheit, zwischen staatlichem und anderen Geld zu wählen. Dazu müsste das staatliche Geldmonopol fallen und zugelassen werden, dass sich in dezentralen Entdeckungsverfahren parallel zum staatlichen Zahlungsmittel alternative Währungen entwickeln können. Da niemand freiwillig schlechtes Geld hält, wird der sich entwickelnde Währungswettbewerb die privaten, aber auch die staatlichen Geldproduzenten dazu anhalten, besseres Geld zu produzieren. Die Produktion von schlechtem Geld und die Verschlechterung von gutem Geld wird von den Menschen aufgrund ihrer freien Wahlmöglichkeit zwischen unterscheidbaren privaten und staatlichen Währungen, also aufgrund ihrer Konsumentenfreiheit, sofort durch Abwanderung zu konkurrierendem Geld bestraft werden. Der Staat müsste bei gesunkener Kaufkraft seiner Währung - zum Beispiel aufgrund einer zu hohen Staatsverschuldung - zur Deckung seiner Ausgaben entweder die Steuern erhöhen, Ausgaben senken oder neue Kredite aufnehmen. Sollten diese Darlehen in der eigenen staatlichen Währung aufgenommen werden und aus purer Geldschöpfung bestehen, wird erneut die private Nachfrage nach der Währung und somit ihr Wert sinken. Dieser Entwicklung könnte dann nur durch höhere Zinsen für das staatliche Geld entgegengewirkt werden, weil die Investoren sich das erhöhte Risiko zahlen lassen oder eben in eine andere Währung wechseln würden. Höhere Zinsen verteuern jedoch gleichzeitig die Rückzahlung der Kredite für den Staat. Ein Staat würde folglich durch die Zulassung von konkurrierenden Privatwährungen und eines allumfassenden Währungswettbewerbs gezwungen, eine nachhaltigere Haushaltspolitik zu verfolgen. Die Zulassung von konkurrierenden Privatwährungen und eines Wettbewerbs unterschiedlicher Währungen wären deshalb eine weit wirksamere Schuldenbremse als es heute die Grenzwerte des europäischen Stabilitätspaktes sind.

und jetzt kommt das Beste: Very Happy

Über den Autor

Norbert Friedrich Tofall ist Lehrbeauftragter für die Vorlesung "Recht und Freiheit in Europa" der Europa-Universität Frankfurt/Oder, Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Frank Schäffler (MdB) und Mitglied der Hayek-Gesellschaft.

Viele Grüße von

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #25 am: 04. März 2011, 05:56:15 »
Der Kreis schließt sich!

Beitrag  Mumken am So 19 Dez - 14:35
Lieber Günter,

danke für Deinen Link. Er enthält zumindest die wesentlichen Elemente die ich meinte, auch wenn er nicht der direkte Ursprung meiner Information war. Mit dem Referenten schließt sich nun der Kreis.

Viele Grüße aus der nun zugeschneiten Eifel von

Rudi Smile

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #26 am: 04. März 2011, 05:56:51 »
Nur zu Info

Beitrag  Eurelios am Do 23 Dez - 21:47
Lieber Rudi,
nur zur INFO:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,736364,00.html

Viele Grüße von

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #27 am: 04. März 2011, 05:57:06 »
Um jeden Preis auffallen

Beitrag  Mumken am Do 30 Dez - 23:00
Lieber Günter,

vielen Dank für Deine Link zu dem aktuellen FDP- Artikel. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass "Auffallen um jeden Preis" hier mittlerweile im Vordergrund steht.

Wenn man es denn so nötig braucht, warum nicht.

Einen guten Rutsch wünscht

Rudi Smile

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #28 am: 04. März 2011, 05:57:19 »
Zeit Online

Beitrag  Eurelios am Sa 1 Jan - 14:18
Lieber Rudi,

hier noch ein Artikel vom 28.12.2010 in der Zeit-Online
der zur TINA passt. Smile


http://www.zeit.de/2010/52/Woergl

Wünsche Dir und deiner Familie ein gutes 2011.


Viele Grüße von

Günter

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Re:"Das Geldrätsel" im Übergangsforum
« Antwort #29 am: 04. März 2011, 05:57:38 »
Neue Projektstruktur

Beitrag  Mumken am Do 6 Jan - 20:33
Lieber Günter,

erst mal vielen Dank für den Link zu Wörgl. Bin mir noch nicht ganz klar zu den Ergebnissen, welche ja teilweise gegensätzlich diskutiert werden.

Aber nun zu einer anderen Sache.
Anfang Dezember hast Du zu den bisher von mir erstellten Lehrfilmen geschrieben:

"Ich kann mir nicht vorstellen das unsere Mitmenschen (ich gehe da von meinem
Umfeld aus) einen Film über unser ungerechtes Geldsystem ansehen der so lange
dauert. No "

Meine Filme setzen erst ein, wenn sich ein Einsteiger anderweitig mit den Grundlagen unseres Geldsystems grob befasst hat, d.h. Voraussetzung ist dass der Betrachter, unter Aufwendung von Zeit, mehr über das Thema erfahren will.

Mit diesem Ansatz komme ich nicht recht weiter. Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Offen Kanals 54 in Trier. Dein Einwand wurde mir auch hier nochmals bestätigt. Die Grundprobleme müssen anders angefasst und dargestellt werden.

Ich werde also mein Projekt etwas anders strukturieren müssen. Dabei hatte ich an einen oder auch mehrere Kleinfilme mit echten Kameraaufnahmen unter sparsamer Verwendung von Powerpoint- Einstreuungen gedacht. Diese sollten dazu gedacht sein den Einsteiger zu weiteren Fragen anzustoßen.

In einer anderen Rubrik könnten reine Lehrfilme, ausgeführt in der bisherigen Art, zur Wissensvertiefung dienen. Das Interesse der Zuschauer wird hier jedoch eher als gering einzustufen sein. Hier schwebt mir immer noch eine Wiki- Lösung vor, welche sich jedoch nicht mit Hochschulwissen messen will sondern bewusst allgemeinverständlich bleiben soll.

Mich würde interessieren wie Du darüber denkst.

Auch andere Leser sind eingeladen ihre Meinung zu äußern.

Allen nochmals einen guten Start im neuen Jahr wünscht

Rudi